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	<title>floffimedia &#187; Filme</title>
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	<description>Geschmack f&#252;r alle Lebenslagen.</description>
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		<title>Serienwahn: Black Mirror</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erst kürzlich habe ich mir noch Gedanken darüber gemacht, wie unterpräsent die digitale Wirklichkeit in unserer Alltagskultur nach wie vor ist. Es scheint so, als habe der technologische Fortschritt unser aller Bewusstsein einfach komplett überrollt. Man könnte ohne Probleme Bücher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2708" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2708" src="http://floffimedia.de/images/Charlie-Brookers-Black-Mirror.jpg" alt="" width="600" height="337" /><p class="wp-caption-text">© Channel 4</p></div>
<p>Erst kürzlich habe ich mir noch Gedanken darüber gemacht, wie unterpräsent die digitale Wirklichkeit in unserer Alltagskultur nach wie vor ist. Es scheint so, als habe der technologische Fortschritt unser aller Bewusstsein einfach komplett überrollt. Man könnte ohne Probleme Bücher über Twitter-Revolutionäre, YouTube-Stars oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NfIT1X3lnIY" target="_blank">Facebook-Romanzen</a> schreiben und doch findet die reflexive Betrachtung neuer technischer und medialer Möglichkeiten noch immer nur in einer Minderheit statt. Eine Veränderung dieses Zustands ist wohl langfristig nur durch einen entsprechenden Paradigmenwechsel in Bildung und Erziehung zu erreichen. Auf der anderen Seite genügt oftmals aber auch schon ein kurzer, überspitzter Blick in eine fiktive Zukunft, um den öffentlichen Diskurs anzuheizen und das Bewusstsein für ein bestimmtes Thema zu schärfen: Man rufe sich nur einmal in Erinnerung, wie wegweisend ein <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)" target="_blank">1984</a></em> sein kann, gerade, weil es mit aller Härte zuschlägt.</p>
<p>Charlie Brooker, britische TV-Koryphäe, hat für Channel 4 die dreiteilige Miniserie <em><a href="http://www.channel4.com/programmes/black-mirror/" target="_blank">Black Mirror</a></em> geschaffen, in der ein düsterer Blick in nicht weit entfernte Zukunft geworfen wird. Die erste Episode, <strong>&#8220;The National Anthem&#8221;</strong>, ist unserer Gegenwart am nächsten und deshalb vielleicht auch am interessantesten. Prinzessin Susannah, vielgeliebtes Mitglied der Königlichen Familie, wird entführt und verliest in einem YouTube-Video die Erpresserbotschaft ihres Kidnappers. Darin wird Premierminister Michael Callow beim Leben der Prinzessin aufgefordert, vor den Augen der Welt live auf allen Fernsehkanälen einen höchst unanständigen Akt zu verüben. Was dann folgt, ist nicht nur ein erstklassiger Einblick in den Medienzirkus, sondern auch unverblümte Gesellschaftskritik. Es entspricht Brookers schwarzem Humor, den Täter die Geschehnisse rückblickend als &#8220;erstes großes Kunstwerk des einundzwanzigsten Jahrhunderts&#8221; bezeichnen zu lassen.<span id="more-2707"></span></p>
<p>Ein wenig gemäßigter geben sich dagegen <strong>&#8220;15 Million Merits&#8221;</strong> und <strong>&#8220;The Entire History Of You&#8221;</strong>. In erstgennanter Folge spielt sich der Lebensinhalt einer Sci-Fi-Gesellschaft darin ab, mit Hometrainer die benötigte Energie für den Betrieb der Umwelt zu erzeugen. Statt Geld gibt es für Leistungen aller Art ein Punktesystem. Die einzige Möglichkeit, aus dem System auszubrechen, stellt eine Castingshow dar, für deren Teilnahme 15 Millionen Punkte benötigt werden. Hervorzuheben ist die darstellerische Leistung Daniel Kaluuyas, der unter all den großartigen Schauspielern der Serie noch einmal besonders hervorsticht. Man kennt ihn vielleicht noch aus <em><a href="http://www.e4.com/skins/" target="_blank">Skins</a></em>, wo sein Beitrag weniger in der stereotypischen Verkörperung des Posh Kenneth liegt, sondern vielmehr in seinen Verdiensten als Drehbuchautor hinter den Kulissen.</p>
<p>Die letzte Folge beschäftigt sich mit den Konsequenzen, die die vollständige Aufzeichnung des eigenen Lebens aus der Egoperspektive für sich selbst und für andere hätte. Es werden Einflüsse auf das Berufs- und Privatleben angeschnitten, doch insgesamt steht das persönliche Scheitern der Protagonisten aneinander im Vordergrund. Hier wird deutlich, dass allgemeines Misstrauen und die Herrschaft der Angst nicht durch ein &#8220;System&#8221; geschürt werden müssen, wenn sich die Menschen nur von selbst gegenseitig überwachen. Ein sehr heftiges Finale, das einen noch stärker trifft als die Episode davor, weil es alle positiven Aspekte rigoros ausblendet und dabei auch noch gar nicht weit vom Heute entfernt ist.</p>
<p><em>Black Mirror</em> besticht durch seine Konsequenz: Hier wird nichts beschönigt, verharmlost oder frühzeitig abgebrochen. Dass dieser pessimistische Blick in die Zukunft &#8211; der Name kommt nicht von ungefähr &#8211; ebenfalls bewegend sein kann, möchte ich nicht leugnen; doch trotz allem dürfen wir nicht vergessen, tagtäglich gegen die SOPAs, PIPAs und ACTAs dieser Welt zu kämpfen, die uns mit kleinen Schritten solchen Dystopien immer näher bringen. <em>»A twisted parable for the Twitter age«</em> nennt der Sender die Serie, und um bei Orwell zu bleiben: Ein knappes Jahrhundert später könnte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farm_der_Tiere" target="_blank">Animal Farm</a> ungefähr so aussehen.</p>
<p>Channel 4 hat <em>Black Mirror</em> schon im Dezember 2011 ausgestrahlt, doch ihr findet die Serie auch nach wie vor auf YouTube. Danke an <a href="http://www.crackajack.de/2011/12/05/charlie-brookers-black-mirror-s01e01/" target="_blank">René</a> und <a href="http://www.amypink.com/2011/12/black-mirror-brainfucks-from-the-future/" target="_blank">Marcel</a> für den Tipp!</p>
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		<title>Kino: Submarine</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 12:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[»I find that the only way to get through life is to picture myself in an entirely disconnected reality,« gesteht uns Oliver Tate gleich zu Beginn von Submarine. Das macht er dann auch, als er sich die möglichen, aber unwahrscheinlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2603" src="http://floffimedia.de/images/Submarine-Movie.jpg" alt="" width="600" height="373" /></p>
<p><em>»I find that the only way to get through life is to picture myself in an entirely disconnected reality,«</em> gesteht uns Oliver Tate gleich zu Beginn von <em><a href="http://www.submarine-film.de/" target="_blank">Submarine</a></em>. Das macht er dann auch, als er sich die möglichen, aber unwahrscheinlichen Reaktionen seines Umfelds auf seinen plötzlichen Tod ausmalt. Oliver ist 15 Jahre alt und kämpft mit den üblichen Komplikationen des Erwachsenwerdens. Während Jordana, in die er sich verliebt hat, nicht wie gewünscht auf seine Avancen reagiert, muss er gleichzeitig mit ansehen, wie die sowieso schon angespannte Ehe seiner Eltern langsam zerbröckelt. Er wächst Mitte der achtziger Jahre im walisischen Swansea auf, was den Zuschauer in den Genuss von herrlich meditativen Aufnahmen des Meers in Kombination mit skurriler Retro-Optik kommen lässt. Obwohl er ganz klar Außenseiter ist, führt seine verzerrte Selbstwahrnehmung dazu, sich als populären, feinsinnigen Intellektuellen zu betrachten.</p>
<p>Da Oliver seine Erlebnisse die ganze Zeit über in der ersten Person schildert, entstehen zusammen mit der visuellen, also extern fokalisierten, und der musikalischen drei Erzählebenen, die nur zu oft miteinander kollidieren und so eine wunderbare Ironie erzeugen. Erinnert ihr euch noch an das hochgefeierte <a href="http://www.simfy.de/artists/18939-Alex-Turner/albums/923948-Submarine-original-songs" target="_blank">Solodebüt</a> von Alex Turner? Anfang des Jahres machte es eine große Runde durch die Blogosphäre. Für exakt diesem Film wurden die sechs Songs überhaupt erst geschrieben. Trotzdem ist es fast ein wenig schade, dass gerade mit dem Namen Alex Turner so exzessiv geworben wird, wo doch schon der Soundtrack nur zur Hälfte aus seinen Beiträgen besteht und auch Andrew Hewitt, verantwortlich für die Musik, die ganze Produktion noch einmal sehr bereichert. Oftmals prallt die dramatische, klassische Musik in Verbindung mit Olivers vermeintlich revolutionären Erkenntnissen über das Leben an sich knallhart auf die ungeschönte Realität und bringt das Publikum unwillkürlich zum Schmunzeln.<span id="more-2602"></span></p>
<p>Erst nach einer halben Stunde erfahren wir, woher der Titel <em>Submarine</em> eigentlich rührt.</p>
<blockquote><p>Tonight I stumbled across an encyclopaedia entry on ultrasound. Ultrasound is a sound vibration too high frequency to be audible. It was first developed to locate submerged objects – submarines, depth charges, atlantis and such. Some animals, like bats, dolphins and dogs, can hear within the ultrasonic frequency.</p>
<p>But no human can. No one can truly know what anyone thinks or feels. What&#8217;s inside Mum? What&#8217;s inside Dad? What&#8217;s inside Jordana? We&#8217;re all travelling under the radar undetected. And no one can do a thing about it.</p></blockquote>
<p>Diese Metapher steht für die ganze Tragik in Olivers Sozialleben. Er ist ein notorischer Kontrollfreak, späht sogar seine eigene Eltern aus und versucht durchweg, die Entscheidungen seiner Mitmenschen zu beeinflussen. Als Jordana und er zufällig doch zusammenfinden, scheitert er zusehends an ihrer Unfähigkeit, emotionale Bindungen zuzulassen, die der Krebserkrankung ihrer Mutter geschuldet ist. Obendrein muss er verzweifelt feststellen, dass er nichts gegen die immer größer werdende Krise in der Beziehung seiner Eltern unternehmen kann. Diese beiden Ereignisse führen schließlich zur Eskalation (auch sehr schön: die Erzählung wurde ganz traditionell in drei Akte mit Prolog und Epilog aufgeteilt).</p>
<p>Glücklicherweise kann ich gar nicht zu viel von der Handlung vorwegnehmen, denn durch das nicht sehr eindeutige Ende bekommt jeder die Gelegenheit, den Ausgang nach eigener Vorstellung zu gestalten. Wie jede gute Geschichte lebt Submarine auch gar nicht von seinem Inhalt, sondern von der Erzählweise. Katja Lüthge <a href="http://www.fr-online.de/berlinale-2011/vielleicht-eine-spur-zu-schlau,7166624,7196404.html" target="_blank">konstatiert</a>, der Film wirke, wie sein Hauptdarsteller, vielleicht ein wenig zu schlau. <em>»Seinem Charme schadet das nicht.«</em> Schnitte und Effekte (Super 8!) werden maßvoll an den richtigen Stellen eigesetzt, die restliche Zeit über wissen die Schauspieler, uns zu überzeugen. Mit Craig Roberts und Yasmin Paige in den Hauptrollen sehen die Darsteller, wenn auch deutlich älter als ihre jungen Charaktere, endlich einmal nicht unnatürlich aus, wie es im Coming-of-Age-Genre leider nur zu oft der Fall ist. Selbst die Nebenrollen wurden mit Größen des britischen Kinos besetzt, ganz großartig fällt die Kombination von Sally Hawkins und Noah Taylor aus, die als Paar bis zur Unerträglichkeit verkrampft sind. Ich komme nicht umhin, noch einen Namen zu nennen, denn kein geringerer als Richard Ayoade, den wir alle als Moss aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_IT_Crowd" target="_blank">The IT Crowd</a> lieben, feiert mit diesem Film sein Regiedebüt. Hier dürfen wir auf jeden Fall noch eine glorreiche Karriere erwarten.</p>
<p>Submarine ist bisher definitiv mein Lieblingsfilm für dieses Jahr und feiert am Donnerstag, den 17. November, endlich auch seine Deutschlandpremiere. Joe Dunthornes gleichnamiger Roman kommt ganz oben auf meine etwas längere Noch-zu-lesen-Liste.</p>
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		<title>I&#8217;ll do it &#8211; Breaking Bad Season 4</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 21:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist immer eine interessante Erfahrung, eine liebgewonnene Serie, die man bisher nur aus der digitalen Konserve konsumiert hat, plötzlich Woche für Woche live bei der Erstausstrahlung einer neuen Staffel mitzuverfolgen. So geschehen mit mir und Breaking Bad, das ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2606" src="http://floffimedia.de/images/Breaking-Bad-Season-4-Walt-And-Jesse.jpg" alt="" width="600" height="350" /></p>
<p>Es ist immer eine interessante Erfahrung, eine liebgewonnene Serie, die man bisher nur aus der digitalen Konserve konsumiert hat, plötzlich Woche für Woche live bei der Erstausstrahlung einer neuen Staffel mitzuverfolgen. So geschehen mit mir und <em><a href="http://www.amctv.com/shows/breaking-bad" target="_blank">Breaking Bad</a></em>, das ich tatsächlich erst so spät entdeckte, dass ich die ersten drei Staffeln in einem Rutsch bei dubiosen Streaminganbietern ansehen konnte. Wie fieberhaft blickte ich dem 17. Juli entgegen, an dem &#8220;Box Cutter&#8221; endlich seine Premiere feiern durfte! Wie viele Montagmorgen verbrachte ich, umgeben von völliger Finsternis, vor dem Rechner, um die brandneuen Bilder in Echtzeit um vier Uhr morgens quer über den Atlantik auf den eigenen Bildschirm schicken zu lassen. Wie sehr sich all die Mühe gelohnt hat!</p>
<p>Es ist so beeindruckend mitanzusehnen, wie eine Gruppe äußerst kreativer Menschen all ihr Herzblut in solch ein Projekt steckt. Nur, um eine Geschichte bis ins letzte Detail perfekt zu erzählen. Tatsächlich hat sich das Erzähltempo in Season 4 noch einmal deutlich gesteigert, doch die Erzählweise ist die selbe geblieben. Noch immer werden dem Zuschauer diese langen, ruhigen Szenen geboten, in denen man sich innerlich zurücklehnen und das bisher Geschehene verarbeiten kann. Schon im nächsten Moment schlägt der Plot dann wieder gnadenlos zu und raubt einem buchstäblich den Atem.<span id="more-2605"></span></p>
<p>Popkulturelle Referenzen begeistern mich in allen filmischen Produktionen, so habe ich mich sehr gefreut, eine deutliche Zunahme an Querverweisen feststellen zu dürfen. Beispielsweise in der Szene, in der Badger und Skinny Pete auf einem Trip Zombie-Spiele diskutieren und mir plötzlich auffällt, dass ich diese Spiele selbst einmal gespielt habe. <em>»They&#8217;re not just zombies, they&#8217;re nazi zombies! They&#8217;re the Talibans of the zombie world!«</em> Und dann fährt plötzlich der Staubsauger-Roboter vorbei und nicht nur der Protagonist denkt in diese Augenblick: <em>»Did that just happen?«</em> Die Anleihe am klassischen Western- und Mafia-Stil in Verbindung mit christlicher Mythologie und natürlich modernen Elemente katapultiert Vince Gilligans Werk an die Spitze alles bisher auf Video Gebannten. Völlig zu Recht spricht die New York Times von der <a href="http://douthat.blogs.nytimes.com/2010/06/15/breaking-bad-versus-mad-men/" target="_blank">&#8220;besten Show im Fernsehen&#8221;</a>, adelt der Spiegel die Serie als <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-76659532.html" target="_blank">&#8220;größtes Kunstwerk der Gegenwart&#8221;</a> und verkündet Metacritic mit 96% positiver Kritiken <a href="http://www.metacritic.com/tv/breaking-bad/season-4" target="_blank">&#8220;universal acclaim&#8221;</a>. Es sind die Momente wie der, in dem Walter plötzlich in das Lachen eines Wahnsinnigen verfällt, die eine Gänsehaut am ganzen Körper erzeugen und einen spüren lassen, dass hier gerade cineastische Vollkommenheit erreicht wurde. Noch nie lag mir das Wohlergehen fiktiver Figuren so sehr am Herzen.</p>
<p>In der vierten Staffel verändern sich fast alle Charaktere stark. Walter macht es einem immer schwerer, Sympathien für ihn zu hegen, wenn er die Vaterrolle gegenüber Jesse komplett ablegt, andere gnadenlos für seine Zwecke missbraucht und nur äußerst selten hinter die häßliche Fratze des Heisenberg blicken lässt. Umso bewegender ist das Gespräch mit seinem Sohn, in dem er neben Jesses Geschichte vom &#8220;Problem Dog&#8221; den eindringlichsten Monolog der Staffel vorbringt. Konträr zu Walts Niedergang erlebt Skylers Rolle eine überraschend positive Wandlung. Man erinnere sich an frühere Aktionen, in denen sie ohne nachzudenken die Polizei involvierte, um ihren Ehemann aus seinem eigenen Haus zu vertreiben. Während Walter nur noch impulsiv und planlos handelt, weil er die ganze Staffel über weiß, dass Jesse und er tote Männer sind, ist sie es, die mehr als einmal ihre Famile vor dem Mann beschützt, der ihre Familie beschützt, und klug vorausplant. Das Verhältnis zwischen Walt und Skyler hat mittlerweile die Professionalität erreicht, von der einst die Beziehung zu Gustavo geprägt war. Der unantastbare Gus selbst kämpft mit steigendem Druck und verliert stellenweise beinahe die Kontrolle. Brillant ist sein Fingerzucken nach der Polizeibefragung, unvergessen das Zurechtrücken der Krawatte im großen Finale. Jesse wird zu guter Letzt erwachsen und bewegt sich unberechenbar zwischen den Fronten. Als ihn Christian Alt bei Negativ (die übrigens <a href="http://www.negativ-film.de/search/label/Breaking%20Bad" target="_blank">alle Episoden</a> auf höchstem Niveau analysiert haben, unbedingt lesen!) als <a href="http://www.negativ-film.de/2011/08/breaking-bad-staffel-4-episode-7.html" target="_blank">&#8220;moralisches Gewissen des Breaking-Bad-Universums&#8221;</a> bezeichnete, konnte ich das zunächst nicht ganz nachvollziehen, aber natürlich hat er völlig recht. Jesse ist die einzige Person, die ihr Handeln überhaupt noch reflektiert und sich über die ausbleibende Gerechtigkeit sorgt. Bei so vielen Leichen vergisst man schnell, dass Gale sein erster und einziger Mord ist, während der erste Mord der anderen Figuren nur deren Sprungbrett zu noch mehr Toten war. Bisher wurde der Zuschauer immer raffiniert dazu gebracht, sich instinktiv eine Annäherung Walts und Jesses zu wünschen. Durch die Enthüllungen zum Staffelende werden mit einem Schlag alle Emotionen umgekehrt. Die vermeintliche Versöhnung beim Abschied der beiden kann und darf nicht von Dauer sein.</p>
<p>Überhaupt lässt einen das Finale ziemlich ratlos zurück. Zu viele Wendungen, die man so nie erwartet hätte, müssen noch verstanden und verarbeitet werden. Filmisch ist diese Folge zweifellos großartig, erzähltechnisch bietet sie eine Enttäuschung: Erstmalig wurde der fortlaufende Handlungsstrang unterbrochen, um nicht zu sagen beendet. Bei der Produktion stand noch nicht fest, ob es eine Zukunft für die Serie geben würde, demnach stellt das Ende einen Kompromiss dar aus halbwegs würdigem Abschluss und Möglichkeit zur Fortsetzung. Wie auch immer diese in den letzten 16 Episoden aussehen wird, die Zäsur lässt sich nicht mehr revidieren. Auf jeden Fall wird sich Breaking Bad wieder ein wenig treiben lassen, was nach der atemlosen letzten Zeit definitiv kein Fehler ist. Mike, Hank und Jesse werden über die Zukunft von Walter entscheiden, falls ihnen nicht sein Krebsleiden zuvorkommt.</p>
<p>Trotzdem weiß ich, dass am Ende doch alles anders kommen wird als gedacht. Auf jeden Fall war es absolut richtig, mit der fünften Staffel das endgültige Aus festzulegen. Dieses Kunstwerk ist Ergebnis von Menschen, Ideen und Umständen, die zufällig zur selben Zeit am selben Ort aufeinanderprallen. Man das einzigartige Momentum nicht künstlich in die Länge ziehen, sonst würde seine Magie schnell verblassen. Ich bin einfach nur unfassbar dankbar, selbst ein winziger Teil eines solch epischen Augenblicks sein zu dürfen.</p>
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		<title>Serienwahn: Fringe</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 23:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich wieder eine Serie, die mich das Gruseln lehrt. Dachte ich. Dann nämlich, wenn ich nach Ende der neuesten Episode ob der fortgeschrittenen Uhrzeit etwas reuevoll den Fernseher ausschalte oder viel eher das Laptop zuklappe und eigentlich nur noch einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2571" src="http://floffimedia.de/images/Fringe-Hand.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<p>Endlich wieder eine Serie, die mich das Gruseln lehrt. Dachte ich. Dann nämlich, wenn ich nach Ende der neuesten Episode ob der fortgeschrittenen Uhrzeit etwas reuevoll den Fernseher ausschalte oder viel eher das Laptop zuklappe und eigentlich nur noch einmal vor dem Schlafengehen ins Bad möchte. Doch auf dem Weg durch die stockdunkle Wohnung spielen sich im Hinterkopf dann plötzlich die grausamsten Horrorszenarien ab. In besonders schaurigen Nächten sehe ich gedanklich immer noch das Gesicht des Albino-Kindes, das sein ganzes Leben unter der Erde verbracht hat, draußen an der Scheibe kleben.</p>
<p>Aber Moment mal &#8211; eigentlich interessiere ich mich kein Stück für Horror. Dann schon viel eher für die parawissenschaftlichen bis abstrusen Phantastereien, die in guten Fällen in &#8220;The Science Of&#8221;-Blogposts münden, in schlechten Fällen jedoch auf dem fruchtbaren Nährboden der Unwissenheit der Zuschauer Hirngespinnste zur neuen Realität aufbauschen. Bevor mich Walter White davon überzeugte, dass Chemielehrer die coolsten Menschen des Universums sein können, war Walter Bishop mein heimlicher Held und sorgte dafür, dass mein Interesse für Naturwissenschaften wieder neu entflammte. Ich war jung und naiv.<span id="more-2570"></span></p>
<p>Die Rede ist von <a href="http://www.fox.com/fringe/" target="_blank"><em>Fringe</em></a>, dessen Pilotfilm ich vor etwas mehr als einem Jahr zu Gesicht bekam und das ich anschließend bis zur dritten Staffel in mich aufsog. Selbige lief zu dieser Zeit gerade erst in den USA an, ich hielt es noch einige Episoden lang aus, konnte die ständige deprimierende Mittelmäßigkeit dann aber nicht mehr ertragen, hatte genug von dem künstlich gedrosselten Erzähltempo und entwickelte nebenbei sowieso schon so etwas wie einen ersten eigenen Geschmack. Irgendwie muss meine Hassliebe zu der Serie aber erst nach der vorläufigen Trennung richtig ans Licht gekommen sein, jedenfalls stieg ich wieder in der Mitte von Season 3 ein, als die deutsche Synchronisation überraschend flink auf ProSieben nachgereicht wurde. ProSieben hierzulande, Fox in den Vereinigten Staaten &#8211; schon bei den verantwortlichen Sendern sollte man eigentlich stutzig werden, auch Macher J. J. Abrams sticht eher weniger als Höhepunkt der Filmgeschichte hervor.</p>
<p>Der Plot an sich ist gar nicht so unintelligent und greift viele metaphysische Mythen auf, die einem schon irgendwie bekannt vorkommen. Da gibt es Telepathie und Telekinese, Zeitreisen, Selbstenzündungen und ab und an sogar die gute, alte Drogenverherrlichung. Bedauerlich, dass es ausgerechnet Anna Torv zur Hauptdarstellerin geschafft hat, andererseits passt hier eine eher unsympathische Schauspielerin auch recht gut zu ihrer eher unsympathischen Rolle. Joshua Jackson spielt Peter Bishop und weckt leider weder positive noch negative Emotionen. Sein Serienvater John Noble erfüllt seinen Part hingegen mit Bravur, ist er doch geradezu die Inkarnation des stereotypischen schrulligen Wissenschaftlers und weiß als solcher zu begeistern. Die bezaubernde Jasika Nicole als Astrid Farnsworth sorgt gerade noch dafür, dass auch die weibliche Seite einigermaßen zufriedenstellend repräsentiert wird. Schauspielerische Exzellenz wird man vielleicht auch aufgrund der Regie nicht finden, verdichten sich ein paar Szenen, in denen fast schon so etwas wie Gefühl aufkommt, wird das von Seiten der Drehbuchautoren zudem sofort mit sinnloser Action und plumpen Effekten quittiert. Außerdem wird man nach anfänglicher Verwirrung sowieso schnell Zeuge davon, wie die Handlung sich ständig im Kreis dreht, das Ermittlerteam verursacht mehr Schaden, als es jemals beheben kann, und wichtige Schritte werden immer weiter aufgeschoben, als müsse man sich krampfhaft noch Stoff für die nächsten zehn Staffeln aufbewahren.</p>
<p>Fringe kann man machen, muss man nun aber wirklich nicht. Dafür wartet da draußen einfach noch viel zu viel anspruchsvolles Material, dass erst gesichtet werden möchte, bevor wir uns niveautechnisch ins Souterrain begeben.</p>
<p>Nichtsdestotrotz sei darauf verwiesen, dass die Premiere der vierten Staffel der Serie heute, Freitag (der in den USA noch immer herrscht), um 9/8c bei Fox ausgestrahlt wird. Bei uns entspricht das Samstagmorgen, drei Uhr. Lange dauert es gar nicht mehr.</p>
<h5>Gesponsert von der Gesellschaft für Blogposts, die klingen, als hätte sie jemand unter dem Einfluss stark bewusstseinsverändernder Substanzen verfasst.</h5>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/b5uIjKGB3NQ" frameborder="0" width="600" height="335"></iframe></p>
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		<title>Serienwahn: Dexter</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 04:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Man darf gar nicht damit anfangen, Dexter nach moralischen Maßstäben zu bewerten. Oder der Hauptfigur in irgendeiner Weise Vorbildfunktion zu attestieren. Denn Dexter Morgan ist vor allem eines: Ein Psychopath. Ein kranker Killer. Ein traumatisierter Waise, der sich nie von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2486" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.justincline.com/artwork/dexter-dark-defender/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2486" src="http://floffimedia.de/images/Dexter-the-Dark-Defender.jpg" alt="" width="600" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">© Justin Cline</p></div>
<p>Man darf gar nicht damit anfangen, <a href="http://www.sho.com/site/dexter/" target="_blank"><em>Dexter</em></a> nach moralischen Maßstäben zu bewerten. Oder der Hauptfigur in irgendeiner Weise Vorbildfunktion zu attestieren. Denn Dexter Morgan ist vor allem eines: Ein Psychopath. Ein kranker Killer. Ein traumatisierter Waise, der sich nie von den schrecklichen Vorfällen seiner Kindheit erholt hat. Völlig gefühlskalt ist seine einzige Motivation der unwiderstehliche Drang, zu töten.</p>
<p>Aber fangen wir besser von vorn an. Als sein Ziehvater Harry, erfolgreicher Polizist und größtes Idol des jungen Dexter, ebendiese Symptome bemerkt, schickt er ihn nicht in professionelle Behandlung oder übergibt ihn der Justiz. Nein, er lehrt ihn, mit seinem Trieb zu leben und vor allem zu überleben. Deshalb lässt er sich einen Codex einfallen, der dem Wahnsinn System und einen Hauch Rechtfertigung oder moralische Integrität verleihen soll. Denn sein Sprössling wird fortan dazu ausgebildet, nur Personen abzuschlachten, die einen solchen Tod nach seiner Auffassung <em>verdient</em> hätten. Brutale Killer, bei denen <em>das System</em> versagt hat, die den Fängen der Justiz entkommen sind oder von deren dunklen Machenschaften die Exekutive keinen blassen Schimmer hat.<span id="more-2485"></span></p>
<p>Damit fangen für den Zuschauer die Probleme an, wenn er sich denn nicht an die eingangs erwähnte Regel hält. Immerhin liegt der Schauplatz Miami im sonnigen Florida, wo seit 1976 ganze 69 Menschenleben durch die Giftspritze legal beendet wurden. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gef%C3%A4ngnissystem_der_Vereinigten_Staaten" target="_blank">Gefängnissystem der Vereinigten Staaten</a> gilt völlig zu Recht als eines der härtesten überhaupt in den sogenannten Rechtsstaaten, die Zahl der Gefängnisinsassen ist sowohl absolut als auch im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung die höchste weltweit. Die Justiz unterliegt den Interessen der Arbeitsmarktpolitik, Minderheiten werden bewusst diskriminiert. Es wäre also fatal, Dexter auch nur die geringste politische Bedeutung beizumessen. Man darf vielmehr hoffen, dass die Produzenten einigen Sinn für Sarkasmus besitzen.</p>
<p>Warum aber ist diese Serie dennoch ein kleines filmisches Meisterwerk?</p>
<p>Bewegen wir uns im Plot ein wenig voran. Der junge Morgan schließt erfolgreich sein Medizinstudium ab, einerseits, um noch effektiver zu töten, andererseits, so will es die Ironie, um sich fortan als Blutspurenexperte bei der Forensik der Miami Metro Police zu verdingen. Dort ist auch seine Adoptivschwester Debra tätig, der einzige Mensch, für den Dexter eine Art Zuneigung empfindet. Wir sehen schon: Diese Ausgangslage hält einiges explosives Material für Verwicklungen und überraschende Wendungen bereit. Denn so gut die Sache mit dem Doppelleben für unseren Protagonisten anfangs noch läuft, so schnell tauchen  die ersten Schwierigkeiten auf. Schnell landen die ersten Leichen auf Dexters Schreibtisch, die er erst in der Nacht zuvor eigenhändig liquidiert hat. Und zu allem Überdruss gerät in solchen Momenten auch immer noch die Familie in Form der anhänglichen Schwester dazwischen oder die Personen, zu denen er gerade erst mühevoll Scheinbeziehungen aufgebaut hat, stellen sich in die Quere.</p>
<p>Dexter ist rasant, amüsant und regt irgendwie auch immer zum Nachdenken an. Erzählt wird immerhin die Geschichte eines totalen Außenseiters, der den anderen weder seine Geheimnisse offenbaren, noch so wirklich am Leben seiner Umwelt teilhaben kann. Der Soundtrack stellt für mich einen der Höhepunkt der Filmmusik dar, was wir Daniel Licht als Komponisten zu verdanken haben. Nicht nur die schauspielerische Leistung sticht hervor, auch die deutsche Synchronisation fällt mir diesmal positiv auf. Michael C. Halls Stimme taugt als durchdringender Ich-Erzähler im Original tatsächlich weniger als die nachgesprochene Version von Dennis Schmidt-Foß.</p>
<p>Bisher wurden fünf Staffeln Dexter vom US-amerikanischen Kabelsender Showtime produziert und ausgestrahlt. Deutschland ist wie immer ein Jahr hintendran, man muss also damit rechnen, dass die neuesten Episoden erst Ende diesen Jahres im Pay-TV gesendet werden. Dafür dürfte in diesem Zeitraum in Amerika schon Staffel Sechs Premiere feiern.</p>
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		<title>Tribut</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 21:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich habe ich schon seit Ewigkeiten die Rechenleistung meines PCs nicht mehr so wirklich ausgereizt. Und meine Nerven wurden in letzter Zeit verblüffenderweise sowieso übermäßig geschont. Zwei gute Gründe, um mich wieder einmal an Videobearbeitung, besser gesagt Videoschnitt, zu wagen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2443" src="http://floffimedia.de/images/Breaking-Bad-Match.jpg" alt="" width="600" height="338" /></p>
<p>Eigentlich habe ich schon seit Ewigkeiten die Rechenleistung meines PCs nicht mehr so wirklich ausgereizt. Und meine Nerven wurden in letzter Zeit verblüffenderweise sowieso übermäßig geschont. Zwei gute Gründe, um mich wieder einmal an Videobearbeitung, besser gesagt Videoschnitt, zu wagen. 720p-Auflösung sorgt dafür, dass sich in kürzester Zeit ein Riesenhaufen Daten ansammelt, Frameserver stürzen gerne hin und wieder ab, verschiedene Codec-Versionen geben Bilder unterschiedlich aus – aber eigentlich lief dann doch alles überraschend glatt. Was rede ich eigentlich noch, drückt auf Abspielen, mich interessiert, was ihr dazu sagt!<span id="more-2442"></span></p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="600" height="368" src="http://www.youtube.com/embed/hLcdl9tNW08" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>When did it all get so fucking hard? &#8211; Skins Season 5</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 14:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aloysius Creevey ist verzweifelt. Völlig am Boden zerstört. Er trägt sein Hab und Gut in einem Beutel auf dem Rücken mit sich herum und sucht einfach nur einen Platz zum Schlafen. Als Mini, die Freundin eines Freundes, endlich auf seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2415" src="http://floffimedia.de/images/Skins-Season-5.jpg" alt="" width="600" height="341" /></p>
<p>Aloysius Creevey ist verzweifelt. Völlig am Boden zerstört. Er trägt sein Hab und Gut in einem Beutel auf dem Rücken mit sich herum und sucht einfach nur einen Platz zum Schlafen. Als Mini, die Freundin eines Freundes, endlich auf seine Gefühlslage aufmerksam wird und er ihr sein Leid klagt, fällt ihr keine bessere Antwort ein als &#8220;well, that&#8217;s what happens!&#8221;. Eine Paradebeispiel dafür, wie aus etwas Großartigem nicht einmal mehr Gutes wird. Anderes Beispiel: Nick hat erkannt, dass ihm seine ganze Lebensgrundlage, Werte und Interessen zwischen den Fingern zerrinnen. Er greift sich einen Golfschläger aus dem Repertoire seines Vaters und schreitet zur Tat. Danach liegt die Küche in Scherben. Eine fantastische Szene, doch es fehlt &#8211; der passende Soundtrack.</p>
<p>Die dritte Generation des Skins-Casts erzeugt ein gigantisches Vakuum an schauspielerischer Leistung. Tatsächlich dachte ich schon bei der <a href="http://floffimedia.de/filme/you-went-to-the-end-of-the-fucking-earth-das-ende-von-skins/" target="_blank">letzten Staffel</a>, es könne nicht mehr schlimmer kommen. Weit gefehlt. Die Situation hat sich nämlich geändert: Die Drehbuchautoren sind nicht besser, dafür aber die Darsteller schlechter geworden. Deshalb wird nun an allen Enden versucht, die allgemein sinkende Qualität durch überraschende Wendungen im Plot auszugleichen, was natürlich nur schiefgehen kann. Ob beim Ausruf &#8220;They&#8217;re brothers!&#8221; oder angesichts der wundersamen Verwicklungen David Bloods, der Zuschauer wird Zeuge der schleichenden Demontage eines Meisterwerks. Das sind natürlich dreiste Pauschalisierungen, Dakota Blue Richards liefert als androgyne Franky Fitzgerald gute Arbeit ab, wird aber im Ganzen zu sehr vernachlässigt. Wehmütig denkt man also zurück an Jack O&#8217;Connell, Kaya Scodelario, Joe Dempsie oder Nicholas Hoult himself und plötzlich erscheint einem auch <a href="http://floffimedia.de/filme/you-went-to-the-end-of-the-fucking-earth-das-ende-von-skins/" target="_blank">Season 4</a> gar nicht mehr so übel.<span id="more-2414"></span></p>
<p>Ein anderes Phänomen: Die Autoren scheinen Freude daran zu haben, die Charaktere völlig zu überzeichnen und sich nach und nach an diversen Stereotypen abzuarbeiten. Metalhead, Ballettpüppchen, Bauerssohn &#8211; wer um alles in der Welt kam auf die Idee, zu abgegriffenen Klischees zu greifen, nachdem die differenzierte Darstellung von homosexuellen Charakteren oder Menschen mit Migrationshintergrund doch bisher so gut funktioniert hat? Entweder die angestrebte Zielgruppe wird immer jünger und bewegt sich munter auf den lauen Mainstream zu oder ich werde einfach alt und komisch, jedenfalls wird man das Gefühl nicht los, dass mit Skins vor allen Dingen eine massentaugliche Marke kreiert werden soll, die sich dann gut vermarkten lässt. Die Eltern-Kind-Beziehung spielt erstmals eine größere Rolle, nachdem die früheren Figuren eigentlich schon ziemlich emanzipiert und erwachsen auftraten. Dass die Gruppendynamik innerhalb der &#8220;Gang&#8221; abnimmt, ließ sich auch schon letztes Jahr beobachten, wird aber durch ständig wechselnde Schauplätze (man erinnere sich an das Hause Stonem oder Freddie&#8217;s Shed als Gegenbeispiele) zusätzlich begünstigt. Die zu hohen Drehkosten geschuldete, mittlerweile wohl endgültig festgesetzte Begrenzung auf acht Folgen pro Staffel ist nicht weniger als tragisch. Ein oder zwei zusätzliche Episoden wären dringend nötig, damit sich eine tiefgreifendere Handlung entwickeln könnte.</p>
<p>So ist auch der Blick in die Zukunft eher ernüchternd: Es mag keine rechte Freude bei mir aufkommen, wenn ich daran denke, dass ich die gleiche Besetzung auch im nächsten Frühjahr noch ertragen muss, selbst wenn die Geschichten dann hoffentlich etwas mehr unter die Oberfläche gehen. Völlig unbegreiflich ist auch der Verkauf der Drehbücher für Season 1 an MTV USA, die dieses in sich geschlossene Kunstwerk jetzt mit gänzlich ungeeigntetem Personal fast eins zu eins nachstellen. Meine größte Hoffnung für die nächste Zeit ist immer noch die anscheinend endlich bestätigte Kinoproduktion, bei der auf Spielfilmlänge sowohl ein ansprechender Plot als auch mit der zweiten Generation in den Hauptrollen großartige Schauspieler zusammenkämen. Die Wartefrist verbringen wir dann eben weiterhin mit <a href="http://floffimedia.de/filme/serienwahn-breaking-bad/" target="_blank">Breaking Bad</a> oder anderen hochgelobten Serien am Horizont: Mad Men, The Wire, Californication&#8230; es gibt noch viel zu entdecken!</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="600" height="368" src="http://www.youtube.com/embed/ToKa4dTAqE4" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Serienwahn: Breaking Bad</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 20:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwarzer Humor ist etwas Großartiges. Zum einen ermöglicht er, relativ einfach mit Themen wie Krankheit, Gewalt, Tod umzugehen. Man lacht eben. Andererseits ist er gerade deshalb so viel tiefgründiger als bloße Ironie oder Witz. Wenn also ausgerechnet eine US-amerikanische Serie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2371" src="http://floffimedia.de/images/Breaking-Bad.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Schwarzer Humor ist etwas Großartiges. Zum einen ermöglicht er, relativ einfach mit Themen wie Krankheit, Gewalt, Tod umzugehen. Man lacht eben. Andererseits ist er gerade deshalb so viel tiefgründiger als bloße Ironie oder Witz. Wenn also ausgerechnet eine US-amerikanische Serie diese Art der Komik bis zur Perfektion treibt, ist höchstwertige Unterhaltung garantiert. Ganz wie im vorliegenden Fall.</p>
<p>Walter White ist gerade fünfzig geworden, seine Frau Skyler hochschwanger, der sechzehjährige Sohn behindert. Die Anstellung als Chemielehrer wird seiner Qualifikation als genialer Wissenschaftler nicht gerecht, das Geld ist sowieso knapp, der Nebenjob in der Autowaschanlage fürs finanzielle Überleben unabdingbar. Dann kommt die erschütternde Diagnose: Walter leidet an Lungenkrebs im Endstadium. Durch Zufall gerät er bei einem Einsatz seines Schwagers, erfolgreicher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drug_Enforcement_Administration" target="_blank">DEA</a>-Agent, in die unterste Ebene des gigantischen Drogengeschäfts an der Grenze zu Mexiko. Mit einem ehemaligen Schüler beginnnt er, in großen Mengen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/N-Methylamphetamin" target="_blank">Crystal Meth</a> zu kochen. Schließlich muss eine Chemotherapie bezahlt werden und die Familie soll nach dem Ableben gut versorgt sein.<span id="more-2369"></span></p>
<p>Selbstverständlich bleiben die Probleme nicht aus. Der Vertrieb des Meths muss irgendwie abgewickelt werden, die zwei Hauptprotagonisten kommen anderen Dealern in die Quere, es gibt erste Leichen. Zuhause verstrickt sich Walter immer mehr in die absurdesten Lügengeschichten, die Frau macht sich zunehmend Sorgen, weil ihr Ehemann ohne Erklärung für Stunden und Tage verschwindet.</p>
<p>Die Story ist so weit hergeholt also nicht, bei aller Groteske wirkt sie immer noch ziemlich authentisch und replizierbar. Großartig wird die unter der Leitung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vince_Gilligan" target="_blank">Vince Gilligan</a> entstandene Serie erst, weil sie das absolute Maximum aus einem Format von je 45 Minuten pro Episode herausholt. Statt Tempo wird hier die totale Entschleunigung praktiziert. Schneller Schnitt, Verfolgungsjagden, Explosionen &#8211; alles völlig unnötig. Vielmehr spielt sich der Großteil von <a href="http://www.arte.tv/de/film/Breaking-Bad/3384340.html" target="_blank">Breaking Bad</a> ganz nach dem Prinzip der hohen Kunst im Kopf des Betrachters ab. Begünstigt wird dies ganz sicher durch die hervorragende schauspielerische Leistung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bryan_Cranston" target="_blank">Bryan Cranston</a> und seinem Partner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aaron_Paul" target="_blank">Aaron Paul</a>, mit denen sich der Zuschauer bestens identifizieren kann. Nur, damit sie diese Sympathie im nächsten Augenblick wieder zerstören, um sie fünf Minuten später erneut aufzubauen. Den Höhepunkt bilden aber nach wie vor die urkomische Szenen, die erst ungläubiges Erstaunen, dann leises Glucksen und schließlich schallendes Gelächter hervorrufen. Womit wir wieder beim Humor wären. Und der ist schließlich bei aller Ernsthaftigkeit immer noch das Beste an diesem funkelnden Kleinod der ach so maroden Fernsehlandschaft.</p>
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		<title>Influencers</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 23:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen machte bereits der Trailer die Runde, nun ist die volle 14-minütige Dokumentation &#8220;Influencers &#8211; How trends and creativity become contagious&#8221; der Pariser Agentur R+I Creative veröffentlicht worden. Führende Köpfe der New Yorker Kreativbranche sprechen darüber, wie sich Ideen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2323" src="http://floffimedia.de/images/Picasso-Quote.jpg" alt="" width="600" height="375" /></p>
<p>Vor einigen Wochen machte bereits der Trailer die Runde, nun ist die volle 14-minütige Dokumentation &#8220;Influencers &#8211; How trends and creativity become contagious&#8221; der Pariser Agentur <a href="http://ri-creative.com/" target="_blank">R+I Creative</a> veröffentlicht worden. Führende Köpfe der New Yorker Kreativbranche sprechen darüber, wie sich Ideen verbreiten, einzelne Personen weltweite Trends setzen und in welcher Weise wir alle von anderen in unserem Handeln beeinflusst werden.</p>
<p>Natürlich liefert der Kurzfilm keine allgemeingültigen Antworten, dafür fallen viele bedeutungsvolle Sätze, die man festhalten und irgendwo aufhängen sollte. Genau wie die großartigen Zitate, die als Wallpaper im <a href="http://www.influencersfilm.com/downloads/influencers-presskit.zip" target="_blank">Press Kit</a> auf der <a href="http://www.influencersfilm.com/" target="_blank">offiziellen Website</a> zu finden sind. Zu guter Letzt tragen die schönen Bilder, der schnelle Schnitt und die stimmungsvolle Hintergrundmusik dazu bei, dass &#8220;Influencers&#8221; von Paul Rojanathara und Davis Johnson zu einem spannenden Stück Videokunst geworden ist.<span id="more-2322"></span></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/16430345?portrait=0" width="600" height="338" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Via <a href="http://www.ignant.de/2010/11/04/blog-doku-video-influencers/" target="_blank">Clemes</a>, <a href="http://stylespion.de/influencers/6245/" target="_blank">Kai</a></p>
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		<title>Paris im Zeitraffer</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 16:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine unübertrieben fantastische Entdeckung vom guten alten MC Winkel: Paris im Timelapse. Produziert von den beiden Jungs von The Seventh Movement, deren akrobatisches Talent ihr auch im Abspann seht. Aber nur, wenn ihr die zwanzig Minuten durchhaltet &#8211; soviel Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/Paris Timelapse.jpg" alt="" width="600" height="254" /></p>
<p>Eine unübertrieben fantastische Entdeckung vom guten alten <a href="http://www.whudat.de/?p=12794" target="_blank">MC Winkel</a>: Paris im Timelapse. Produziert von den beiden Jungs von <a href="http://seventhmovement.com/" target="_blank">The Seventh Movement</a>, deren akrobatisches Talent ihr auch im Abspann seht. Aber nur, wenn ihr die zwanzig Minuten durchhaltet &#8211; soviel Zeit muss sein, um all den wundervollen Einstellungen gerecht zu werden. Farben, Motive, Musik, es fügt sich alles nahtlos ineinander. Film ab!<span id="more-2269"></span></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15110823?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="600" height="255" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Die neue Droge</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 21:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einer Woche wird die einundzwanzigste Simpsons-Staffel in Deutschland ausgestrahlt. Ich kenne die Folgen schon in der englischen Fassung, doch es ist trotzdem interessant, die deutschen Synchronstimmen zu hören und über Witze zu lachen, die einem im Original entgangen sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/rooreynolds/37054157/sizes/o/" target="_blank"><img src="http://floffimedia.de/images/Kill your TV.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Creative Commons Roo Reynolds</p></div>
<p>Seit einer Woche wird die einundzwanzigste Simpsons-Staffel in Deutschland ausgestrahlt. Ich kenne die Folgen schon in der englischen Fassung, doch es ist trotzdem interessant, die deutschen Synchronstimmen zu hören und über Witze zu lachen, die einem im Original entgangen sind. In weniger als zwei Wochen strahlt dagegen FOX in den USA Staffel 22 aus, anfangend mit Episode 465 seit Beginn der Simpsons-Rechnung im Jahre 1989. Mit allen noch angekündigten Fortsetzungen könnte man beinahe eine ganze Woche in Springfield verbringen, die Nebenproduktionen nicht eingerechnet.</p>
<p>Ebenfalls ProSieben strahlt demnächst wieder einmal die fünfte &#8220;Staffel&#8221; von Futurama aus, die eigentlich aus vier zerteilten Filmen in Kinolänge besteht. In den Staaten ist man uns wie immer voraus &#8211; Staffel 6 läuft schon seit einer Weile, letzte Woche feierte die insgesamt hundertste Episode Premiere. Der neue Cast für <a href="http://www.e4.com/skins/" target="_blank">Skins</a> 5 und 6 wurde soeben präsentiert, mit neuem Material darf man im nächsten Frühjahr rechnen; der Kinofilm scheint tatsächlich produziert zu werden. Von Fringe wird in Deutschland Stück für Stück die zweite Staffel ausgestrahlt, während man sich noch in diesem Monat auf Nachschub in englischer Sprache freuen darf.<span id="more-2252"></span></p>
<p>Erst seit ein paar Monaten bin ich dem Serienwahn verfallen, doch ich habe schon vollstes Verständnis für alle, die sich regelmäßig zeremoniell vor ihrem Fernsehgerät versammeln und für den rituellen Telemedienkonsum Arzt- oder Hochzeitstermine verschieben. Es ist diese neue Droge, die die Rundfunkanstalten vielleicht doch noch ein wenig länger über Wasser halten könnte, wenn auch der Zugang zu neuem Stoff via Internet um einiges leichter ist. Dass es inzwischen dank iTunes und Co selbst legale Möglichkeiten gibt, die Inhalte am Rechner aufzunehmen, ist ein deutliches Anzeichen für den bevorstehenden Umbruch.</p>
<p>Im Netz findet man dann glücklicherweise auch immer jemanden, der sich mit der jeweiligen Serie besser auskennt als man selbst &#8211; seien es die Menschen, die alle Varianten von Lisas Saxophon-Solo im Simpsons-Vorspann kennen oder derjenige, der in mühseliger Kleinstarbeit Folgen englischer Formate mit deutschen Untertiteln versieht. Doch auch jeder einzelne Zuseher profitiert von den Eigenschaften einer gut produzierten Serie. Man muss sich nicht ständig mit neuen Charakteren auseinandersetzen und kann dennoch ständig und überall neue Akteure kennenlernen. Für eine einzelne Folge lässt sich der Alltag fast immer unterbrechen, mehrere Episoden hintereinander bieten geradezu grenzenlose Unterhaltung &#8211; ohne abzuflachen und zu langweilen. Die Handlung springt entweder immer wieder zum Status quo zurück oder entwickelt sich weiter, verschiedene Stränge trennen sich und gehen dann wieder ineinander über. Insbesondere bei häufigerem Sprachenwechsel eröffnet sich einem eine ganz neue Welt der Synchronsprecher, man kann Vergleiche über Stimmen und Sprachen anstellen &#8211; und sich gerade bei letzterem in Wortschatz und Grammatik schulen. Spielfilme sind doch sowas von letztes Jahrhundert.</p>
<p>Ob er die Risiken und Nebenwirkung des Serienkonsums auf sich nehmen möchte, soll an dieser Stelle jeder Leser für sich selbst entscheiden.</p>
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		<title>Eine gute Nachricht, Freunde!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 16:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Krankheiten mitten im Sommer sind die bittere Ironie der Natur, denn wer vermag sich schon etwas Schlimmeres vorzustellen, als bei bestem Wetter in die horizontale Tristesse des eigenen Bettes verdammt zu werden? Während ich in den vergangenen vier Tagen also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/donsolo/3979466688/sizes/l/" target="_blank"><img src="http://floffimedia.de/images/Futurama.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Creative Commons Don Solo</p></div>
<p>Krankheiten mitten im Sommer sind die bittere Ironie der Natur, denn wer vermag sich schon etwas Schlimmeres vorzustellen, als bei bestem Wetter in die horizontale Tristesse des eigenen Bettes verdammt zu werden? Während ich in den vergangenen vier Tagen also auf der dringenden Suche nach guter Ablenkung war (denn die bewirkt schließlich die halbe Genesung), kam ich auf die glorreiche Idee, mich endlich durch die Futurama-Episoden zu wühlen, die sich schon etwas länger auf der Festplatte stapelten. Kaum damit angefangen, waren die alten 72 Folgen auch schon irgendwie wieder vorbei. Selbstredend, dass ich mich sofort in die wundersame Welt des Jahrs 3000 verliebt habe, die mit Robotern, Außerirdischen aller Art, seltsamen Tieren und Mutanten aufwartet. Fry, sein bester Kumpel Bender, die etwas eingebildete Leela und die anderen Mitarbeiter des Lieferservices Planet Express führen wirkungsvoll vor, wie verkommen unsere Gesellschaft im nächsten Millenium sein mag, halten aber vor allem unserem gegenwertigen Leben den Spiegel vor und zeigen so Zu- und Missstände auf, die uns selbst vielleicht gar nicht auffallen.<span id="more-2190"></span></p>
<p>Das alles ist natürlich kombiniert mit dem scharfsinnigsten Humor, einer riesigen, bis ins letzte Detail ausgeschmückten Figurenwelt und mitreißenden Geschichten, sodass sich unwillkürlich die Frage aufdrängt, ob Mastermind Matt Groening mit dieser Serie nicht seine eigenen Simpsons überboten hat. Es bleibt uns noch einige Zeit, um dieses Rätsel zu überdenken, denn glücklicherweise wird Futurama nach langjähriger Pause seit 2008 wieder unter Comedy Central fortgesetzt. Dort hat im letzten Monat die ersehnte Ausstrahlung der sechsten Staffel begonnen, die demnächst hoffentlich in sychronisierter Version auch deutsche Gefilde erreichen wird. Bis dahin lohnen sich Suchanfragen bei den üblichen Verdächtigen, die ersten englischen Folgen sollen schon verfügbar sein.</p>
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		<title>The Story Beyond The Still</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 01:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Erfindung der videofähigen DSLR, hauptsächlich vorangetrieben von Canon und Nikon, war ein Segen mit gigantischen Konsequenzen für eine Video-Community wie Vimeo. Täglich schießen neue Regie-Talente aus dem Boden und bereichern mit ihren Kurzfilmen, die mittlerweile gut die Hälfte des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/The Story Beyond The Still.jpg" alt="" width="600" height="336" /></p>
<p>Die Erfindung der videofähigen DSLR, hauptsächlich vorangetrieben von Canon und Nikon, war ein Segen mit gigantischen Konsequenzen für eine Video-Community wie <a href="http://vimeo.com/" target="_blank">Vimeo</a>. Täglich schießen neue Regie-Talente aus dem Boden und bereichern mit ihren Kurzfilmen, die mittlerweile gut die Hälfte des gesamten Contents der Plattform ausmachen dürften, unser aller Leben. Da ist es nur logisch, dass sich die Betreiber mit Canon zusammentun und nach einem Konzept von Bewegtbildgenie <a href="http://www.laforetvisuals.com/" target="_blank">Vincent Laforet</a> einen Wettbewerb lancieren.</p>
<p>Aufbauend auf einem vom Vorgänger festgelegten Foto ist das Ziel bei <a href="http://vimeo.com/groups/beyondthestill" target="_blank">&#8220;The Story Beyond The Still&#8221;</a>, die Handlung in einem selbst gedrehten Kurzfilm weiterzuführen. Dies Geschah bisher in drei Etappen, für die jeweiligen Kapitel wurden nach Ende der Deadline fünf Finalisten und daraus ein Gewinnervideo festgelegt, nach dem die Geschichte weitererzählt werden soll. Vier Episoden sollen noch folgen, bis dann der Fertige Film präsentiert wird. Die ersten Einreichungen kann man sich schon ansehen und darin die düsteren Erlebnisse eines Taxifahrers verfolgen, der auf der Straße einen Teddybären findet und dadurch in eine Kriminalgeschichte verstrickt wird. Das Werk von Laforet gibt es nach dem Klick.</p>
<p>Leider dürfen am Wettbewerb nur volljährige US-Bürger teilnehmen und habe somit auch allein Chancen auf den Gewinn einer 7D oder 5D Mark II, hochwertiger Objektive oder einen Dreh mit Vincent Laforet. Das gute an der Sache ist jedoch, dass sich eigentlich niemand wirklich beschweren kann: Richtet eine Vimeo-Gruppe ein, schnappt euch eure Kamera und schon gibt es die selbe Aktion auch bei uns. <span id="more-2134"></span></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8595246&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;group_id="><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8595246&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;group_id=" /></object></p>
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		<title>You went to the end of the fucking earth &#8211; Das Ende von Skins</title>
		<link>http://floffimedia.de/filme/you-went-to-the-end-of-the-fucking-earth-das-ende-von-skins/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 15:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Aufstieg folgt bekanntlich Fall. Wer sich einmal so weit oben befunden hat wie Skins, der kann praktisch nur verlieren. Skins war vermutlich einmal die beste Coming-Of-Age-Serie der Welt. Mit dem ersten Cast eroberten die Briten die Herzen von Jugendlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img title="James Cook" src="http://floffimedia.de/images/Cook Skins 4.jpg" alt="" width="600" height="383" /><p class="wp-caption-text">© E4</p></div>
<p>Auf Aufstieg folgt bekanntlich Fall. Wer sich einmal so weit oben  befunden hat wie <a href="http://www.e4.com/skins/" target="_blank">Skins</a>, der kann praktisch nur verlieren. Skins war vermutlich einmal die beste Coming-Of-Age-Serie der Welt. Mit dem ersten Cast eroberten die Briten die Herzen von Jugendlichen auf der ganzen Welt, die zweite Generation wurde zwar am Anfang noch misstrauisch beäugt, stieß am Ende jedoch auf noch viel mehr Fans als die Clique rund um Tony Stonem. Um es mit den Worten von <a href="http://www.amypink.com/2010/01/effys-tragische-liebe/" target="_blank">Marcel</a> auszudrücken: <em>»In den Köpfen  jünger, im Herzen aber dafür umso älter.«</em></p>
<p>Eigentlich hätte also jedem klar sein müssen, dass nicht besseres als Staffel 3 mehr kommen <em>konnte</em>. Doch Skins ist nunmal Skins, keine Erwartung an die E4-Produktion schien zu hoch. Was dann kam, war eine einzige Enttäuschung. Die Beziehungen, die im Jahr zuvor mühsam aufgebaut worden waren, wurden auf einen Schlag vernichtet, der Zusammenhalt der Gruppe schien gegen Null zu gehen und jeglicher Ansatz von Spaß und Unterhaltung wurde im Keim erstickt.<span id="more-2088"></span></p>
<p>Dabei beginnt die Staffel noch ziemlich vielversprechend. Sophia, der neue Charakter, begeht gleich am Anfang Selbstmord, beim Aufrollen des Falls geht die Beziehung zwischen Naomi und Emily zu Bruch. Auch Thomas wird von Pandora verstoßen, als er sie mit der Tochter des Priesters betrügt. Es herrscht allgemein eine sehr düstere Stimmung, von den tiefsinnigen Witzen und der Ironie von Staffel 3 ist nichts mher zu sehen. Mit Cooks Episode wendet sich das Blatt noch ein wenig; überhaupt spielte Jack O&#8217;Connell seine Kollegen diesmal regelrecht an die Wand, eigentlich ist er der einzige Grund, warum es sich doch lohnt, die neuen Folgen anzusehen. Keine andere Figur ist innerhalb des letzten Jahres dermaßen gereift, auch Kaya Scodelario, die davor in der Rolle der geheimnisvollen Effy ausgezeichnete Arbeit geleistet hat, kommt diesmal als nervliches Wrack kaum zur Geltung.</p>
<p>Und das, obwohl sie mit Freddie die einzige noch intakte Beziehung zu führen scheint. Die Psycho-Geschichte wird auch nicht richtig ausgereizt, wobei Folge 5 schon einen der spärlichen Höhepunkte der ganzen Staffel darstellt und mit seiner unglaublich emotionalen, packenden Stimmung perfekt wäre, wenn die anderen Folgen nicht so humorbefreit und flach wären. Den Gipfel der Lächerlichkeit stellt jedenfalls Frederick McClairs völlig überraschender Tod dar: Er wird von Effys Psychiater mit einem Baseballschläger erschlagen.</p>
<p>Man möchte an einen schlechten Scherz glauben, doch auch das Ende in Episode 8 und damit der Abschied des zweiten Casts ist mehr als unbefriedigend. Naomi und Emily finden zwar ebenso wie Thomas und Pandora wieder zusammen, auf Freddies Verschwinden und Tod gehen die Drehbuchautoren aber kaum ein, einzig ganz am Schluss wird der Eindruck erweckt, Cook räche seinen besten Freund, genaueres erfahren wir jedoch nicht mehr. Es ist völlig unklar, wie das Leben der neun Jugendlichen weitergeht, selbst das Ende der ersten Generation war noch schlüssiger, obwohl wir bis heute nicht wissen, was mit Sid und Cassie in New York wirklich passiert ist.</p>
<p>Was haben die Produzenten also falsch gemacht? Natürlich liegt die Schuld vor allem bei den Drehbuchautoren. Wie ein Kommentator auf einer Seite, die ich einfach nicht mehr finden kann, treffend beschreibt, bekommt man stellenweise das Gefühl, Jamie Brittain und seine Kollegen hätten nur mal schnell ein Konzept hingekritzelt und seien dann in die Mittagspause verschwunden, während diese völlig untauglichen Entwürfe dann versehentlich verfilmt wurden. Doch eine andere kleine Notiz aus der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skins_–_Hautnah" target="_blank">Wikipedia</a> hat mein Interesse geweckt: Dort heißt es in Berufung auf einen Blogpost bei E4.com, der Privatsender kämpfe mit finanziellen Problemen, weshalb die neueste Staffel auch auf acht Folgen beschränkt und auf aufwändige Szenen praktisch komplett verzichtet wurde. Wenn diese Vermutung wirklich stimmt, ist es sehr schade, dass ausgerechnet an einer so beliebten Produktion wie Skins gespart wurde.</p>
<p>Wäre diese Nachricht also alles, müsste man sich wirklich überlegen, der Serie ab sofort den Rücken zuzukehren. Der <a href="http://www.e4.com/skins/series4/freddie-condolence-book.html" target="_blank">&#8220;RIP Freddie McClair&#8221;-Post</a>, der direkt nach der Ausstrahlung von Folge 7 auf der Website von E4 veröffentlicht wurde, erhielt denn auch mehr als 1800 Kommentare, in denen die meisten Leute ankündigten, nie wieder Skins sehen zu wollen. Zwei Meldungen geben jedoch Hoffnung: Zum einen wurden Staffel 5 und 6 bestätigt, die zwar ebenfalls nur je acht Episoden enthalten sollen, dafür wieder in völlig neuer Besetzung gedreht werden. Und das beste kommt zum Schluss: Der lang angekündigte Kinofilm soll nun endlich gedreht werden, und zwar, haltet euch fest, mit der ersten, zweiten und dritten Generation! Hoffen wir also, dass alle ungeklärten Fragen nun endlich beantwortet werden und am Ende doch noch alles gut wird. Bis dahin sehen wir uns eben noch einmal Staffel 3 an. Und nochmal. Und nochmal.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/3318060?portrait=0" width="600" height="338" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>I&#8217;m Here</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 02:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spike Jonze hat für Absolut Vodka die Roboter-Liebesgeschichte &#8220;I&#8217;m Here&#8221; gedreht, die sich jetzt in ihren ganzen 30 Minuten online ansehen lässt. Darin erfahren wir, dass auch Androiden träumen können, einen guten Musikgeschmack besitzen und insgesamt keineswegs so stabil sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/I'm Here.jpg" alt="" width="600" height="306" /></p>
<p>Spike Jonze hat für Absolut Vodka die Roboter-Liebesgeschichte &#8220;I&#8217;m Here&#8221; gedreht, die sich jetzt in ihren ganzen 30 Minuten <a href="http://www.imheremovie.com/" target="_blank">online</a> ansehen lässt. Darin erfahren wir, dass auch Androiden träumen können, einen guten Musikgeschmack besitzen und insgesamt keineswegs so stabil sind, wie man vermuten möchte. Also ab ins <a href="http://www.imheremovie.com/" target="_blank">Kino</a>, die Sitzplätze sind begrenzt!<span id="more-2091"></span></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8909136&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8909136&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /></object></p>
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		<title>Procrastination is finding the most difficult way of doing something</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 18:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prokrastination ist, eine Woche lang ein Video über selbiges Thema bloggen zu wollen und es nicht zu schaffen. Weil man einen Kaffee trinken musste. Oder mehrere. Oder weil einem andere Dinge in den Weg kamen. Der hier zu sehende Kurzfilm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/Prokrastination.jpg" alt="" width="600" height="480" /></p>
<p>Prokrastination ist, eine Woche lang ein Video über selbiges Thema bloggen zu wollen und es nicht zu schaffen. Weil man einen Kaffee trinken musste. Oder mehrere. Oder weil einem andere Dinge in den Weg kamen. Der hier zu sehende Kurzfilm ist Johnny Kellys Abschlussarbeit am Londoner Royal College of Art aus dem Jahre 2007.<span id="more-2080"></span></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="480" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9553205&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9553205&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" /></object></p>
<p>Danke, <a href="http://www.crackajack.de/2010/02/22/procrastination-animated/" target="_blank">René</a>!</p>
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		<title>We&#8217;re happy, right? &#8211; Skins Season 4</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 23:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 28. Januar ist es endlich soweit, dann dürfen wir uns nach fast einem Jahr Abstinenz endlich wieder kopfüber in die Welt von Skins stürzen. Der Trailer verbreitet sich schon seit ein paar Tagen auf YouTube, doch leider haben die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img src="http://floffimedia.de/images/Skins Season 4.jpg" alt="" width="600" height="350" /><p class="wp-caption-text">© E4</p></div>
<p>Am 28. Januar ist es endlich soweit, dann dürfen wir uns nach fast einem Jahr Abstinenz endlich wieder kopfüber in die Welt von <a href="http://www.e4.com/skins/" target="_blank">Skins</a> stürzen. Der Trailer verbreitet sich schon seit ein paar Tagen auf YouTube, doch leider haben die Produzenten hier ein wenig gespart: Statt uns wie in Staffel 3 mit einem spannungsgeladenen <a href="http://vimeo.com/8335801" target="_blank">Kurzfilm</a> zu verwöhnen, wird uns diesmal nur ein bunter Zusammenschnitt aus den einzelnen Folgen präsentiert. Das ist natürlich immer noch wesentlich besser, als gar keinen Einblick zu bekommen, und insgeheim können wir es natürlich kaum erwarten, zu erfahren, was Emily auf diesem Dach macht und der rotzfreche Cook mit dem Auto anstellt. Am Donnerstagabend wissen wir dann endlich mehr und dank der großzügigen Netzpolitik von E4 können wir uns auch dieses mal sicher sein: &#8220;The next episode is coming to a YouTube-Channel near you.&#8221; In diesem Sinne: Gute Unterhaltung!<span id="more-2056"></span></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8771373&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8771373&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" /></object></p>
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		<title>The First Days Of Spring</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 01:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits Ende August ist das zweite Album der Londoner Indie Folk-Truppe Noah And The Whale erschienen, &#8220;The First Days Of Spring&#8221;. Parallel dazu wurde ein gleichnamiger Film produziert, bei dem Sänger Charlie Fink selbst Regie geführt hat und der auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/The First Days Of Spring.jpg" alt="" width="600" height="283" /></p>
<p>Bereits Ende August ist das zweite Album der Londoner Indie Folk-Truppe Noah And The Whale erschienen, <strong>&#8220;The First Days Of Spring&#8221;</strong>. Parallel dazu wurde ein gleichnamiger Film produziert, bei dem Sänger Charlie Fink selbst Regie geführt hat und der auf 47 Minuten Länge praktisch die Bilder zum Soundtrack liefert. Er erzählt in mehreren Handlungssträngen Geschichten über Liebe, Freundschaft, Trauer und Tod; untermalt von wunderbar sanfter Musik. Ich kannte weder Album noch Film und habe erst heute entdeckt, dass man sich letzteren seit vergangener Woche offiziell auf Vimeo ansehen kann.<span id="more-1938"></span></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="450" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7799870&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7799870&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /></object></p>
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		<title>Keith Loutits Miniaturwelt [UPDATE]</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 15:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ihr kennt sicher die fantastischen Tilt-Shift-Zeitraffer-Videos des Australiers Keith Loutit. Sein Kurzfilm &#8220;Bathtub IV&#8221; hat damals zum Beispiel eine große Runde durch die Blogs gemacht. Jetzt ist für eine HP-Werbekampagne ein neues Video entstanden, dass praktisch die ganze Welt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/Keith Loutits Miniaturwelt.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Ihr kennt sicher die fantastischen Tilt-Shift-Zeitraffer-Videos des Australiers Keith Loutit. Sein Kurzfilm &#8220;<a href="http://vimeo.com/3156959" target="_blank">Bathtub IV</a>&#8221; hat damals zum Beispiel eine große Runde durch die Blogs gemacht. Jetzt ist für eine HP-Werbekampagne ein neues Video entstanden, dass praktisch die ganze Welt in klein zeigt und ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll. Das ist so abgefahren, dass es wirklich <em>alles</em> übertrifft, was ich jemals in dieser Richtung gesehen habe. Schaut es euch einfach einmal selbst an, dann wisst ihr, was ich meine.<span id="more-1846"></span></p>
<p>Wenn man das sieht, zweifelt man doch zwischendurch selbst, ob das wirklich echte Menschen sind, oder? Dann noch die Kombination mit dieser herrlichen Musik (&#8220;Rescue Song&#8221; von <a href="http://www.myspace.com/mrlittlejeans100" target="_blank">Mr Little Jeans</a>)&#8230; einfach Wahnsinn.</p>
<p><strong>[Update: 12.11.09]</strong></p>
<p>Leider musste Keith das Video herunternehmen. Auf Nachfrage schrieb er mir:</p>
<blockquote><p>Hi Florian,</p>
<p>Thank you!</p>
<p>Unfortunately we thought we had clearance to release Director&#8217;s Cut, but it flew a little too high so we did the right thing and pulled it down awaiting the HP web release with their edit, music etc.</p>
<p>There are a few other films in production, so hopefully you&#8217;ll like them too.</p>
<p>Best,</p>
<p>KL.</p></blockquote>
<p>In diesem Fall lässt sich natürlich nichts machen, also bleibt uns nichts anderes übrig, als auf die HP-Variante zu warten. Ich werde diese dann auf jeden Fall später in diesen Post einbetten.</p>
<p><strong>[Update: 27.11.09]</strong></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Hier die YouTube-Version, mal sehen, wie lange es dauert, bis sie gelöscht wird.</span></p>
<p><strong>[Update: 21.12.09]</strong></p>
<p><object width="600" height="519" data="http://files.indavideo.hu/player/gup.swf"><param name="movie" value="http://files.indavideo.hu/player/gup.swf"></param><param name="flashvars" value="vID=2fe8ace2f7&#038;autostart=false"></param><param name="allowscriptaccess" value="never"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param></object></p>
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		<title>New York im Zeitraffer</title>
		<link>http://floffimedia.de/filme/new-york-im-zeitraffer/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 22:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[New York in Slow Motion hatten wir schon, jetzt hat Jeriko dieses Video gepostet, in dem die Stadt im Zeitraffer vorgestellt wird. Produziert wurde der Kurzfilm mit einer Canon EOS 400D, was mich ein bisschen verwirrt, denn diese Kamera besitzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="New York bei Nacht" src="http://floffimedia.de/images/New York Zeitraffer.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>New York in Slow Motion hatten wir schon, jetzt hat <a href="http://www.jeriko.de/2009/08/26/new-york-city-portrait/" target="_blank">Jeriko</a> dieses Video gepostet, in dem die Stadt im Zeitraffer vorgestellt wird. Produziert wurde der Kurzfilm mit einer Canon EOS 400D, was mich ein bisschen verwirrt, denn diese Kamera besitzt gar keine Videofunktion. Es wird viel Arbeit gekostet haben, all die einzelnen Fotos zusammenzufügen.</p>
<p>Dieser Clip ist übrigens nur der Anfang einer Serie, in die später auch einmal Hong Kong, Shanghai und Istanbul eingereiht werden sollen. Ein bisschen störend an diesem Film finde ich, dass die Framerate an manchen Stellen sehr stark schwankt, aber dafür kann man sich die tollen Bilder in HD-Qualität ansehen. Nach dem Klick. <span id="more-1653"></span></p>
<p><object width="600" height="338" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6193526&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6193526&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /></object></p>
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