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	<title>floffimedia &#187; Musik</title>
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	<description>Geschmack f&#252;r alle Lebenslagen.</description>
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		<title>Hundert Hoch Drei 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 03:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Sammlung von 100 Songs aus 100 Alben, die von 100 verschiedenen Interpreten im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden Wer etwas aufmerksamer mitgelesen hat, dem wird aufgefallen sein, dass es hier im vergangenen Jahr praktisch keine Musik-Rezensionen gab. Das liegt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2693" title="Hundert Hoch Drei 2011" src="http://floffimedia.de/images/Hundert-Hoch-Drei-2011.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<h3>Eine Sammlung von 100 Songs aus 100 Alben, die von 100 verschiedenen Interpreten im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden</h3>
<p>Wer etwas aufmerksamer mitgelesen hat, dem wird aufgefallen sein, dass es hier im vergangenen Jahr praktisch keine Musik-Rezensionen gab. Das liegt nicht daran, dass ich von keinen Neuentdeckungen zu berichten gehabt hätte. Im Gegenteil. Ich habe 2011 so viele neue Alben gehört wie noch nie zuvor. Trotzdem habe ich mich dagegen entschieden, neue Platten in einzelnen Artikeln zu besprechen. Denn meistens bin ich mit allem viel zu spät dran. Ich kann nicht unter Zeitdruck eine angemesse Kritik schreiben, nur, damit sie noch vor dem offiziellen VÖ-Termin erscheint.</p>
<p>Auf der anderen Seite werde ich des Öfteren gefragt, welche Musik ich denn höre. Die Frage, auf deren Basis früher in der Schule über Freundschaften entschieden wurde also. Und ich weiß dann auf die Schnelle selten, was ich antworten soll. &#8220;Indie?&#8221; &#8220;Elektro?&#8221; Mir fällt in diesen Momenten gerne die Selbstbeschreibung unseres Radios ein: &#8220;Für uns zählt Musik, die durch echte Leidenschaft entstanden ist. So bestimmt auch Indie ganz selbstverständlich den Grundtenor, allerdings mehr als Haltung denn als Genre. Ob Rock, Punk, Electronic, Blues, Folk &#8211; Toleranz bedeutet Vielfalt.&#8221; Nur kommen mir eben keine konkreten Bands in den Sinn. Was soll ich auch sagen, wenn sich in meinem Facebook-Profil unter der Musik-Rubrik über 200 Künstler befinden, über deren Hierarchie ich noch nicht entschieden habe?</p>
<p>Für beide Probleme habe ich mir eine ganz fabelhafte Lösung überlegt. Vor mehr oder weniger zwölf Monaten begann ich damit, alle interessanten Alben-Neuerscheinungen tabellarisch festzuhalten. Das Ergebnis ist Hundert Hoch Drei, ein etwas detaillierterer Querschnitt durch die beste Musik unserer Generation. Ich provoziere gerne mit der Haltung, Geschmack sei nicht subjektiv, sondern in erster Linie eine Frage des Überblicks. Für die Bekräftigung dieser These habe ich mir selbst recht viel Mühe gegeben und wochenlang Material recherchiert, durchgehört und sortiert. Herausgekommen ist ein Liste, die mit ziemlicher Sicherheit den Horizont jedes Einzelnen von euch erweitern wird. Weil so viele Songs, Alben und Künstler darunter sind, die ich auch selbst nie entdeckt hätte, wenn ich mir nicht das Ziel des Hundert-Projekts gesetzt hätte. Die Behauptung, heutzutage werde keine wegweisende Musik mehr veröffentlicht, die erstaunlicherweise sowohl von jungen wie alten Menschen vertreten wird, sollte ein für alle mal als kulturpessimistisch entlarvt werden.<span id="more-2692"></span></p>
<p>Genug der vielen Worte: Hört selbst!</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="855" height="570" data="http://grooveshark.com/widget.swf"><param name="movie" value="http://grooveshark.com/widget.swf" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="flashvars" value="hostname=cowbell.grooveshark.com&#038;playlistID=42645662&#038;bbg=000000&#038;bth=000000&#038;pfg=000000&#038;lfg=000000&#038;bt=FFFFFF&#038;pbg=FFFFFF&#038;pfgh=FFFFFF&#038;si=FFFFFF&#038;lbg=FFFFFF&#038;lfgh=FFFFFF&#038;sb=FFFFFF&#038;bfg=666666&#038;pbgh=666666&#038;lbgh=666666&#038;sbh=666666&#038;p=0" /></object></p>
<p>Etwas erschreckend ist, dass es im Jahr 2012 immer noch keinen Dienst gibt, der grenzübergreifend verlässliches Audio-Streaming anbietet. Grooveshark ist meines Wissens derzeit die beste Alternative, doch auch hier werden in regelmäßigen Abständen Titel gelöscht. Weist mich darauf hin, falls Probleme auftreten sollten, ich gebe mein Bestes.</p>
<p>Zur Sicherheit und zur besseren Übersicht folgt abschließend die vollständige Tabelle. Ich habe nach Veröffentlichungsmonaten und innerhalb dieser nach Anfangsbuchstabe des Interpreten sortiert. Ob ich das Projekt auch in diesem Jahr fortführen werde, kann ich noch nicht sagen. Zu sehr schwirrt mir noch der Kopf von den Vorbereitungen für diese Ausgabe. Doch ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich spätestens Anfang Februar nicht mehr widerstehen kann, mein Hörerlebnis erneut in Listenform festzuhalten.</p>
<table width="855" border="1" rules="all" cellspacing="0" cellpadding="4">
<thead>
<tr>
<td><strong>#</strong></td>
<td><strong>Mon</strong></td>
<td><strong>Song</strong></td>
<td><strong>Interpret</strong></td>
<td><strong>Album</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>001</td>
<td>Jan</td>
<td>Finally Begin</td>
<td>Cold War Kids</td>
<td>Mine Is Yours</td>
</tr>
<tr>
<td>002</td>
<td>Jan</td>
<td>Rolling In The Deep</td>
<td>Adele</td>
<td>21</td>
</tr>
<tr>
<td>003</td>
<td>Jan</td>
<td>Who&#8217;s In Control?</td>
<td>British Sea Power</td>
<td>Valhalla Dancehall</td>
</tr>
<tr>
<td>004</td>
<td>Jan</td>
<td>All The Time</td>
<td>Cloud Nothings</td>
<td>Cloud Nothings</td>
</tr>
<tr>
<td>005</td>
<td>Jan</td>
<td>Suicide Demo For Kara Walker</td>
<td>Destroyer</td>
<td>Kaputt</td>
</tr>
<tr>
<td>006</td>
<td>Jan</td>
<td>Pigeon</td>
<td>Tennis</td>
<td>Cape Dory</td>
</tr>
<tr>
<td>007</td>
<td>Feb</td>
<td>Suffication Blues</td>
<td>Black Pistol Fire</td>
<td>Black Pistol Fire</td>
</tr>
<tr>
<td>008</td>
<td>Feb</td>
<td>Shell Games</td>
<td>Bright Eyes</td>
<td>The People&#8217;s Key</td>
</tr>
<tr>
<td>009</td>
<td>Feb</td>
<td>The Wilhelm Scream</td>
<td>James Blake</td>
<td>James Blake</td>
</tr>
<tr>
<td>010</td>
<td>Feb</td>
<td>Restless</td>
<td>Kakkmaddafakka</td>
<td>Hest</td>
</tr>
<tr>
<td>011</td>
<td>Feb</td>
<td>Rano Pano</td>
<td>Mogwai</td>
<td>Hardcore Will Never Die, But You Will</td>
</tr>
<tr>
<td>012</td>
<td>Feb</td>
<td>Separator</td>
<td>Radiohead</td>
<td>The King Of Limbs</td>
</tr>
<tr>
<td>013</td>
<td>Feb</td>
<td>Divina</td>
<td>Toro Y Moi</td>
<td>Underneath The Pine</td>
</tr>
<tr>
<td>014</td>
<td>Feb</td>
<td>Get Away</td>
<td>Yuck</td>
<td>Yuck</td>
</tr>
<tr>
<td>015</td>
<td>Mär</td>
<td>Open Arms</td>
<td>Elbow</td>
<td>Build A Rocket Boys!</td>
</tr>
<tr>
<td>016</td>
<td>Mär</td>
<td>Get In Line</td>
<td>I&#8217;m From Barcelona</td>
<td>Forever Today</td>
</tr>
<tr>
<td>017</td>
<td>Mär</td>
<td>Horse With The Wings</td>
<td>Julia Stone</td>
<td>The Memory Machine</td>
</tr>
<tr>
<td>018</td>
<td>Mär</td>
<td>Get Some</td>
<td>Lykke Li</td>
<td>Wounded Rhymes</td>
</tr>
<tr>
<td>019</td>
<td>Mär</td>
<td>Life Is Life</td>
<td>Noah And The Whale</td>
<td>Last Night On Earth</td>
</tr>
<tr>
<td>020</td>
<td>Mär</td>
<td>Second Chance</td>
<td>Peter, Bjorn And John</td>
<td>Gimme Some</td>
</tr>
<tr>
<td>021</td>
<td>Mär</td>
<td>Godless Girl</td>
<td>The Crookes</td>
<td>Chasing After Ghosts</td>
</tr>
<tr>
<td>022</td>
<td>Mär</td>
<td>Heart In Your Heartbreak</td>
<td>The Pains Of Being Pure At Heart</td>
<td>Belong</td>
</tr>
<tr>
<td>023</td>
<td>Mär</td>
<td>Under Cover Of Darkness</td>
<td>The Strokes</td>
<td>Angles</td>
</tr>
<tr>
<td>024</td>
<td>Mär</td>
<td>Wetsuit</td>
<td>The Vaccines</td>
<td>What Did You Expect From The Vaccines?</td>
</tr>
<tr>
<td>025</td>
<td>Mär</td>
<td>The Party &amp; The After Party</td>
<td>The Weeknd</td>
<td>House Of Balloons</td>
</tr>
<tr>
<td>026</td>
<td>Mär</td>
<td>Civilian</td>
<td>Wye Oak</td>
<td>Civilian</td>
</tr>
<tr>
<td>027</td>
<td>Apr</td>
<td>Make Some Noise</td>
<td>Beastie Boys</td>
<td>Hot Sauce Committee Part Two</td>
</tr>
<tr>
<td>028</td>
<td>Apr</td>
<td>Trembling Hands</td>
<td>Explosions In The Sky</td>
<td>Take Care, Take Care, Take Care</td>
</tr>
<tr>
<td>029</td>
<td>Apr</td>
<td>Walk</td>
<td>Foo Fighters</td>
<td>Wasting Light</td>
</tr>
<tr>
<td>030</td>
<td>Apr</td>
<td>Do It Again</td>
<td>Holy Ghost!</td>
<td>Holy Ghost!</td>
</tr>
<tr>
<td>031</td>
<td>Apr</td>
<td>The Look</td>
<td>Metronomy</td>
<td>The English Riviera</td>
</tr>
<tr>
<td>032</td>
<td>Apr</td>
<td>Last Night At The Jetty</td>
<td>Panda Bear</td>
<td>Tomboy</td>
</tr>
<tr>
<td>033</td>
<td>Apr</td>
<td>DNA</td>
<td>The Kills</td>
<td>Blood Pressures</td>
</tr>
<tr>
<td>034</td>
<td>Apr</td>
<td>We Are Fucking Angry</td>
<td>The King Blues</td>
<td>Punk &amp; Poetry</td>
</tr>
<tr>
<td>035</td>
<td>Apr</td>
<td>Gangsta</td>
<td>tUnE-yArDs</td>
<td>w h o k i l l</td>
</tr>
<tr>
<td>036</td>
<td>Apr</td>
<td>Killer Crane</td>
<td>TV On The Radio</td>
<td>Nine Types Of Light</td>
</tr>
<tr>
<td>037</td>
<td>Apr</td>
<td>I Heard You Say</td>
<td>Vivian Girls</td>
<td>Share The Joy</td>
</tr>
<tr>
<td>038</td>
<td>Mai</td>
<td>Lost Weekend</td>
<td>Art Brut</td>
<td>Brilliant! Tragic!</td>
</tr>
<tr>
<td>039</td>
<td>Mai</td>
<td>Blanket</td>
<td>Bachelorette</td>
<td>Bachelorette</td>
</tr>
<tr>
<td>040</td>
<td>Mai</td>
<td>You Are A Tourist</td>
<td>Death Cab For Cutie</td>
<td>Codes and Keys</td>
</tr>
<tr>
<td>041</td>
<td>Mai</td>
<td>Milkman</td>
<td>EMA</td>
<td>Past Life Martyred Saints</td>
</tr>
<tr>
<td>042</td>
<td>Mai</td>
<td>Fabrication</td>
<td>Emalkay</td>
<td>Eclipse</td>
</tr>
<tr>
<td>043</td>
<td>Mai</td>
<td>Montezuma</td>
<td>Fleet Foxes</td>
<td>Helplessness Blues</td>
</tr>
<tr>
<td>044</td>
<td>Mai</td>
<td>Houdini</td>
<td>Foster The People</td>
<td>Torches</td>
</tr>
<tr>
<td>045</td>
<td>Mai</td>
<td>MindKilla</td>
<td>Gang Gang Dance</td>
<td>Eye Contact</td>
</tr>
<tr>
<td>046</td>
<td>Mai</td>
<td>Virgin</td>
<td>Manchester Orchestra</td>
<td>Simple Math</td>
</tr>
<tr>
<td>047</td>
<td>Mai</td>
<td>Come Closer</td>
<td>Miles Kane</td>
<td>Colour Of The Trap</td>
</tr>
<tr>
<td>048</td>
<td>Mai</td>
<td>Victoria Lucas</td>
<td>Moby</td>
<td>Destroyed</td>
</tr>
<tr>
<td>049</td>
<td>Mai</td>
<td>For 12</td>
<td>Other Lives</td>
<td>Tamer Animals</td>
</tr>
<tr>
<td>050</td>
<td>Mai</td>
<td>Kimba</td>
<td>Retro Stefson</td>
<td>Kimbabwe</td>
</tr>
<tr>
<td>051</td>
<td>Mai</td>
<td>Street Joy</td>
<td>White Denim</td>
<td>D</td>
</tr>
<tr>
<td>052</td>
<td>Mai</td>
<td>Albatross</td>
<td>Wild Beasts</td>
<td>Smother</td>
</tr>
<tr>
<td>053</td>
<td>Jun</td>
<td>Reckless Serenade</td>
<td>Arctic Monkeys</td>
<td>Suck It And See</td>
</tr>
<tr>
<td>054</td>
<td>Jun</td>
<td>Raw Meat</td>
<td>Black Lips</td>
<td>Arabia Mountain</td>
</tr>
<tr>
<td>055</td>
<td>Jun</td>
<td>Perth</td>
<td>Bon Iver</td>
<td>Bon Iver</td>
</tr>
<tr>
<td>056</td>
<td>Jun</td>
<td>Oh My God</td>
<td>Cults</td>
<td>Cults</td>
</tr>
<tr>
<td>057</td>
<td>Jun</td>
<td>2 Hearts</td>
<td>Digitalism</td>
<td>I Love You Dude</td>
</tr>
<tr>
<td>058</td>
<td>Jun</td>
<td>I Don&#8217;t Want To Go To Sleep Either</td>
<td>FM Belfast</td>
<td>Don&#8217;t Want To Sleep</td>
</tr>
<tr>
<td>059</td>
<td>Jun</td>
<td>Queen Of Hearts</td>
<td>Fucked Up</td>
<td>David Comes To Life</td>
</tr>
<tr>
<td>060</td>
<td>Jun</td>
<td>The Greeks</td>
<td>Is Tropical</td>
<td>Native To</td>
</tr>
<tr>
<td>061</td>
<td>Jun</td>
<td>Little Shocks</td>
<td>Kaiser Chiefs</td>
<td>The Future Is Medieval</td>
</tr>
<tr>
<td>062</td>
<td>Jun</td>
<td>Never Never</td>
<td>Sbtrkt</td>
<td>Sbtrkt</td>
</tr>
<tr>
<td>063</td>
<td>Jun</td>
<td>Concrete Gold</td>
<td>Wu Lyf</td>
<td>Go Tell Fire To The Mountain</td>
</tr>
<tr>
<td>064</td>
<td>Jun</td>
<td>The Edge</td>
<td>Yuksek</td>
<td>Living On The Edge Of Time</td>
</tr>
<tr>
<td>065</td>
<td>Jul</td>
<td>Reckless (With Your Love)</td>
<td>Azari &amp; III</td>
<td>Azari &amp; III</td>
</tr>
<tr>
<td>066</td>
<td>Jul</td>
<td>Shuffle A Dream</td>
<td>Little Dragon</td>
<td>Ritual Union</td>
</tr>
<tr>
<td>067</td>
<td>Jul</td>
<td>Sleep Forever</td>
<td>Portugal. The Man</td>
<td>In The Mountain In The Cloud</td>
</tr>
<tr>
<td>068</td>
<td>Jul</td>
<td>Moving Further Away</td>
<td>The Horrors</td>
<td>Skying</td>
</tr>
<tr>
<td>069</td>
<td>Jul</td>
<td>Far Away</td>
<td>Washed Out</td>
<td>Within And Without</td>
</tr>
<tr>
<td>070</td>
<td>Jul</td>
<td>Lions In Cages</td>
<td>Wolf Gang</td>
<td>Suego Faults</td>
</tr>
<tr>
<td>071</td>
<td>Jul</td>
<td>Natalia&#8217;s Song</td>
<td>Zomby</td>
<td>Dedication</td>
</tr>
<tr>
<td>072</td>
<td>Aug</td>
<td>Oh, Why</td>
<td>Balam Acab</td>
<td>Wander / Wonder</td>
</tr>
<tr>
<td>073</td>
<td>Aug</td>
<td>Payne&#8217;s Bay</td>
<td>Beirut</td>
<td>The Rip Tide</td>
</tr>
<tr>
<td>074</td>
<td>Aug</td>
<td>The Complete Knock</td>
<td>Blood Orange</td>
<td>Coastal Grooves</td>
</tr>
<tr>
<td>075</td>
<td>Aug</td>
<td>Shuffle</td>
<td>Bombay Bicycle Club</td>
<td>A Different Kind Of Fix</td>
</tr>
<tr>
<td>076</td>
<td>Aug</td>
<td>Definite Darkness</td>
<td>Cymbals Eat Guitars</td>
<td>Lenses Alien</td>
</tr>
<tr>
<td>077</td>
<td>Aug</td>
<td>The Adventures Of Rain Dance Maggie</td>
<td>Red Hot Chili Peppers</td>
<td>I&#8217;m With You</td>
</tr>
<tr>
<td>078</td>
<td>Sep</td>
<td>Candil De La Calle</td>
<td>Apparat</td>
<td>The Devil&#8217;s Walk</td>
</tr>
<tr>
<td>079</td>
<td>Sep</td>
<td>Little Numbers</td>
<td>BOY</td>
<td>Mutual Friends</td>
</tr>
<tr>
<td>080</td>
<td>Sep</td>
<td>Summer Solstice</td>
<td>Crystal Antlers</td>
<td>Two-Way Mirror</td>
</tr>
<tr>
<td>081</td>
<td>Sep</td>
<td>MONKEY (Go Home Now)</td>
<td>Dear Reader</td>
<td>Idealistic Animals</td>
</tr>
<tr>
<td>082</td>
<td>Sep</td>
<td>Ghosts</td>
<td>dEUS</td>
<td>Keep You Close</td>
</tr>
<tr>
<td>083</td>
<td>Sep</td>
<td>Bedroom Eyes</td>
<td>Dum Dum Girls</td>
<td>Only in Dreams</td>
</tr>
<tr>
<td>084</td>
<td>Sep</td>
<td>How Come You Never Go There</td>
<td>Feist</td>
<td>Metals</td>
</tr>
<tr>
<td>085</td>
<td>Sep</td>
<td>Vomit</td>
<td>Girls</td>
<td>Father, Son, Holy Ghost</td>
</tr>
<tr>
<td>086</td>
<td>Sep</td>
<td>Re-wired</td>
<td>Kasabian</td>
<td>Velociraptor!</td>
</tr>
<tr>
<td>087</td>
<td>Sep</td>
<td>Grillwalker</td>
<td>Modeselektor</td>
<td>Monkeytown</td>
</tr>
<tr>
<td>088</td>
<td>Sep</td>
<td>Surgeon</td>
<td>St. Vincent</td>
<td>Strange Mercy</td>
</tr>
<tr>
<td>089</td>
<td>Sep</td>
<td>I Don&#8217;t Know How To Love</td>
<td>The Drums</td>
<td>Portamento</td>
</tr>
<tr>
<td>090</td>
<td>Sep</td>
<td>For The One</td>
<td>WATERS</td>
<td>Out In The Light</td>
</tr>
<tr>
<td>091</td>
<td>Sep</td>
<td>Cannons</td>
<td>Youth Lagoon</td>
<td>The Year Of Hibernation</td>
</tr>
<tr>
<td>092</td>
<td>Okt</td>
<td>Shake It Out</td>
<td>Florence + The Machine</td>
<td>Ceremonials</td>
</tr>
<tr>
<td>093</td>
<td>Okt</td>
<td>Balance</td>
<td>Future Islands</td>
<td>On the Water</td>
</tr>
<tr>
<td>094</td>
<td>Okt</td>
<td>Civilization</td>
<td>Justice</td>
<td>Audio, Video, Disco</td>
</tr>
<tr>
<td>095</td>
<td>Okt</td>
<td>Midnight City</td>
<td>M83</td>
<td>Hurry Up, We&#8217;re Dreaming</td>
</tr>
<tr>
<td>096</td>
<td>Okt</td>
<td>Mama Shelter</td>
<td>The Strange Boys</td>
<td>Live Music</td>
</tr>
<tr>
<td>097</td>
<td>Okt</td>
<td>Act On Impulse</td>
<td>We Were Promised Jetpacks</td>
<td>In The Pit Of The Stomach</td>
</tr>
<tr>
<td>098</td>
<td>Nov</td>
<td>Terra Incognita</td>
<td>Atlas Sound</td>
<td>Parallax</td>
</tr>
<tr>
<td>099</td>
<td>Nov</td>
<td>Adrift</td>
<td>Tycho</td>
<td>Dive</td>
</tr>
<tr>
<td>100</td>
<td>Dez</td>
<td>Gold On The Ceiling</td>
<td>The Black Keys</td>
<td>El Camino</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>CD-Review: The Year Of Hibernation (Youth Lagoon)</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 18:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweitausendelf ist endgültig vorüber, doch ich sitze immer noch an seiner Aufarbeitung. Der musikalische Jahresrückblick dürfte demnächst endlich vollständig sein, doch ich entdecke immer noch neue Alben und großartige Künstler, die ich in den letzten Monaten einfach gnadenlos verpasst habe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2674" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://ceciliamajzoub.4ormat.com/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2674" src="http://floffimedia.de/images/Youth-Lagoon-Trevor-Powers.jpg" alt="" width="600" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">© Cecilia Majzoub</p></div>
<p>Zweitausendelf ist endgültig vorüber, doch ich sitze immer noch an seiner Aufarbeitung. Der musikalische Jahresrückblick dürfte demnächst endlich vollständig sein, doch ich entdecke immer noch neue Alben und großartige Künstler, die ich in den letzten Monaten einfach gnadenlos verpasst habe. Zum Beispiel, als Marcel am Mittwoch ein neues Musikvideo zum Track <strong>&#8220;July&#8221;</strong> <a href="http://www.amypink.com/2012/01/youth-lagoon-july/" target="_blank">postete</a> und schrieb: <em>»Besser hätten wir den temporären Soundtrack unseres Lebens nicht wählen können.«</em> Ein Link führte zum anderen und plötzlich war ich tief versunken in der Musik Trevor Powers&#8217;, der sich auf der Bühne nur <em><a href="http://youthlagoon.blogspot.com/" target="_blank">Youth Lagoon</a></em> nennt.</p>
<p>Das fantastische Erstlingswerk des 22 Jahre jungen Englisch-Studenten aus dem beschaulichen Boise in Idaho nennt sich <strong>&#8220;The Year of Hibernation&#8221;</strong> (<a href="http://www.simfy.de/artists/1224071-Youth-Lagoon/albums/1257221-The-Year-of-Hibernation" target="_blank">Simfy</a>) und ist irgendwo zwischen Indie-Rock und Dream-Pop angesiedelt. &#8220;Fantastisch&#8221; gilt jedoch nicht nur für die Qualität, sondern für die ganze surreale Anmutung; die Remineszenzen an Beach House bis hin zu Animal Collective sind deutlich zu spüren. Ich habe 2011 mehr neue Musik gehört als je zuvor. Trotzdem konnte ich mich nicht auf das eine Album festlegen, das alle meine Erfahrungen und Erlebnisse des ganzen Jahres in allen Facetten widerspiegelt. Inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, das Youth Lagoon die Suche beendet hat.<span id="more-2672"></span></p>
<p>Ich glaube an Wiederholungen. Es überwältigt mich jedes Mal aufs Neue, ein mitreißendes Thema sich langsam, aber stetig steigern zu hören. Genau das geschieht in allen Songs, allen voran aber <strong>&#8220;Montana&#8221;</strong>. Powers versteht es, Spannungsbögen aufzubauen. Momente grenzenloser Vorfreude. Was auf die einzelnen Songs zutrifft, gilt auch für das ganze Album: Es ist in seiner Unaufgeregtheit sehr schwer, den passenden Zugang zu finden. Und doch enthalten die Lieder etwas, das einen hängenbleiben lässt. Es mag die unwirkliche Stimme des Sängers sein, die sich niemals aufdrängt und sich bewusst in den Hintergrund stellt, oder die schemenhafte, spärliche Instrumentierung, die dennoch auf mehreren Ebenen funktioniert.</p>
<p>Der mehrstimmige, verzerrte Gesang in <strong>&#8220;Cannons&#8221;</strong> trifft mich jedes Mal mit voller Wucht. Das schon erwährte <strong>&#8220;July&#8221;</strong> gewinnt Schritt für Schritt an Komponenten hinzu, bis es am Schluss in einem fulminanten Feuerwerk endet. <strong>&#8220;17&#8243;</strong> ist der Song über den erkenntnisreichen Schritt in die Adoleszenz, den mit Sicherheit jeder Künstler auf seine eigene Weise schreiben muss. <em>»When I was seventeen, my mother said to me: &#8220;Don&#8217;t stop imagining. The day that you do is the day that you die.&#8221;«</em></p>
<p>Man muss diesem Mann gut zuhören, und das mehr als einmal. Er erzählt Geschichten von jugendlicher Sehnsucht und dem Gefühl des Verlorenseins. In seiner <a href="http://www.fatpossum.com/artists/youth-lagoon" target="_blank">Selbstbeschreibung</a> wird konstatiert <em>»Hidden beneath the melodies is a voice that is eerie yet nostalgic. Powers claims his music is like letting people read his journal. &#8220;I don&#8217;t think I could ever write a completely happy album. It&#8217;s not that I&#8217;m not a happy person,&#8221; claims Powers, &#8220;but I just have too many things in my mind that haunt me.&#8221;«</em> An <a href="http://pitchfork.com/news/43359-rising-youth-lagoon/" target="_blank">anderer Stelle</a> bemerkt er: <em>»I just wanted to write honest songs. So much music nowadays is really shallow. There&#8217;s not much heart or emotion in it.«</em></p>
<p><strong>&#8220;The Year of Hibernation&#8221;</strong> ist ein gutes Stück leiser und unaufdringlicher als alle anderen Veröffentlichungen im letzten Jahr. Aber in seiner Andersartigkeit irgendwie auch ein gutes Stück besser.</p>
<h3>*****</h3>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34332459?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="600" height="338"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ishome</title>
		<link>http://floffimedia.de/musik/ishome/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/musik/ishome/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 22:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2627</guid>
		<description><![CDATA[Russland. Das größte Land der Erde. Einwohnermäßig liegt es etwas abgeschlagen auf dem neunten Platz, doch statistisch gesehen stammt immerhin jeder fünfzigste Mensch aus dem Vielvölkerstaat mit seiner unheimlich vielseitigen Geschichte. Russland erstreckt sich von Polen bis nach Alaska und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2628" src="http://floffimedia.de/images/Mirabelle-Ishome.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Russland. Das größte Land der Erde. Einwohnermäßig liegt es etwas abgeschlagen auf dem neunten Platz, doch statistisch gesehen stammt immerhin jeder fünfzigste Mensch aus dem Vielvölkerstaat mit seiner unheimlich vielseitigen Geschichte. Russland erstreckt sich von Polen bis nach Alaska und dennoch leben drei Viertel der Bevölkerung im europäischen Teil westlich des Urals. Seine größten Städte haben Namen wie Jekaterinburg oder Nischni Nowgorod und dürften noch nicht oft ihren Weg in die Gehörgänge des durchschnittlichen Mitteleuropäers gefunden haben. Oder wer von euch hat schon einmal von Krasnodar gehört?</p>
<p>Krasnodar liegt nicht weit vom Schwarzen Meer entfernt und damit auch in relativer Nähe zur Ukraine und Georgien. Die bislang wahrscheinlich bekannteste Tochter der Stadt heißt Anna Netrebko und ist Opernsängerin, doch demnächst dürfte sich unter Umständen noch ein weiterer Name dazugesellen, der bestens in das von mir verfolgte Umfeld elektronischer Musik passt: <a href="http://soundcloud.com/ishome" target="_blank">Mirabelle Ishome</a>. Sie ist jung, weiblich und kommt aus dem Osten &#8211; damit passt sie schon einmal so gar nicht in das Klischee des üblicherweise britischen, männlichen DJs irgendwo aus dem Süden Londons. Diese erfrischende Andersartigkeit manifestiert sich auch in ihrer Musik. Einerseits findet sich das altbekannte Tröpfeln und Plätschern wieder, das vielleicht am besten als &#8220;einsam in einer fremden Stadt um zwei Uhr morgens&#8221; beschrieben werden könnte. Doch auf der anderen Seite kombiniert sie diese in westlichen Produktionen sehr häufig eingesetzten Themen immer auch mit völlig neuartigen, exotischen Samples. Man höre sich nur einmal diese fantastischen Klänge der Bläser in <strong>&#8220;Walking Stick&#8221;</strong> (<a href="http://soundcloud.com/ishome/walking-stick-upcoming" target="_blank">Soundcloud</a>) an.<span id="more-2627"></span></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" data=""><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F2789080"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Im <a href="http://insideami.com/?p=406" target="_blank">Interview</a> wird deutlich, wie ambitioniert die Künstlerin ist. Ihre Selbstkritik grenze manchmal an Selbstkasteiung; bevor sie mit einem neuen Song nicht hundertprozentig zufrieden ist, wird er nicht veröffentlicht. Das kann mitunter Monate dauern. Weil sie der nächste, zufällige Inspirationsschub nur während der Arbeit erreichen kann, setzt sie sich vor den Rechner und wartet. Manchmal ist die Muse spät dran. &#8220;Entschuldige, Mira. Staus, du weißt schon.&#8221; Sie sieht das, wie alles im Leben, mit Humor. Eines ihrer größten Vorbilder heißt <a href="http://www.myspace.com/sergejzarin" target="_blank">Sergey Zarin</a> und kommt aus ihrer Heimatstadt. Seine Podcast-Reihe <a href="http://highsessions.net/highsessions.net_podcast.html" target="_blank">Highsessions</a> habe sie erst dorthin gebracht, wo sie heute stehe. So ist es nicht verwunderlich, dass sie auch selbst einen <a href="http://highsessions.net/ishome-live-at-digger-club-2011-03-05.html" target="_blank">Livemitschnitt</a> beigesteuert hat. Andere Idole stammen aus dem Ausland, wie der Brite <a href="http://www.myspace.com/burialuk" target="_blank">Burial</a>, der für sie zum wichtigsten Musiker geworden ist, oder die Berliner Modeselektor-Apparat-Kombo <a href="http://www.myspace.com/moderat" target="_blank">Moderat</a>.</p>
<p>Aktuelle Trends sieht Mirabelle kritisch. Obwohl sich auch in ihr Schaffen hin und wieder die obligatorischen Wobbles einschleichen, distanziert sie sich entschieden von der zur Zeit massiv gehypten Dubstep-Bewegung. Allgemein stellt sie fest, dass es heutzutage viel schwieriger geworden sei, als richtiger Künstler aus dem omnipräsenten kulturellen Überfluss hervorzustechen. Ihr <a href="http://www.farfrommoscow.com/articles/ishome-dance-music-for-people-who-hate-going-outside.html" target="_blank">Lebensstil</a> erinnert dabei sehr an den klassischen Bohémien: &#8220;Ich habe die Gewohnheit des frühen Aufstehens aufgegeben. Tatsächlich habe ich <em>jede</em> Gewohnheit aufgegeben, bis auf die Arbeit mit der Musik und warme Mahlzeiten.&#8221;</p>
<p>Ishomes Debütwerk nennt sich <strong>&#8220;Caraboo&#8221;</strong> (<a href="http://www.simfy.de/artists/711762-Ishome/albums/587054-Caraboo" target="_blank">Simy</a>), gefolgt von <strong>&#8220;Al Capone&#8221;</strong> (<a href="http://soundcloud.com/ishome/sets/indeks018-ishome-al-capone-ep/" target="_blank">Soundcloud</a>). Seine taufrische Nachfolgerin hört auf den Namen <strong>&#8220;Eva&#8221;</strong> (<a href="http://soundcloud.com/ishome/sets/ishome-eva-ep-proton-music/" target="_blank">Soundcloud</a>).</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22474197?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="600" height="338"></iframe></p>
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		<title>Destroyer &#8211; Savage Night at the Opera</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 04:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Paris, ein Augustmorgen im Jahre 1976. Es ist noch nicht ganz halb sechs und die Straßen sind wie leergefegt. Kaum ein Mensch begibt sich so früh vor die Haustüre und der Verkehr beschränkt sich auf ein paar wenige Autos. Plötzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2561" src="http://floffimedia.de/images/Destroyer-Savage-Night-at-the-Opera.jpg" alt="" width="600" height="254" /></p>
<p>Paris, ein Augustmorgen im Jahre 1976. Es ist noch nicht ganz halb sechs und die Straßen sind wie leergefegt. Kaum ein Mensch begibt sich so früh vor die Haustüre und der Verkehr beschränkt sich auf ein paar wenige Autos. Plötzlich kommt ein Irrer mit Vollgas die Prachtstraßen der französischen Hauptstadt entlanggerast, auf seinem fast achtminütigen Höllenritt erreicht er Geschwindigkeiten von <a href="http://hypertextbook.com/facts/2005/Rendezvous.shtml" target="_blank">220 Stundenkilometern</a>. Die Öffentlichkeit wird später spekulieren, ein Formel-1-Pilot habe das halsbrecherische Manöver am Steuer eines Ferraris vollführt, doch sie liegt falsch: Kein Geringerer als Filmemacher Claude Lelouch ist dort unterwegs, seine Kamera an der Stoßstange eines leistungsstarken Mercedes montiert. Für seinen Kurzfilm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/C%E2%80%99%C3%A9tait_un_rendez-vous" target="_blank">&#8220;C’était un rendez-vous&#8221;</a> ignoriert er konsequent rote Ampeln, befährt Einbahnstraßen in der falschen Richtung, gefährdet mehr als nur einen Fußgänger und muss vor einem Müllwagen auf den Gehweg ausweichen. Gerüchteweise wird der Regisseur bei der Erstausstrahlung für sein straffälliges Verhalten festgenommen, das <a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,530522,00.html" target="_blank">Publikum</a> ist dennoch begeistert und spricht von der mit Abstand authentischsten Autofahrt, die je <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KO8gMXrrESk" target="_blank">auf Film gebannt wurde</a>.<span id="more-2560"></span></p>
<p>Vancouver, 2011: Eine junge Motorradfahrerin bahnt sich ihren Weg durch die Stadt, während im Hintergrund die Sonne aufgeht. Destroyer hat sein neues Video zu <strong>&#8220;Savage Night at the Opera&#8221;</strong> veröffentlicht.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28198024?portrait=0" width="600" height="338" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Via <a href="http://www.crackajack.de/2011/09/02/musicvideos-destroyer-air-review-birdy-nam-nam/" target="_blank">René</a></p>
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		<title>OK Go &#8211; All Is Not Lost</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 03:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe es immer bedauert, dass OK Go ausgerechnet für ihre extravaganten Videos berühmt sind anstatt für ihre Musik. Aber mittlerweile habe ich erkannt, dass die außergewöhnlichen Choreografien einfach genauso Ausdrucksmittel des Quartetts sind wie ihre lieben choralen Popnummern, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allisnotlo.st/index_en.html" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2529" src="http://floffimedia.de/images/OK-Go-All-Is-Not-Lost.jpg" alt="" width="600" height="353" /></a></p>
<p>Ich habe es immer bedauert, dass OK Go ausgerechnet für ihre extravaganten Videos berühmt sind anstatt für ihre Musik. Aber mittlerweile habe ich erkannt, dass die außergewöhnlichen Choreografien einfach genauso Ausdrucksmittel des Quartetts sind wie ihre lieben choralen Popnummern, die sich Durchlauf für Durchlauf immer fester im Gehörgang festsetzen. Auf diese Weise kann ich guten Gewissens die neueste Kreation aus dem Hause <a href="http://www.pilobolus.com/" target="_blank">Pilobolus</a> bestaunen, die sich entlang des wunderbaren Songs <strong>&#8220;All Is Not Lost&#8221;</strong> aus dem im Vorjahr veröffentlichten Album <strong>&#8220;Of the Blue Color of the Sky&#8221;</strong> bewegt. Dreizehn kleine Browserfenster lassen mithilfe von HTML5 ein menschliches Kaleidoskop entstehen, das raffinierterweise durch einen Glassboden gefilmt wurde. Als wäre das noch nicht genug, kann der Betrachter vorab noch einen ganz persönlichen Spruch angeben, der dann wie von Zauberhand in das Bewegtbild integriert wird.</p>
<p>Das interaktive Video ist Teil der <a href="http://www.chromeexperiments.com/" target="_blank">Chrome Experiments</a>, das uns letztes Jahr schon Arcade Fires <a href="http://www.thewildernessdowntown.com/" target="_blank">&#8220;The Wilderness Downtown&#8221;</a> beschert hat. Daher lässt es sich momentan auch nur in Googles Chrome ansehen. Falls es tatsächlich noch Leser geben sollte, die sich dieses elegante Stück Software aus unerfindlichen Gründen bislang nicht auf ihre Festplatte geholt haben, so böte sich jetzt eine einmalige Gelegenheit zur Installation. Die Mühe lohnt sich gewiss, ich kann zur Zeit keinen anderen Browser derart empfehlen. Einzig <a href="http://getfirebug.com/" target="_blank">Firebug</a> ist der Grund, dass auf meinem Arbeitsrechner immer noch der träge Firefox läuft.<span id="more-2528"></span></p>
<p>Wer kein Interesse an dem eventuellen Browserwechsel hat, kann auch auf die YouTube-Version zurückgreifen, alle anderen mögen doch bitte <a href="http://www.allisnotlo.st/index_en.html" target="_blank">direkt zur entsprechenden Seite</a> gehen.</p>
<p><iframe width="600" height="371" src="http://www.youtube.com/embed/ur-y7oOto14" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://iwanttoshowyou.tumblr.com/" target="_blank">Juliane</a> war am <a href="http://twitter.com/_Juliane_/status/96236826406293504" target="_blank">schnellsten</a>.</p>
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		<title>CD-Review: In The Mountain In The Cloud (Portugal. The Man)</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 20:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ramones, so will es die Legende, hatten eigentlich nur zwei Songs: Einen schnellen und einen noch schnelleren. Es dürfte niemanden gegeben haben, der ihnen das übelnahm. Manche Bands haben einen so einzigartigen Stil gefunden, dass man sich unweigerlich wünscht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2523" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/adamsfuller/5124879039/sizes/l/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2523" src="http://floffimedia.de/images/Portugal.-The-Man-In-The-Mountain-In-The-Cloud.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Creative Commons adamsfuller</p></div>
<p>Die Ramones, so will es die Legende, hatten eigentlich nur zwei Songs: Einen schnellen und einen noch schnelleren. Es dürfte niemanden gegeben haben, der ihnen das übelnahm. Manche Bands haben einen so einzigartigen Stil gefunden, dass man sich unweigerlich wünscht, sie würden nie wieder davon ablassen. Man darf <a href="http://www.portugaltheman.com/" target="_blank"><em>Portugal. The Man</em></a> ohne Weiteres zu dieser Gruppe zählen. 2004, also vor nunmehr sieben Jahren und sechs Studioalben, begann die Geschichte des Quartetts, das ursprünglich aus Alaska stammt. Ist ihr Name also nur verzweifelter Wunsch nach höheren Temperaturen? Man weiß es nicht. Verschlagen hat es sie seitdem jedenfalls nicht in das kleine Land auf der iberischen Halbinsel, sondern nach Portland, Oregon, was ja immerhin phonetisch ziemlich nahe beieinanderliegt.</p>
<p>Doch die Behauptung, es habe in der Geschichte dieser Band keine Weiterentwicklung gegeben, ließe sich beim besten Willen nicht halten. John Gourleys unverkennbare Stimme erreichte erst mit <strong>&#8220;Censored Colors&#8221;</strong> die gewohnte Höhe. Der charakteristische schrille Klang der Gruppe wurde dem breiten Publikum erstmals auf dem von Kritikern völlig zur Recht gefeierten <strong>&#8220;The Satanic Satanist&#8221;</strong> offenbart. Im Vorjahr folgte dann noch <strong>&#8220;American Ghetto&#8221;</strong>, vom Niveau jedoch ein gutes Stück darunter angesiedelt.<span id="more-2522"></span></p>
<p>Portugal. The Man haben sich ihre Einzigartigkeit ganz offensichtlich mühsam erspielt. Wir wünschen uns, sie würden nie wieder von dieser Errungenschaft ablassen. Dieselbe Tonfolge bis in die Unendlichkeit wiederholen, mal vorwärts, mal rückwärts, schneller, langsamer.</p>
<p>Dieses Jahr erfreuen die vier umtriebigen Kerle ihre Hörerschaft mit dem Langspieler <strong>&#8220;In The Mountain In The Cloud&#8221;</strong>. Der Titel wird in seiner Extravaganz nur durch das Cover übertroffen, das zum wiederholten Male von Mastermind John Gourley gestaltet wurde. Bei mir läuft das Album seit zwei Wochen auf Heavy Rotation und entfaltet sich bei jedem Durchlauf nur noch intensiver. Ich bin schlichtweg begeistert.</p>
<p><strong>&#8220;So American&#8221;</strong> schafft es, mir ab der ersten Sekunde ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Was bin ich froh, dass die Band sich genau so zurückmeldet, wie sie sich im Vorjahr verabschiedet hat. Dabei stand schon länger fest, dass kein Stilbruch zu befürchten sein würde. Zu den beiden Highlights <strong>&#8220;Got It All (This Can&#8217;t Be Living Now)&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Sleep Forever&#8221;</strong> produzierte Regisseur Michael Ragen vorab einen 13-minütigen Kurzfilm, der mehr als sehenswert ist. Letztgenannter Song treibt die leidenschaftliche Wehmut zur Perfektion, stellt dabei aber einen deutlichen Gegensatz zum restlichen Material dar. Dort präsentieren sich Portugal. The Man nämlich schräg, unausgewachsen und frech wie immer. Die Texte laden zum Mitsingen und Nachdenken ein. In allen Liedern steckt unglaublich viel Energie, die scheinbar von der Bühne direkt ins Studio transportiert wurde. So wirkt die Formation stürmisch und ausgelassen, bei all der sympathischen Bescheidenheit dennoch pathetisch. Der verzerrte Gesang in Kombination mit den vielen Wiederholungen bewirkt eine geradezu magische Eingängigkeit. Die musikalische Bandbreite der reich instrumentierten Gruppe erhöht sich um eine weitere Dimension, wenn die glockenhellen Lead- mit den um einiges tieferen Background-Vocals kontrastieren, wie auf <strong>&#8220;All Your Light (Times Like These)&#8221;</strong> eindrücklich präsentiert wird.</p>
<p>Der geneigte Leser entschuldige bitte meine unverhohlene Euphorie: Hier haben sich gerade vier hochgradig talentierte Künstler zu meinen absoluten Lieblingsbands gespielt.</p>
<h3>*****</h3>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24802258?portrait=0" frameborder="0" width="600" height="338"></iframe></p>
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		<title>Newermind</title>
		<link>http://floffimedia.de/musik/newermind/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 21:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss ungefähr dreizehn gewesen sein, als ich zum ersten Mal bewusst mit Nirvana in Kontakt kam. Am ersten Tag dieses neuen Lebensjahrs schwor ich mir nämlich, fortan nur noch gute Musik zu hören: Punkrock, oder besser gesagt das, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2525" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.spin.com/articles/free-album-spin-tribute-nirvanas-nevermind" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2525 " src="http://floffimedia.de/images/Spin-Newermind-Tribute-Album-Nirvana.jpg" alt="" width="600" height="342" /></a><p class="wp-caption-text">© SPIN</p></div>
<p>Ich muss ungefähr dreizehn gewesen sein, als ich zum ersten Mal bewusst mit Nirvana in Kontakt kam. Am ersten Tag dieses neuen Lebensjahrs schwor ich mir nämlich, fortan nur noch gute Musik zu hören: Punkrock, oder besser gesagt das, was wir dafür hielten. <em>Grunge</em> ging natürlich auch noch in Ordnung, so genau konnte und kann ich in solchen Fragen sowieso nicht trennen. Natürlich befand sich auch das legendäre <strong>&#8220;Nevermind&#8221;</strong> über kurz oder lang auf meiner PC, dem MP3-Player und diversen selbstgebrannten CDs, die daraufhin munter an alle Freunde verteilt wurden. Ich sah natürlich das MTV-Unplugged-Konzert in New York und träumte bei den regelmäßigen Besuchen im Plattenladen davon, eines Tages das <strong>&#8220;With The Lights Out&#8221;</strong>-Boxset selbst zu besitzen.</p>
<p>Oft denke ich an diese Zeit zurück. Das das erwähnte Material mittlerweile schon richtig alt ist, wäre mir wahrscheinlich trotzdem nie aufgefallen &#8211; den findigen Redakteuren des <a href="http://www.spin.com/" target="_blank">Spin-Magazins</a> natürlich schon. Um das im September bevorstehende 20-jährige Jubiläum von <strong>&#8220;Nevermind&#8221;</strong> ordentlich zu begehen, haben sie auf einem einzigartigen Sampler 13 Künstler vereint, die alle jeweils einen Titel in ihrer ganz persönlichen Version zum Besten geben. Darunter sind so große Namen wie Titus Andronicus, die Meat Puppets, Surfer Blood oder The Vaselines. Aber auch die unbekannteren Gruppen sorgen für äußerst positive Überraschungen. Das Spektrum reicht von den Jungspunden, die zur Entstehungszeit kaum das Licht der Welt erblickt hatten, bis zu den Zeitgenossen und Künstlerkollegen von Cobain und Konsorten.<span id="more-2524"></span></p>
<p>Das sieht dann so aus:</p>
<ol>
<li>Meat Puppets &#8211; Smells Like Teen Spirit</li>
<li>Butch Walker &amp; the Black Widows &#8211; In Bloom</li>
<li>Midnight Juggernauts &#8211; Come As You Are</li>
<li>Titus Andronicus &#8211; Breed</li>
<li>The Vaselines &#8211; Lithium</li>
<li>Amanda Palmer &#8211; Polly</li>
<li>Surfer Blood &#8211; Territorial Pissings</li>
<li>Foxy Shazam &#8211; Drain You</li>
<li>Jessica Lea Mayfield &#8211; Lounge Act</li>
<li>Charles Bradley &amp; The Menahan Street Band &#8211; Stay Away</li>
<li>Telekinesis &#8211; On A Plain</li>
<li>JEFF The Brotherhood &#8211; Something In The Way</li>
<li>EMA &#8211; Endless Nameless</li>
</ol>
<p>Die Hörer versinken in melodiegewordenen Erinnerung und stellen mehr als einmal fest: Dieses Album ist zeitlos.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" height="345" width="600" data="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F956339"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F956339"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Präsentiert von <a href="http://www.asiwyfab.de/" target="_blank">flojoe</a> beim <a href="http://www.spreeblick.com/2011/07/20/newermind-a-tribute-to-nevermind/" target="_blank">Open Spreeblick</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>CD-Review: Sbtrkt (Sbtrkt)</title>
		<link>http://floffimedia.de/musik/cd-review-sbtrkt-sbtrkt/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/musik/cd-review-sbtrkt-sbtrkt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 22:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[So ganz habe ich diese ganze Genre-Kategorisierung ja noch nie begriffen. Das mag daran liegen, dass ich kein großer Freund von Schubladen und Schwarzweiß-Denken bin. Richtig verwirrt bin ich aber, wenn die Musikgeschichte von irgendwelchen findigen Pseudoexperten in Zyklen zerhackt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2518" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://stepinshadows.blogspot.com/2010/05/my-art-for-sbtrkt-sampha-break-off_27.html" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2518" src="http://floffimedia.de/images/Sbtrkt-A-Hidden-Place.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">© A Hidden Place</p></div>
<p>So ganz habe ich diese ganze Genre-Kategorisierung ja noch nie begriffen. Das mag daran liegen, dass ich kein großer Freund von Schubladen und Schwarzweiß-Denken bin. Richtig verwirrt bin ich aber, wenn die Musikgeschichte von irgendwelchen findigen Pseudoexperten in Zyklen zerhackt wird. Stilrichtungen entstehen, werden totgesagt, feiern ihre Auferstehung&#8230; Post-rock? Okay, das ergibt noch Sinn. Post-punk? Weniger. Absurd wird es hingegen, wenn in der Wikipedia schon der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Post-dubstep" target="_blank">Post-dubstep</a> ausgerufen wird, bevor Dubstep selbst so richtig im öffentlichen Bewusstsein angekommen ist. Auch, wenn er es doch bitte bitte gar nicht in den Mainstream schaffen muss. Als Referenzen dieser ganz neuen Kategorie werden unter anderem James Blake, The xx (insbesondere Jamie xx als DJ), Burial oder The Weeknd genannt. Egal, welches Etikett man diesen Künstlern jetzt anheften möchte: beim Durchhören wird eindeutig klar, dass Bässe so wichtig sind wie nie zuvor. Vielversprechende, junge Elektronikacts experimentieren reihenweise mit den Frequenzen am unteren Ende des menschlichen Wahrnehmungsbereichs. Unter ihnen auch ganz neue Namen wie zum Beispiel <a href="http://sbtrkt.com/" target="_blank"><em>Sbtrkt</em></a>. Noch so ein unaussprechlicher Titel. Noch ein Gesicht, das sich hinter einer Maske versteckt.</p>
<p>Mit ein wenig Recherche findet die Geheimniskrämerei jedoch schnell ein Ende. Der junge Londoner <a href="http://www.residentadvisor.net/feature.aspx?1203" target="_blank">Aaron Jerome</a> verbirgt sich hinter dem Pseudonym, das die Abkürzung für <em>subtract</em> darstellt. Der Name ist Programm: Abziehen scheint die Lieblingsbeschäftigung des aufstrebenden Künstlers zu sein. Er bedient sich Titeln von Modeselektor bis M.I.A. und reduziert, anstatt ihnen einen Stempel aufzudrücken, die vorliegenden Arrangements vielmehr so lange, bis sein eigener, unverwechselbarer Stil hindurchschimmert. Maskenkulte sind nichts Neues im Geschäft mit elektronischer Musik, doch auch hier weicht Sbtrkt von der Norm ab. Die Gesichtsbedeckungen werden, wie auch das restliche visuelle Erscheinungsbild, vom Designer <a href="http://twitter.com/AHIDDENPLACE" target="_blank">A Hidden Place</a> handgefertigt. Dass sie afrikanisch bis indianisch anmuten, ist kein Zufall: Jeromes Wurzeln verteilen sich auf den ganzen Erdball, er selbst wuchs mit seiner Familie in Kenia auf und hat durch seine Herkunft ein breites Interesse an Kulturen aus aller Welt erhalten.<span id="more-2517"></span></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" height="81" width="600" data="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F7985325"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F7985325"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Vor einigen Tagen ist nun bei <a href="http://theyoungturks.co.uk/" target="_blank">Young Turks</a> das selbstbetitelte <a href="http://www.simfy.de/artists/848936-SBTRKT/albums/964959-SBTRKT" target="_blank">Debütalbum</a> erschienen. Wie schon zuvor tritt der Urheber selbst lieber in den Hintergrund und überlässt die Gesangspartie den Kollegen Sampha, Jessie Ware und Yukimi Nagano von Little Dragon. Letztere ist maßgeblich für die durchdringende Energie der Single <strong>&#8220;Wildfire&#8221;</strong> verantwortlich. <strong>&#8220;Never Never&#8221;</strong> erinnert mehr als deutlich an James Blake. Lediglich drei Songs kommen ganz ohne den Beitrag der Gastmusiker aus, unter ihnen <strong>&#8220;Go Bang&#8221;</strong>. Ein beinahe episches Intro baut gemächlich den letzten Höhepunkt der LP auf, als plötzlich die rhythmischen Laute von Bongos hinzukommen, die Melodie schraubt sich in die Höhe, es zetert, klirrt und wabbert. Dabei ist dieses sanfte Ende so ganz untypisch für den sonstigen Output Sbtrkts, der gerade durch sein extrovertiertes Spiel mit Anleihen aus R&#8217;n'B, Funk oder Nu Jazz auffällt. Wenn Post-dubstep immer so abwechslungsreich ist, möchten wir noch viel mehr davon!</p>
<h3>****</h3>
<p><iframe width="600" height="371" src="http://www.youtube.com/embed/A-LEiOzXHWM" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Nico empfahl zwar zunächst den Hörgenuss während der <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/news/allgemein/die-kalenderwoche-27" target="_blank">Radfahrt</a>, inzwischen ist er von diesem Vorschlag aber wieder <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/rezension/arbeitsmusik" target="_blank">abgekommen</a>. Dubstep funktioniert eben immer noch am besten auf einer richtig großen Anlage.</p>
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		<title>CD-Review: Destroyed (Moby)</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 06:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine nächtliche Stadt besteht aus Licht und Beton. Licht, das perlenkettenartig von den Straßen tropft und die Vorlage für hübsches Bokeh abgibt in den Kameralinsen, die unseren Blick auf die Welt bedeuten. Beton, der totzig gen Himmel strebt und den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2484" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/goro_memo/223860492/sizes/l/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2484" src="http://floffimedia.de/images/Moby-Cupboard.jpg" alt="" width="600" height="839" /></a><p class="wp-caption-text">Creative Commons masao nakagami</p></div>
<p>Eine nächtliche Stadt besteht aus Licht und Beton. Licht, das perlenkettenartig von den Straßen tropft und die Vorlage für hübsches Bokeh abgibt in den Kameralinsen, die unseren Blick auf die Welt bedeuten. Beton, der totzig gen Himmel strebt und den Sieg des Menschen über die Natur verkörpern soll. Irgendwo dazwischen befindet sich der Raum, der nur von unseren Gedanken belebt wird. Düstere Fantasien, hoffnungsvolles Flehen. Nicht umsonst klingt Mobys neues Album über weite Strecken einfach nur <em>sphärisch</em>. Er lässt sich und den Hörer in einem unendlichen Meer von Zufriedenheit und Unruhe treiben, die sich je nach dem Gemütszustand des Hörers abwechseln. Nicht umsonst ist <strong>&#8220;Destroyed&#8221;</strong> geprägt von der Schlaflosigkeit seines Schöpfers, der in den fremden Hotelbetten in unbekannten Städten keine Ruhe finden konnte. Hoppla, fast wurde es kitschig.<span id="more-2483"></span></p>
<p>Moby war mein Einstieg in die elektronische Musik in einer Zeit, in der ich Alles verteufelte, das nicht von Gitarren erzeugt wurde. Dafür werde ich dem kleinen, kahlköpfigen Mann auf ewig dankbar sein. <a href="http://www.spreeblick.com/2011/05/03/tunesday-–-moby-the-antlers-sir-simon-im-from-barcelona/" target="_blank">Anne</a> merkt völlig zu Recht an, dass der zeitweise ziemlich stark in Richtung Kaufhausmusik abdriftete, es aber mit dem neuen Langspieler glücklicherweise wieder deutlich experimenteller angehen lässt. So kann ich angesichts eines ziemlich dichten Gesamtkunstwerks auch kaum bestimmte Anspieltipps geben, explizit haben sich mir <strong>&#8220;Victoria Lucas&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Lacrimae&#8221;</strong> ins Gedächtnis gebrannt. Dafür rate ich, <strong>&#8220;The Low Hum&#8221; </strong>und <strong>&#8220;Lie Down In Darkness&#8221;</strong> <del>anfänglich</del> zu überspringen. Emily Zuziks und Joy Malcolms Stimmen katapultieren in meinen Ohren zwei schöne Songs in die Belanglosigkeit. Verwiesen sei hingegen unbedingt auf die wunderbare <a href="http://destroyed.moby.com/" target="_blank">Website</a> zum Album, die durch eine einfachen Idee Visuelles mit Audiastischem kombiniert. Auf eine strahlende Zukunft, Moby!</p>
<h3>*****</h3>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22694972?portrait=0" width="600" height="338" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>All shall be well &#8211; ROODBLAUW</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 20:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis vor kurzem hat sich mir der Sinn von Twitter-Bots nie wirklich erschlossen. Eigewerbung in Form aufdringlicher und meist unpassender Replies? Nein, danke! Doch dann äußerte ich angesichts meiner frisch entwickelten Euphorie für so große Namen wie Mogwai, Sigur Rós [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allshallbewell.nl/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2446" src="http://floffimedia.de/images/All-shall-be-well-and-all-shall-be-well-and-all-manner-of-thing-shall-be-well.jpg" alt="" width="600" height="309" /></a></p>
<p>Bis vor kurzem hat sich mir der Sinn von Twitter-Bots nie wirklich erschlossen. Eigewerbung in Form aufdringlicher und meist unpassender Replies? Nein, danke! Doch dann <a href="http://twitter.com/floffimedia/status/63719257715908608" target="_blank">äußerte</a> ich angesichts meiner frisch entwickelten Euphorie für so große Namen wie Mogwai, Sigur Rós oder Explosions in the Sky: <em>»Post-rock könnte mein neues Lieblingsgenre werden.«</em> Maschinell analysiert und verarbeitet, prompt flatterte die <a href="http://twitter.com/twitmiks/statuses/63719581373562881" target="_blank">Antwort </a>des <a href="http://twitter.com/twitmiks" target="_blank">Bots</a> herein, gesteuert von der Agentur <a href="http://www.artmiks.nl/" target="_blank">Artmiks</a>. Anbei die Empfehlung einer jungen, aufstrebenden Band des Genres. Ich war verfallen.</p>
<p><a href="http://www.allshallbewell.nl/" target="_blank">All shall be well</a> kommen aus Haarlem &#8211; damit ist mitnichten das New Yorker Viertel in kreativer Schreibweise, sondern vielmehr eine niederländische Stadt in der Nähe Amsterdams gemeint. Ihre musikalische Ausdrucksweise ist streng minimalistisch und stets instrumental, was die bis zu zwölf Minuten langen Lieder aber nicht verflachen lässt, ganz im Gegenteil. Vor sphärischem Hintergrund taucht plötzlich eine Melodie auf, wiederholt sich beständig, wird von einer zweiten Stimme ergänzt. Die beiden Gitarren treffen sich, interferieren, laufen wieder auseinander&#8230; Post-rock wie aus dem Lehrbuch. Langeweile kommt auch bei der fünfzigsten Wiederholung nicht auf.<span id="more-2445"></span></p>
<p>Der außergewöhnliche Bandname gründet auf einem Zitat von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Juliana_von_Norwich" target="_blank">Juliana von Norwich</a>:</p>
<blockquote><p>All shall be well and all shall be well and all manner of thing shall be well.</p></blockquote>
<p>Eine erste Anspielung auf das geschichtliche Interesse des Quartetts, das über sich selbst sagt: <em>»They liken their music to stories rather than songs.«</em> Auch die DIY-Attitüde der Gruppe ist grundsympathisch. Produktion und Distribution werden vom heimischen Studio aus koordiniert; wie selbstverständlich steht die Musik von All shall be well unter einer Creative-Commons-Lizenz und darf kostenlos heruntergeladen werden.</p>
<p><strong>&#8220;ROODBLAUW&#8221;</strong> ist der Titel des neuen und ersten Albums, das im vergangenen Monat veröffentlicht wurde. Auf der <a href="http://allshallbewell.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp-Seite</a> der Niederländer lässt es sich gegen einen frei wählbaren Betrag in verschiedenen digitalen Formaten erwerben; Freunde der Haptik werden sich über die limitierte physische Edition freuen, die für nur 10€ mit einem wundervoll gestalteten, 40-seitigen Booklet aufwartet.</p>
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		<title>TV On The Radio &#8211; Will Do</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 22:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir erinnern uns: 2008. TV On The Radio veröffentlichen &#8220;Dear Science&#8221; und sorgen für einige Furore; Pitchfork und Guardian zeichnen das Werk gar als Album des Jahres aus. &#8220;DLZ&#8221; beschert uns in Breaking Bad (S02E10, 43.11) einen der unvergesslichsten TV-Momente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2427" src="http://floffimedia.de/images/TV-On-The-Radio-Will-Do.jpg" alt="" width="600" height="338" /></p>
<p>Wir erinnern uns: 2008. TV On The Radio veröffentlichen <strong>&#8220;Dear Science&#8221;</strong> und sorgen für einige Furore; Pitchfork und Guardian zeichnen das Werk gar als Album des Jahres aus. <strong>&#8220;DLZ&#8221;</strong> beschert uns in <a href="http://floffimedia.de/filme/serienwahn-breaking-bad/" target="_blank">Breaking Bad</a> (S02E10, 43.11) einen der unvergesslichsten TV-Momente (ha!) aller Zeiten, <strong>&#8220;Halfway Home&#8221;</strong> ist maßgeblich für den Bombasmus des <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ho69_sCkwyI" target="_blank">Trailers zur dritten Skins-Staffel</a> verantwortlich. Nun folgt also endlich neues Material, auf das uns die erste Single <strong>&#8220;Will Do&#8221;</strong> einen vielversprechenden Vorgeschmack gibt. Bereits nach den ersten paar Takten versinkt der ausgelaugte Hörer wieder vollends in der knarzigen Stimme Tunde Adebimpes, den wummernden Bässen und kreischenden Gitarren. Und während der Sänger noch mit den Tonhöhen hadert, flüchtet er sich im Video in eine beeindruckende Parallelwelt. Musik, satte Farben, schöne Frauen &#8211; ich finde ja, wer solch einen ansehnlichen Bart kultiviert, hat das auch im Real Life verdient.</p>
<p>Das neue Album <strong>&#8220;Nine Types Of Light&#8221;</strong> erscheint am 15. April, kann aber glücklicherweise auch hierzulande bereits <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/musik/anhoren/anhoren-tv-on-the-radio-nine-types-of-light" target="_blank">vorgehört werden</a>. Für mehr als vier Durchläufe hat es bei mir noch nicht gereicht, aber ich behaupte schon jetzt: Das wird groß. Wenn man sich nur die Zeit dafür nimmt.<span id="more-2426"></span></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21051326?portrait=0" width="600" height="338" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Via <a href="http://www.amypink.com/2011/03/tv-on-the-radio-will-do-my-life/" target="_blank">AMY&amp;PINK</a></p>
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		<title>The Black Keys &#8211; Howlin&#8217; For You</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 00:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss es ja wirklich dazusagen, denn die Illusion ist perfekt: Dieser Trailer zu einem nicht existenten Grindhouse-B-Movie stellt das neue Musikvideo der Black Keys für "Howlin' For You" dar. Eine höchst aufwändige und gelungene Produktion für eine Band, die es wirklich verdient hat. Via MC Winkel, der damit kunstvoll seine sonst so starre Genre-Fixierung überspringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2408" src="http://floffimedia.de/images/The-Black-Keys-Howlin-For-You.jpg" alt="" width="600" height="245" /></p>
<p>Man muss es ja wirklich dazusagen, denn die Illusion ist perfekt: Dieser Trailer zu einem nicht existenten Grindhouse-B-Movie stellt das neue Musikvideo der Black Keys für &#8220;Howlin&#8217; For You&#8221; dar. Eine höchst aufwändige und gelungene <a href="http://vimeo.com/19853988" target="_blank">Produktion</a> für eine Band, die es wirklich verdient hat.<span id="more-2407"></span></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/19874599?portrait=0" width="600" height="245" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Via <a href="http://www.whudat.de/the-black-keys-howlin-for-you-faketrailer-videoclip-hd/" target="_blank">MC Winkel</a>, der damit kunstvoll seine sonst so starre Genre-Fixierung überspringt.</p>
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		<title>3 Jahre floffimedia.de / 365 days of summer</title>
		<link>http://floffimedia.de/blog/3-jahre-floffimedia-de-365-days-of-summer/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 23:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal, wenn der graue Himmel sich nicht von den endlosen Betonfassaden abhebt, die Dämmerung schon nach Tagesanbruch zu beginnen scheint und wir unseren Unmut über das schlechte Wetter einmal mehr auf Twitter ablassen, vergessen wir, dass der nächste Sommer schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2385" src="http://floffimedia.de/images/365-days-of-summer.jpg" alt="" width="600" height="338" /></p>
<p>Manchmal, wenn der graue Himmel sich nicht von den endlosen Betonfassaden abhebt, die Dämmerung schon nach Tagesanbruch zu beginnen scheint und wir unseren Unmut über das schlechte Wetter einmal mehr auf Twitter ablassen, vergessen wir, dass der nächste Sommer schon vor der Tür steht. In ein paar Monaten rennen wir wieder im T-Shirt durch die Welt, kühlen uns in den heimischen Gewässern ab und verbringen die Abende mit einem Bier in der Hand auf dem Balkon. Bis dahin haben wir schon einmal dieses <a href="http://soundcloud.com/floffimedia/365-days-of-summer-final" target="_blank">Mixtape</a> zusammengestellt, das an die guten Erlebnisse erinnern und die schlechten schnell vergessen lassen soll. Das ganze Jahr über.</p>
<p>floffimedia wird heute drei Jahre alt. Lasst uns feiern!<span id="more-2384"></span></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" height="81" width="600" data="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F9197635"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F9197635"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>01. Adele &#8211; Hometown Glory (High Contrast Remix)</strong></p>
<p>Eine Frau, die gut singen kann. Hübsche Klavierakkorde. Ein guter Einstieg.</p>
<p><strong>02. Beastie Boys &#8211; Sabotage (Alex Metric Re-Edit)</strong></p>
<p>Selbiger Song war schon im <a href="http://soundcloud.com/floffimedia/2-jahre-und-3-wochen" target="_blank">letzten Mixtape</a> dank <a href="http://www.kleptones.com/music/ud/The%20Kleptones%20-%20Uptime%20-%2002%20-%20Voodoo%20Sabotage.mp3" target="_blank">&#8220;Voodoo Sabotage&#8221;</a> von den Kleptones enthalten. Kurz darauf erschien diese Version von Alex Metric. Wir konnten nicht umhin, sie auch noch aufzunehmen. Die Bässe grummeln im Magen, der Rhythmus macht einen verrückt.</p>
<p><strong>03. Klaxons &#8211; Atlantis To Interzone (Crystal Castles Remix)</strong></p>
<p>Crystal Castles rocken seit jeher wie niemand sonst. Der Vorteil dieses Remixes ist, dass er auf die klassischen düsteren Elemente der Kanadier verzichtet. Unser Anliegen ist es ja, eure Stimmung zu heben.</p>
<p><strong>04. Daft Punk &#8211; Aerodynamix (AlphaBreak Remix)</strong></p>
<p>Daft Punk sind Geschichte und trotzdem nach wie vor <a href="http://soundcloud.com/seeksicksound/sets/daft-punk-tron-legacy-o-s-t" target="_blank">präsent</a>. AlphaBreak haben sich &#8220;Discovery&#8221; angenommen, das ganze Album einmal kräftig durchgemischt und anschließend unter dem Namen &#8220;Re-Discovery&#8221; ins Netz gestellt. Googelt einfach.</p>
<p><strong>05. Florence And The Machine &#8211; Dog Days Are Over (Yeasayer Remix)</strong></p>
<p>Florence Welch muss man einfach mögen. Yeasayer haben ihre musikalische Kompetenz auch schon mehrfach unter Beweis gestellt. Der Remix von &#8220;Dog Days Are Over&#8221; greift das Original behutsam auf und unterstreicht seine Wirkung, ohne ein Dubstep-Trümmerfeld zurückzulassen.</p>
<p><strong>06. The Glitch Mob &#8211; Drive It Like You Stole It</strong></p>
<p>Dank <a href="http://bettertastethansorry.com/2010/11/the-glitch-mob/" target="_blank">Markus</a> bin ich vor einiger Zeit auf <a href="http://www.theglitchmob.com/" target="_blank">The Glitch Mob</a> gestoßen. Die drei haben das Elektronik-Jahr definitiv gehörig <a href="http://soundcloud.com/hypem/the-glitch-mob-vs-the-hype-machine-2010-music-blog-zeitgeist-top-songs-mix" target="_blank">mitbestimmt</a> und produzieren so kraftvolle Musik, dass es einer Nachbearbeitung gar nicht mehr bedarf.</p>
<p><strong>07. Fatboy Slim &#8211; Right Here Right Now (Trumpdisco Remix)</strong></p>
<p>Noch eine Legende der Neunziger. Im Trumpdisco-Remix wurde dem Lied eine beeindruckende Bassspur verpasst, der Charme des Klassikers bleibt jedoch bestehen.</p>
<p><strong>08. Justice &#8211; Stress (Neus Remix)</strong></p>
<p>Das <a href="http://vimeo.com/9518258" target="_blank">Video</a> schockiert bei jedem Ansehen aufs Neue, der Song wirkt lauernd und aggressiv. Die Neufassung verleit dem Song noch mehr Schärfe, macht ihn dadurch aber auch noch einmal deutlich spannender.</p>
<p><strong>09. Kele &#8211; Everything You Wanted (RAC Mix)</strong></p>
<p>Das <a href="http://soundcloud.com/remixartistcollective" target="_blank">Remix Artist Collective</a> beschäftigt sich erfolgreich mit allen Auswüchsen der Popkultur und interpretiert sie auf ihre Weise komplett neu. Ein beeindruckendes Portfolio, dessen &#8220;Everything You Wanted&#8221; nur ein winziger Ausschnitt ist.</p>
<p><strong>10. Le Castle Vania &#8211; Nobody Gets Out Alive</strong></p>
<p>Dieser Titel erinnert stark an The Prodigy, <a href="http://soundcloud.com/lecastlevania" target="_blank">Le Castle Vania</a> hat aber auch ganz anderes Material im Angebot, unter anderem vielversprechende Remixe anderer Künstler.</p>
<p><strong>11. The Pixies &#8211; Where Is My Mind (Refracture Remix)</strong></p>
<p>Es ist ein mehr als bewundernswertes Kunstwerk, aus einem Old-School-Rocksong eine nahtlose Electronic-Komposition zu schaffen, die praktisch nur auf den ursprünglichen Akkordfolgen beruht. <a href="http://soundcloud.com/refracture" target="_blank">Paul Dobson alias Refracture</a> hat die Aufgabe mit Bravour gelöst. Wir erwarten noch viel von diesem jungen britischen Musiker.</p>
<p><strong>12. Yeah Yeah Yeahs &#8211; Maps (TGIK Remix)</strong></p>
<p>&#8220;It&#8217;s Blitz&#8221; war eindeutig eines der größten Alben des Jahres 2009 und ich habe stark vor, das Werk noch viele weitere Jahre regelmäßig zu hören. Für Remixe sind die Songs geradezu prädestiniert; um auch die ruhigere Seite der Band anklingen zu lassen, haben wir uns für das großartige &#8220;Maps&#8221; entschieden.</p>
<p><strong>13. OK Go &#8211; This Too Shall Pass (Passion Pit Remix)</strong></p>
<p>Dieses <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qybUFnY7Y8w" target="_blank">Lied</a> ist Durchlauf für Durchlauf immer wieder episch. Nicht nur, dass der Titel für ein Schlusslied genial ist, die Zeile &#8220;you can&#8217;t keep lettin&#8217; it get you down&#8221; bewegt einen jedes Mal dazu, die Play-Taste noch einmal drücken. Oder gleich den Dauerschleife-Knopf.</p>
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		</item>
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		<title>Die Alben des Jahres</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 15:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[10. Eels &#8211; Tomorrow Morning &#8220;Tomorrow Morning&#8221; bildet das abschließende Werk der dreiteiligen Serie, die Mark Everett im Vorjahr mit &#8220;Hombre Lobo&#8221; anstieß. Eine beachtliche Ausstoßfrequenz für einen Künstler, der sich ansonsten immer gut und gerne mal zwei Jahre zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2376" title="Alben des Jahres 2010" src="http://floffimedia.de/images/Alben-des-Jahres-2010.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p><strong>10. Eels &#8211; Tomorrow Morning</strong></p>
<p>&#8220;Tomorrow Morning&#8221; bildet das abschließende Werk der dreiteiligen Serie, die Mark Everett im Vorjahr mit &#8220;Hombre Lobo&#8221; anstieß. Eine beachtliche Ausstoßfrequenz für einen Künstler, der sich ansonsten immer gut und gerne mal zwei Jahre zwischen seinen Veröffentlichungen Zeit nahm. Doch überraschenderweise nimmt die Qualität dadurch keinen Schaden, jedenfalls nicht zwangsläufig. Ja, dieses Album mag wie eine <a href="http://whitetapes.de/album-reviews/eels-tomorrow-morning" target="_blank">akustische Therapiesitzung</a> klingen, doch im Grunde habe wir eine solche doch alle nötig. Und was gibt es schöneres als eine Reihe hoffnungsspendender Lieder, die unsere schmutzige kleine Seele wieder reinwaschen.<span id="more-2375"></span></p>
<p><strong>09. Caribou &#8211; Swim</strong></p>
<p>In jeder Rezension wird die Promotion Daniel Snaiths zum Doktor der Mathematik erwähnt. Auf den ersten Blick hat das wenig mit seiner Hauptbeschäftigung als erfolgreicher Musiker zu tun, doch bei intensiverer Reflektion fällt auf, dass die Logik hinter der klassischen Musiktheorie durchaus mathematischen Gesetzten folgt. Dass Caribou deshalb so tolle Songs aus dem Ärmel schüttelt, ist nur eine nicht sehr plausible Theorie. Meine Begeisterung ob dieses hochwertigen Elektronik-Outputs steht dagegen schon lange fest.</p>
<p><strong>08. The Tallest Man On Earth &#8211; The Wild Hunt</strong></p>
<blockquote><p>Kristian Matssons Musik ist nicht sonderlich kompliziert aufgebaut, doch trotzdem  besitzen seine Lieder so viel Tiefe, dass man sie noch nach dem  zwanzigsten Durchlauf jedes Mal neu ergründen kann. Bemerkenswert ist,  dass die Aufnahme so klingt, als lehne der Skandinavier an der Hauswand  gegenüber spiele sich mit seiner Gitarre den Schmerz von der Seele.  Obwohl alle Songs düster angehaucht sind, muss der Hörer keine Angst  haben, in Trübsinn zu verfallen. Ganz im Gegenteil lädt Kristian Matsson  dazu ein, in Nachdenklichkeit zu verfallen, das Leben in Retrospektive  zu betrachten und aus seiner Musik Kraft und Verständnis zu schöpfen.</p>
<p>[<a href="http://floffimedia.de/musik/cd-review-the-wild-hunt-the-tallest-man-on-earth/" target="_blank">Rezension</a>]</p></blockquote>
<p><strong>07. Ratatat &#8211; LP4</strong></p>
<p>Fragt mich nicht warum, irgendwie ging ich bisher immer stark davon aus, bei Ratatat handle es sich um ein französisches Duo. Schande über so viel Unwissen! Trotzdem enthält der unverkennbare Stil der New Yorker Elemente, die ich mich ganz bewusst an französische Elektro-Musik erinnert. Das sagt natürlich noch nichts über deren Qualität aus, doch in dieser Hinsicht kann ich Ratatat nur wärmstens empfehlen. Schade ist nur, dass wegen des erzwungen individuellen Sounds oftmals die Abwechslung auf der Strecke bleibt.</p>
<p><strong>06. Arcade Fire &#8211; The Suburbs</strong></p>
<p>Es ist nicht schwer, sich als Liebhaber von Independent-Musik auch für Arcade Fire zu begeistern. Man könnte die achtköpfige Groß-Gruppe geradezu als Aushängeschild der Szene bezeichnen. Fast schon orchestral muten die kunstvoll aufgebauten Lieder an, besetzungstechnisch lässt sich kaum ein Instrument vermissen. Win Butler legt seine ganze Leidenschaft und eine große Portion Schmerz in seinen Gesang. Genau das ist für mich aber auch ein Schwachpunkt: Nach einiger Zeit wird so viel Schwermut unerträglich. Bei mir reicht es nicht ganz für die Nummer Eins.</p>
<p><strong>05. Vampire Weekend &#8211; Contra</strong></p>
<p>Sie kommen ungefähr so biedern daher wie unsere Eltern, aber man muss sie einfach lieben, trotz Poloshirt und Rollkragenpullover. Allein schon wegen Ezra Koenigs Stimme, die über gefühlt drei Oktaven von einem Ton zum anderen hüpft. Die temporeichen, verspielten Gitarren- und Klavierläufe tun ihr Übriges. In gewisser Weise sind die Songs fast schon unnahbar, so schwerelos sie im Raum zu schweben scheinen. Und doch laden Vampire Weekend jede Sekunde dazu ein, voll und ganz in ihre ganz eigene Welt abzutauchen.</p>
<p><strong>04. The Black Keys &#8211; Brothers</strong></p>
<p>Beim Zusammentragen der Alben fiel mir irgendwann das völlige Fehlen jeglicher Rock-Nummern auf. Wie, ein ganzes Jahr ohne dreckige E-Gitarren, tobende Drummer und grummelnde Basslines? Ich konnte meine musikalischen Wurzeln doch nicht derart verleugnen! Musste ich auch nicht, weil mir alsbald die Black Keys wieder einfielen. Die Zwei-Mann-Band erfüllt all diese Kriterien perfekt. Wir holen schon mal die Röhrenjeans und Lederjacken wieder vom Dachboden und spielen ein wenig Sixties-Revival.</p>
<p><strong>03. Crystal Castles &#8211; II</strong></p>
<p>Elektronische Musik ist großartig. Elektronische Musik ist Punk in einer Form, die kraftvoller als Punk ist, und Rock auf einer Ebene, die sich durch verstärkte Gitarren nicht erreichen lässt. Die größte Gefahr dabei ist, dass das Endprodukt billig und einfaltslos wirkt. Crystal Castles sind anders. Sie wandern mühelos auf dem schmalen Grat zwischen oberflächlichem Disko-Lärm und virtuosem Indie-Sound. Die Grenzen gesellschaftlich akzeptierter Musikkomposition werden dafür ständig durchbrochen, mehr als einmal scheint das ganze Album unwiderruflich ins Groteske abzudriften, doch irgendwie schaffen es die beiden Kanadier immer wieder, das Ergebnis in Wohlklang aufzulösen. Jedenfalls stehen Crystals Castles ganz oben auf meiner Liste der Bands, die ich unbedingt noch sehen muss, bevor ich beruhigt dahinscheiden kann.</p>
<p><strong>02. Get Well Soon &#8211; Vexations</strong></p>
<p>Es fiel mir schon immer schwer, deutsche Musik gut zu finden. Dann kam vor drei Jahren Konstantin Gropper und bildete auf einen Schlag die größte Ausnahme. Nicht nur, dass er im Nachbarort aufgewachsen ist &#8211; irgendwie verbindet diese Heimat-Geschichte ja doch &#8211; plötzlich gab es eine Indie-Größe aus dem eigenen Land, die sich mit anderen internationalen Künstlern messen lassen konnte. Get Well Soon in ein Genre pressen zu wollen, ist völlig unmöglich. Fest steht nur, dass Gropper mit seinen kulturellen Anleihen, die bis in die Antike reichen, auch inhaltlich eine völlig neue Herangehensweise praktiziert. Außerdem legt er so viel Pathos in seine Lieder, dass sie langsam, aber sicher zum Bombast heranreifen. Get Well Soon machen keine Musik, die man zur Hintergrundbeschallung nutzen kann. Man muss zuhören. Und genießen.</p>
<p><strong>01. Beach House &#8211; Teen Dream</strong></p>
<p>Die tragische Ironie will es, dass ich das ganze letzte Jahr nie über Beach House geschrieben habe, &#8220;Teen Dream&#8221; aber rückblickend definitiv mein wichtigstes Album aus 2010 ist. Man macht es sich vielleicht leicht, den Stil des amerikanischen Duos als Dream-Pop zu bezeichnen, eine passendere Beschreibung gibt es aber nicht. Geradezu sphärische Klänge vesetzen einen in eine andere Welt, sozusagen den buchstäblichen Traum, der jedoch ganz dem Titel des Werkes entsprechend aus schlüpfrigen Sexgeschichten und allerlei anderer Anekdoten aus dem Teenagerleben besteht. Victoria Legrands Gesang ist kräftig und dunkel, doch gleichzeitig unnahbar und zerbrechlich. Die sanften Melodien sorgen dafür, das schon das zweite oder dritte Anhören von lauter kleinen Déja-Vús geprägt ist, die schnell zu tiefsitzenden Ohrwürmern heranreifen. &#8220;Teen Dream&#8221; ist ein Album zum versinken und nachdenken, definitiv aber ein Album, das uns noch lange Zeit begleiten wird.</p>
<p><strong>Soundtrack</strong></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="400" data="http://grooveshark.com/widget.swf"><param name="movie" value="http://grooveshark.com/widget.swf" /><param name="wmode" value="window" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="flashvars" value="hostname=cowbell.grooveshark.com&#038;playlistID=42608331&#038;bbg=000000&#038;bth=000000&#038;pfg=000000&#038;lfg=000000&#038;bt=FFFFFF&#038;pbg=FFFFFF&#038;pfgh=FFFFFF&#038;si=FFFFFF&#038;lbg=FFFFFF&#038;lfgh=FFFFFF&#038;sb=FFFFFF&#038;bfg=666666&#038;pbgh=666666&#038;lbgh=666666&#038;sbh=666666&#038;p=0" /></object></p>
<p><strong>Bonustrack</strong></p>
<p>Wie jedes Jahr hat die Hype Machine wieder ihren <a href="http://hypem.com/zeitgeist/2010/" target="_blank">Zeitgeist</a> mit den populärsten Bands, Songs und Alben 2010 veröffentlicht. Ich kann ungelogen behaupten, dass diese Institution für mich mittlerweile das Beste am Jahreswechsel ist.</p>
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		<title>Noah and the Whale &#8211; L.I.F.E.G.O.E.S.O.N.</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 19:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2383" src="http://floffimedia.de/images/L.I.F.E.G.O.E.S.O.N..jpg" alt="" width="600" height="338" /></p>
<p>Es ist ziemlich merkwürdig, dass meine allgemein etwas zwiegespaltene Haltung zu Folk noch nie die Bewunderung der Briten von Noah and the Whale beeinträchtigt hat. Irgendwie schaffen es Charlie Fink mit seinem eingänglichen Gesang, die leicht sprunghaften, aber nie unharmonischen Melodien und die sich bei näherer Betrachtung als sehr tiefsinnig offenbarenden Texte, ganz ohne lautstarke Klangorgien allein mit der Kraft getragener Herzblutmusik zu überzeugen. In <strong>&#8220;L.I.F.E.G.O.E.S.O.N.&#8221;</strong> wird die Geschichte einer Nachtclubtänzerin und eines erfolglosen Schriftstellers erzählt, die jedoch, anstatt in Resagnation zu münden, Zuversicht und Verständnis spendet. Das Drittwerk von Noah and the Whale ist unter dem vielversprechenden Titel <strong>&#8220;Last Night On Earth&#8221;</strong> auf den kommenden März angesetzt. Wir freuen uns.<span id="more-2380"></span></p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" width="600" height="367" src="http://www.youtube.com/embed/fbGUEelmzxo" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Via <a href="http://whitetapes.de/everything-new/noah-and-the-whale-video-zu-l-i-f-e-g-o-e-s-o-n" target="_blank">WhiteTapes</a></p>
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		<title>Arcade Fire &#8211; The Suburbs</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 15:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Merkwürdigerweise dachte ich sofort an Stephen Kings &#8220;The Body&#8221;, als ich Spike Jonzes filmische Umsetzung von &#8220;The Suburbs&#8221; heute zum ersten Mal sah. Es ist die punktgenaue Darstellung einer typischen Vorstadtjugend, die einige YouTube-Kommentatoren auch dazu brachte, den wohl passenderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2358" src="http://floffimedia.de/images/Arcade-Fire-The-Suburbs-Spike-Jonze.jpg" alt="" width="600" height="232" /></p>
<p>Merkwürdigerweise dachte ich sofort an Stephen Kings <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Leiche" target="_blank">&#8220;The Body&#8221;</a>, als ich Spike Jonzes filmische Umsetzung von &#8220;The Suburbs&#8221; heute zum ersten Mal sah. Es ist die punktgenaue Darstellung einer typischen Vorstadtjugend, die einige YouTube-Kommentatoren auch dazu brachte, den wohl passenderen Vergleich mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gummo" target="_blank">Gummo</a> zu ziehen &#8211; leider kenne ich den Film nicht. Jonzes fantastische Arbeit zeigt sich in den Details. So werden etwa zwei Polizisten von Bandmitgliedern gespielt. Überhaupt ist die Staatsgewalt sehr präsent, der inländische Militäreinsatz bildet die Analogie zur inneren Entwicklung der beiden Hauptcharaktere.<span id="more-2343"></span></p>
<p>Spike Jonzes Auftrag &#8211; so zitiert <a href="http://stereogum.com/336241/arcade-fire-spike-jonze-collaborating-on-something-secret/news/" target="_blank">Stereogum</a> &#8211; war die visuelle Porträtierung der Geschichte zweier Freunde, die sich auseinanderleben. Man muss genau hinsehen, um die Hintergründe zwischen den Drogenrazzien, Hauspartys, Fahrradausflügen und all den rennenden Menschen herauszulesen. Ein wenig wünschte ich, die Erzählung hätte mehr Platz als die fünf Minuten des Songs, doch dann hätte der Film wahrscheinlich auch viel von seiner geheimnisvollen Atmosphäre eingebüßt. So läuft das Video eben zum mittlerweile vermutlich schon zehnten Mal, und bis heute Abend werden es mit Sicherheit noch einige Male mehr&#8230;</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/PqErzgUGfSc?fs=1&amp;hl=de_DE" width="600" height="361"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PqErzgUGfSc?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Via <a href="http://www.crackajack.de/2010/11/19/musicvideos-arcade-fire-klaxons-girl-talk-gorillaz-royksopp/" target="_blank">René</a> &#8211; sorry, die <a href="http://whitetapes.de/everything-new/arcade-fire-video-zu-the-suburbs" target="_blank">WhiteTapes</a> waren als erstes dran.</p>
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		<title>Der Tod des Musikkaufs</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 00:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kauf meiner letzten CD in traditioneller physischer Form dürfte mittlerweile sicherlich ein Jahr, vermutlich sogar länger, zurückliegen. Bei digitalem Audiomaterial wird es kaum anders aussehen, ich erinnere mich noch dunkel daran, dass ich vor einigen Monaten eine EP der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2336" src="http://floffimedia.de/images/Musik-Streaming.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Der Kauf meiner letzten CD in traditioneller physischer Form dürfte mittlerweile sicherlich ein Jahr, vermutlich sogar länger, zurückliegen. Bei digitalem Audiomaterial wird es kaum anders aussehen, ich erinnere mich noch dunkel daran, dass ich vor einigen Monaten eine EP der Cold War Kids bei iTunes erwarb. Ich habe es schlichtweg gar nicht mehr nötig (hört sich überheblich an, soll aber eine ganz objektive Feststellung sein), Geld für einzelne Musikstücke auszugeben. Verspüre ich das Bedürfnis, meine Ohren mit Musik zu beschallen, laufen mit Sicherheit der PC oder das Netbook sowieso schon und fungieren daher ganz selbstverständlich als Abspielstation. Die CD wiegt als haptisches Erlebnis leider nicht ihre Nachteile beim Nutzungskomfort auf. Wenn ich etwas in den Händen halten möchte, kann ich auch gleich zur Schallplatte greifen &#8211; die bringt immerhin noch ihren unnachahmlichen Charme mit.</p>
<p>Bin ich wach, läuft also der Computer (und manchmal auch, wenn ich schlafe). Läuft der Computer, läuft auch Musik. Geld muss ich dafür trotzdem nicht ausgeben &#8211; immerhin gibt es so fantastische Dienste wie <a href="http://3voor12.vpro.nl/index.jsp" target="_blank">3voor12</a> oder <a href="http://www.npr.org/music/" target="_blank">NPR</a> für ganz neue Alben, <a href="http://www.simfy.de/" target="_blank">simfy</a> für neues wie altes Material der bekannteren Künstler und Labels, <a href="http://listen.grooveshark.com/" target="_blank">Grooveshark</a> für beinahe alles (wenn auch miserabel katalogisiert) und schließlich die <a href="http://hypem.com/" target="_blank">Hype Machine</a> für loses Stückgut. Dass ich Künstler, die ich mag und schätze, nicht finanziell unterstützen möchte, stimmt dabei nicht. Vielmehr sehe ich es nicht ein, mit meinem Ersparten zum Großteil ein überholtes Geschäftsmodell der Contentindustrie zu unterstützen.<span id="more-2334"></span></p>
<p>Pauschalangebote oder Kultur-Flatrates, wie von <a href="http://www.spotify.com/" target="_blank">Spotify</a> oder simfy, liefern in meinen Augen die bessere Alternative, selbst wenn die Gelder in Deutschland mit der GEMA von einem völlig fehlgelenkten Institut verwaltet werden. Wenn simfy sein Angebot im Indie-Bereich noch weiter ausbaut und sich der offizielle Start von Spotify in unserem Lande weiterhin um unbestimmte Zeit verschiebt, werde ich mir vermutlich auch einen Premium-Account bei dem Online-Dienst zulegen. Aber warum gibt es so wenig Konkurrenz, wenn das Prinzip einer pauschalen Abgabe für grenzenlosen doch an und für sich so sinnvoll ist?</p>
<h3>Der mobile Zugang wird entscheiden</h3>
<p>Um das Prinzip für den Massenmarkt zu etablieren, wird entscheidend sein, wie einfach die mobile Nutzung einer Flatrate ermöglicht wird. Bisher ist diese mit Apps für iOS und Android &#8211; um erneut die Vorreiter Spotify und simfy anzusprechen &#8211; auf Smartphones reibungslos verwendbar, auch der Download für die Offline-Verwendung bestimmter Titel wird angeboten. Doch das vermutlich entscheidende Kriterium ist, die Flatrate auch auf konventionellen MP3-Playern ohne WLAN- oder Mobilfunkverbindung zum Laufen zu bringen. Noch vor ein paar Jahren verkauften sich die, allen voran natürlich die iPods, millionenfach. Mit den iPods kommt wiederum Apple ins Spiel &#8211; seit Jahren der Vorreiter schlecht hin, wenn es um Innovationen geht, die sich auch fest im Bewusstsein der breiten Masse verankern.</p>
<p>Apple sollte schlichtweg seinen kompletten iTunes-Katalog für einen monatlichen Grundbetrag unbegrenzt verfügbar machen. Die Beziehungen zur Musikindustrie sind blendend, ein entsprechendes Abkommen wäre wahrscheinlich nicht viel mehr als Formsache. Man stelle sich <a href="http://techcrunch.com/2010/09/01/275-million-ipods/" target="_blank">275 Millionen iPods</a> vor, die nach Belieben mit praktisch allem Audiomaterial befüllt werden können, das derzeit existiert. Die Auswirkungen wären gigantisch. Vor allem, was am entscheidensten ist, würden auf einen Schlag große Bevölkerungsteile von dem Modell einer Kulturflatrate &#8211; wenn anfangs wohl auch nur für Musik &#8211; überzeugt werden. Konkurrenzunternehmen müssten zweifelsfrei mitziehen, es entstünde ein Kampf um komfortabelste Nutzung, beste Audioqualität, ordentlichste Sortierung &#8211; und schließlich festigte sich ein akzeptabler Preis für das Angebot, der von den meisten Menschen bezahlbar wäre.</p>
<p>Konkurrenz belebt also wieder einmal das Geschäft &#8211; in diesem Fall aber nur, wenn Apple erst einmal deutlich auf dieses aufmerksam macht. Die letzte Frage, die man stellen muss, ist die der digitalen Rechteverwaltung, das Softwareproblem. DRM ist zum Glück endgültig tot, es sollte auf keinen Fall im Zuge der Flatrates wieder auferstehen. Viel besser stelle ich mir ein Betriebssystem für alle Arten digitaler Abspielgeräte vor, das die Musiknutzung erst ermöglicht, wenn monatlich über das Internet &#8211; MP3-Player müssten dazu kurz an den USB-Port gehängt werden &#8211; geprüft wird, ob der Kunde seinen Beitrag noch zahlt.</p>
<p>Das ganze wurde bestimmt alles schon einmal gesagt, ich kam nur dazu, das Thema wieder aufzugreifen, als ich meinen alten MP3-Player in der Hand hielt &#8211; ein Sony Walkman &#8211; und mich fragte, warum ich ihn schon seit Ewigkeiten nicht mehr benutzt habe.</p>
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		<title>White Denim &#8211; Last Day Of Summer</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 13:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein wenig so, als dürfe man exklusiv an einer privaten Studiosession der mittlerweile vier Texaner teilhaben: White Denim verschenken ihre gesamte &#8220;Last Day Of Summer LP&#8221;. Die Platte besteht aus dem Material, das es nicht auf das ebenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/White Denim - Last Day Of Summer.jpg" alt="" width="600" height="147" /></p>
<p>Es ist ein wenig so, als dürfe man exklusiv an einer privaten Studiosession der mittlerweile vier Texaner teilhaben: White Denim verschenken ihre gesamte <strong>&#8220;Last Day Of Summer LP&#8221;</strong>. Die Platte besteht aus dem Material, das es nicht auf das ebenfalls für dieses Jahr angekündigte dritte Studioalbum schaffen wird, aber zu wertvoll ist, um irgendwo vergraben zu werden. Man spürt die Experimentierfreude der Band förmlich und kann in den Liedern Anleihen aus allen Winkeln der Musikgeschichte entdecken. Da gibt es ganz klassische Titel wie <strong>&#8220;Tony Fatti&#8221;</strong>, <strong>&#8220;Shy Billy&#8221;</strong> oder <strong>&#8220;New Coat&#8221;</strong>, die zwar eher ruhig sind, aber auch ohne weiteres auf <strong>&#8220;Fits&#8221;</strong> vorstellbar wären. Hinzu kommen Instrumental-Einlagen in Form von <strong>&#8220;Incaviglia&#8221;</strong> (Eagles! Eindeutig!) und <strong>&#8220;Light Light Light&#8221;</strong>. Allgemein gilt, dass sich der Langspieler mit seinen knapp 40 Minuten bei jedem Durchlauf noch einmal steigert. Meteorologisch mag der Sommer vorbei sein, der Soundtrack dazu ist aber noch ganz frisch und lässt sich hier herunterladen:</p>
<p><a href="http://whitedenimmusic.com/download-new-record-last-day-of-summer" target="_blank">White Denim &#8211; Last Day Of Summer</a></p>
<p>Zuerst beim wie immer großartigen <a href="http://www.nicorola.de/aktuelle-beitrage/musik/mp3/white-denim-kostenloses-album" target="_blank">Nico</a>.</p>
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		<title>The Naked And Famous &#8211; Young Blood</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 20:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eben habe ich mich auf Twitter noch beschwert, dass es seit Ewigkeiten keine wirklich guten neuen Musikvideos mehr zu geben scheint. Natürlich stimmt das nicht und ich hatte auch gehofft, diese These in spätestens fünf Minuten revidieren zu können. Tatsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/The Naked And Famous Young Blood.jpg" alt="" width="600" height="234" /></p>
<p>Eben habe ich mich auf Twitter noch beschwert, dass es seit Ewigkeiten keine wirklich guten neuen Musikvideos mehr zu geben scheint. Natürlich stimmt das nicht und ich hatte auch gehofft, diese These in spätestens fünf Minuten revidieren zu können. Tatsächlich kommt über die Feeds zur Zeit aber nicht gerade die Sorte Musik rein, nach der ich suche, und ich musste ziemlich im Google Reader wühlen, um auf <strong>&#8220;Young Blood&#8221;</strong> zu stoßen.</p>
<p><a href="http://www.thenakedandfamous.com/" target="_blank">The Naked And Famous</a> kommen aus Neuseeland und haben letzte Woche ihr Debüt <strong>&#8220;Passive Me, Aggressive You&#8221;</strong> veröffentlicht. Das Video zur Single ist für Internetverhältnisse schon uralt, aber wahrscheinlich trotzdem das beste, was mir bisher in diesem Jahr untergekommen ist. Für die Produktion zeichnete das Studio <a href="http://www.specialproblems.com/" target="_blank">Special Problems</a> von Campbell Hooper und Joel Kefali verantwortlich.<span id="more-2255"></span></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/11730491?portrait=0" width="600" height="338" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Damals wohl überlesen beim <a href="http://www.dragstripgirl.de/ruhestorung/young-blood-2/" target="_blank">dragstripGirl</a>.</p>
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		<title>CD-Review: Crazy For You (Best Coast)</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 21:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas wehmütig kann einem schon zumute werden, wenn man auf die musikalischen Veröffentlichungen des letzten Sommers zurückblickt. Es gab fantastischen neue Alben von Kasabian, den Arctic Monkeys, Jamie T&#8230; Wie kann das olle 2010 in dieser Hinsicht auch nur ansatzweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/parttimemusic/4352017126/sizes/l/" target="_blank"><img src="http://floffimedia.de/images/Best Coast.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Creative Commons parttimemusic</p></div>
<p>Etwas wehmütig kann einem schon zumute werden, wenn man auf die musikalischen Veröffentlichungen des letzten Sommers zurückblickt. Es gab fantastischen neue Alben von Kasabian, den Arctic Monkeys, Jamie T&#8230; Wie kann das olle 2010 in dieser Hinsicht auch nur ansatzweise dagegenhalten? Nun gut, das war meine Einstellung bis vergangenen Samstag, als ich mehr oder weniger zufällig in den <a href="http://whitetapes.de/everything-new/best-coast-crazy-for-you-im-stream" target="_blank">Stream</a> (danke, Ian!) von Best Coasts Debütalbum <strong>&#8220;Crazy For You&#8221;</strong> gehört habe. Auch wenn das Duo spätestens seit dem Video zu <strong>&#8220;When I&#8217;m With You&#8221;</strong> seine 2 Minuten und 58 Sekunden Aufmerksamkeit hatte (und das natürlich völlig verdient), so richtig hatte ich die Amerikaner nie auf dem Schirm.<span id="more-2195"></span></p>
<p>Das hat sich inzwischen glücklicherweise gründlich geändert; auch unser seelisches Gleichgewicht in der wohl besten Zeit des Jahres hat sich trotz der akustischen Entbehrungen dank Songs wie <strong>&#8220;Boyfriend&#8221;</strong>, <strong>&#8220;The End&#8221;</strong> oder <strong>&#8220;When The Sun Don&#8217;t Shine&#8221;</strong> als reversibel erwiesen. Das beste an der Musik ist wohl die charmante Authenzität der Band: Nicht nur stammen Bethany Cosentino und ihr Mitstreiter Bobb Bruno tatsächlich aus Kalifornien und haben damit allen Grund dazu, diesen entspannten Surf Rock zu produzieren, dank der außerordentlichen Begabung des Mädchens haben wir endlich auch jenseits von Metric oder den Yeah Yeah Yeahs wieder die Gelegenheit, Frontfrauen im Popgeschäft voll und ganz zu unterstützen.</p>
<p>Jetzt bleibt einem praktisch nichts anderes mehr übrig, als ins Cabrio zu hüpfen, das Autoradio voll aufzudrehen und zum spontanen Kurztrip nach Italien aufzubrechen (in meinem Fall handelt es sich um ein Flugzeug und Athen als Ziel, hat aber beinahe den selben Effekt). In diesem Sinne, gute Reise!</p>
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