<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>floffimedia &#187; Web</title>
	<atom:link href="http://floffimedia.de/category/web/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://floffimedia.de</link>
	<description>Geschmack f&#252;r alle Lebenslagen.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 06:47:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Information Overload</title>
		<link>http://floffimedia.de/web/information-overload/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/web/information-overload/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 18:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2665</guid>
		<description><![CDATA[Die Woche neigt sich dem Ende zu und schon platzen Feedreader und Posteingang aus allen Nähten. Auf eure Twitter-Timeline habt ihr in den letzten Tagen sowieso kaum einmal einen Blick geworfen und die für das Lesen in unbestimmter Zukunft geöffneten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2668" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/pinksherbet/4911180896/sizes/l/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2668" src="http://floffimedia.de/images/Information-Overload.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Creative Commons D Sharon Pruitt</p></div>
<p>Die Woche neigt sich dem Ende zu und schon platzen Feedreader und Posteingang aus allen Nähten. Auf eure Twitter-Timeline habt ihr in den letzten Tagen sowieso kaum einmal einen Blick geworfen und die für das Lesen in unbestimmter Zukunft geöffneten Seiten in eurem Browser sind so zahlreich geworden, dass ihr nicht mehr zwischen angepinnten und losgelösten Tabs unterscheiden könnt. Euch kommt dieses Szenario bekannt vor? In einer Zeit, in der es nur noch den ununterbrochenen Informationsfluss, nicht aber die Zeit zum Aufholen des vermeintlich Versäumten gibt, nehmen Filter den Stellenwert der eigentlichen Botschaft ein. Im Nachfolgenden die für mich hilfreichsten Werkzeuge zur Bündelung und gesunden Verdauung in Zeiten des Internets.<span id="more-2665"></span></p>
<h3>Summify</h3>
<p>Schon vor mehreren Monaten <a href="http://tautoko.info/2011/07/27/umgang-mit-der-informationsflut/" target="_blank">schrieb Johannes</a> über seinen Umgang mit der allgegenwärtigen Informationsüberflutung. In seinem Artikel findet man nicht nur die Anleitung zu einer gesunden mentalen Grundhaltung gegenüber dem Thema, er empfiehlt auch die Nutzung des aufstrebenden Webservices <a href="http://summify.com/" target="_blank">Summify</a>, der mir seitdem ein wenig mehr Übersicht verschafft. Hat man sich dort ein Konto eingerichtet und mit Google Reader, Twitter und Facebook verknüpft, bekommt man jeden Tag eine hübsche Zusammenfassung der meistgeteilten Artikel direkt ins E-Mail-Postfach geliefert. Wenn man dann gerade keine Zeit hat, die Inhalte zu lesen, kann man sie bequem für später in <a href="http://www.instapaper.com/" target="_blank">Instapaper</a> oder <a href="http://readitlaterlist.com/" target="_blank">Read It Later</a> abspeichern.</p>
<h3>Andere Kuratier-Tools</h3>
<p>Ulrike Langer macht sich die Mühe und <a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/praxis-die-neuen-kuratier-tools/" target="_blank">listet auf</a>, welche Werkzeuge zur Bündelung von Informationen noch kursieren. Nach oberflächlicher Betrachtung ist für mich keines davon von Interesse, doch man sollte mit Sicherheit im Auge behalten, was sich in diesem Bereich noch tut.</p>
<h3>#newlook</h3>
<p><a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> hat vor einigen Tagen das zweite große Redesign seit 2009 lanciert und bietet damit nicht nur ein schickeres, konsistenteres Aussehen, sondern auch einige neue Funktionen. Neben den spürbar kürzeren Ladezeiten gefällt mir die &#8220;Entdecken&#8221;-Rubrik sehr gut. Nachdem vor einiger Zeit <a href="http://tagdef.com/" target="_blank">Dienste</a> aus dem Boden schossen, die Definitionen kryptischer Hashtags liefern, versucht Twitter nun selbst, die populärsten Links hinter den Begriffen aus den Trending Topics zu aggregieren. Der Algorithmus ist sicher noch nicht perfekt, aber die Idee zählt.</p>
<h3>redundantia</h3>
<p>Ohne in Eigenlob abdriften zu wollen, muss ich bekennen, dass ich mir mit <a href="http://redundantia.floffimedia.de/" target="_blank">redundantia</a> einen Dienst geschaffen habe, den ich mittlerweile täglich selbst nutze. Klar, retweeten kann man mit jedem Account. Trotzdem halte ich es für weitaus sinnvoller, ausgewählte Kurznachrichten unter einem gesonderten Benutzerkonto zu sammeln. Bei <a href="http://twitter.com/redundantia" target="_blank">@redundantia</a> findet jetzt jeden Tag eine kleine Medienlese aus dem Feedreader, Summify und der Twitter-Timeline statt. Dass über die offene <a href="http://redundantia.floffimedia.de/" target="_blank">Schnittstelle</a> theoretisch jeder dazu beitragen kann, ist ein netter, kleiner Bonuspunkt, der zwar nicht oft genutzt wird, aber dennoch auf jeden Fall bestehen bleibt.</p>
<h3>Google Currents</h3>
<p>Für mobile Geräte ist aktuell der Dienst <a href="http://www.google.com/producer/currents" target="_blank">Google Currents</a> als Antwort auf die iOS-Anwendung <a href="http://flipboard.com/" target="_blank">Flipboard</a> gestartet. Content-Anbieter können schön gestaltete Magazine anlegen, die Texte, Bilder und Videos aus verschiedenen Quellen vereinen. Das Resultat lässt sich dann bequem auf Tablets und Smartphones betrachten und natürlich gibt es auch schon eine optimierte Version von <a href="http://www.google.com/producer/editions/CAow5fsu/floffimedia" target="_blank">floffimedia</a>.</p>
<h3>Quote.fm</h3>
<p>Zu guter Letzt die schönste, durchdachteste und zukunftsträchtigste Seite auf dieser Liste; wenngleich auch ironischerweise eine Quelle ständig neuen, hochwertigen Inputs: Das Startup <a href="http://quote.fm/" target="_blank">Quote.fm</a> von <a href="http://uarrr.org/" target="_blank">Marcel</a>, <a href="http://knuspermagier.de/" target="_blank">Philipp</a> und <a href="http://visuellegedanken.de/" target="_blank">Martin</a>. Intelligente Menschen geben anhand von Zitaten Leseempfehlungen an ihre Follower weiter. Die durchweg hohe Qualität wird derzeit leider nur durch einen zahlenmäßig äußerst beschränkten Nutzerkreis sichergestellt. Wünschenswert wäre es sicher, diese Erlesenheit durch ausgeklügelte Filtermechanismen zu erzeugen und gleichzeitig trotzdem jedem die Möglichkeit zu geben, Fundstücke mit seinen Anhängern zu teilen. Seit kurzem kann sich immerhin jeder einen Apprentice-Account anlegen und dadurch den Personen seiner Wahl folgen. Ihr findet mich wie gewohnt unter <a href="http://quote.fm/floffimedia" target="_blank">floffimedia</a> und dürft mir gerne eine Einladung für ein richtiges Konto schicken (wenn ihr unglaublich großzügig seid).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/web/information-overload/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WordPress: Ersten Post jedes Monats ausgeben</title>
		<link>http://floffimedia.de/blog/wordpress-ersten-post-jedes-monats-ausgeben/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/blog/wordpress-ersten-post-jedes-monats-ausgeben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 18:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2651</guid>
		<description><![CDATA[Es ist schon einige Monate her, dass ich die gute, alte Sidebar ein wenig aufgeräumt und das Dropdown-Menü mit den Monatsarchiven auf einer eigene Seite platziert habe. Fortan fristete es zusammen mit einer kurzen, schmucklosen Liste aller Kategorien sein Dasein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2650" src="http://floffimedia.de/images/Archiv.jpg" alt="" width="600" height="302" /></p>
<p>Es ist schon einige Monate her, dass ich die gute, alte Sidebar ein wenig aufgeräumt und das Dropdown-Menü mit den Monatsarchiven auf einer eigene Seite platziert habe. Fortan fristete es zusammen mit einer kurzen, schmucklosen Liste aller Kategorien sein Dasein im &#8220;Archiv&#8221;-Bereich. Come on, die schlechtgestalteste Seite der Welt soll all deine wunderbaren Artikel aus vergangenen Tagen beherbergen? Lange konnte die Sache nicht gutgehen, denn glücklicherweise scheine ich immer noch einen Sinn für Ästhetik zu besitzen.</p>
<p>Wildes Herumkritzeln im Notizbuch ergab dann das Layout, das ihr ab sofort selbst <a href="http://floffimedia.de/archiv/" target="_blank">bestaunen</a> dürft. Für jeden Monat wird, in absteigender Reihenfolge, das Thumbnail des neuesten Posts angezeigt. Selbst die Kategorien ließ ich gütigerweise bestehen, wenn ihr sie auch längst im Menü-Reiter &#8220;Themen&#8221; finden könnt. Noch herrscht hier ja keine Usability-Wüste. Ein einziges größeres Problem ergab sich bei der Umsetzung: Wie bringe ich den WordPress-Loop dazu, für jeden einzelnen Monat den neuesten Post auszugeben?<span id="more-2651"></span></p>
<p>Während jeder Artikel, jede Seite, jede Kategorie und jeder Tag seine eigene ID besitzt, existiert für Monatsarchive nichts dergleichen. Die einzige Lösung fand sich in einer geschickten Konfiguration der <a href="http://codex.wordpress.org/Class_Reference/WP_Query" target="_blank">WP_Query</a>. Mit den Parametern <code>'year=2012&amp;monthnum=12'</code> lässt sich beispielsweise die Ausgabe der neuesten Artikel des Weltuntergang-Monats erzielen. Kombiniert man eine for- mit einer foreach-Schleife, lässt sich eine Abfrage aller Monate erzielen, in denen bisher etwas publiziert wurde. Die spezifische Anzeige der Posts lässt sich nun wie gewohnt einstellen; in meinem Fall reicht mir das entsprechende Thumbnail aus. Möchte man den Artikel oder das Vorschaubild mit dem entsprechenden Monatsarchiv verlinken, bietet sich die Funktion <a href="http://codex.wordpress.org/Function_Reference/get_month_link" target="_blank">get_month_link</a> an.</p>
<h3>Für jeden Monat den ersten Post ausgeben</h3>
<p><code>&lt;?php date_default_timezone_set('Europe/Berlin'); $this_year = date('Y'); $first_year = 2011 //Jahr des ersten Posts ?&gt;<br />
&lt;?php for($year = $this_year; $year &gt;= $first_year; $year--) { ?&gt;<br />
&lt;?php $months = array('12', '11', '10', '09', '08', '07', '06', '05', '04', '03', '02', '01'); ?&gt;<br />
&lt;?php foreach($months as $month) { ?&gt;<br />
&lt;?php $archives = new WP_Query('year=' . $year . '&amp;monthnum=' . $month . '&amp;showposts=1'); ?&gt;<br />
&lt;?php while ($archives-&gt;have_posts()) : $archives-&gt;the_post(); ?&gt;<br />
//Ausgabe des Posts<br />
&lt;?php endwhile; ?&gt;<br />
&lt;?php } ?&gt;<br />
&lt;?php } ?&gt;</code></p>
<h3>Für jede Kategorie den ersten Post ausgeben</h3>
<p>Geht es um Kategorien, fällt die Umsetzung verhältnismäßig deutlich einfacher aus, da WordPress die praktischen Funktionen <a href="http://codex.wordpress.org/Function_Reference/get_all_category_ids" target="_blank">get_all_category_ids</a> und <a href="http://codex.wordpress.org/Function_Reference/get_cat_name" target="_blank">get_cat_name</a> mitbringt.</p>
<p><code>&lt;?php $cat_ids = get_all_category_ids(); ?&gt;<br />
&lt;?php foreach($cat_ids as $cat_id) { ?&gt;<br />
&lt;?php $cat = new WP_Query('cat=' . $cat_id . '&amp;showposts=1'); ?&gt;<br />
&lt;?php while ($cat-&gt;have_posts()) : $cat-&gt;the_post(); ?&gt;<br />
//Ausgabe des Posts<br />
&lt;?php endwhile; ?&gt;<br />
&lt;?php } ?&gt;</code></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/blog/wordpress-ersten-post-jedes-monats-ausgeben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>redundantia, der famose Retweet-Bot</title>
		<link>http://floffimedia.de/blog/redundantia-der-famose-retweet-bot/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/blog/redundantia-der-famose-retweet-bot/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 03:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2565</guid>
		<description><![CDATA[Mein Verhältnis zu Coding ist etwas seltsam. Nach einigen Wochen der Abstinenz muss ich mich einfach wieder kopfüber in die PHP- und JavaScript-Zeilen stürzen, bevor ich dann erneut für längere Zeit genug habe. Mein Hauptanlaufpunkt für kleinere Spielereien ist seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2566" src="http://floffimedia.de/images/redundantia-promotion.jpg" alt="" width="600" height="300" /></p>
<p>Mein Verhältnis zu Coding ist etwas seltsam. Nach einigen Wochen der Abstinenz muss ich mich einfach wieder kopfüber in die PHP- und JavaScript-Zeilen stürzen, bevor ich dann erneut für längere Zeit genug habe. Mein Hauptanlaufpunkt für kleinere Spielereien ist seit <a href="http://floffimedia.de/blog/clagg-goes-twitter/" target="_blank">Twitclagg</a> die wunderbare <a href="http://dev.twitter.com/" target="_blank">Twitter-API</a>, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten für alle jungen, technikgeprägten Menschen. Nachdem ich bisher nur Status-Updates ausgelesen, nicht aber selbst gepostet hatte, war es höchste Zeit für die nächste Stufe der Entwicklung. Das hört sich nun möglicherweise deutlich einfacher an, als es dann wirklich ist, denn zunächst muss man sich seinen Weg durch den mehrstufigen <a href="https://dev.twitter.com/docs/auth/oauth" target="_blank">Authentifizierungs-Prozess</a> bahnen.<span id="more-2565"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2568" src="http://floffimedia.de/images/Twitter-OAuth-Authentication-Flow.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Bei meinen äußerst bescheidenen Kentnissen in serverbasierten Skriptsprachen wurde mir schnell klar, dass ich ohne entsprechendes Framework nicht weiterkäme. Glücklicherweise half mir <a href="http://abrah.am/" target="_blank">Abraham Williams&#8217;</a> großartige <a href="http://github.com/abraham/twitteroauth" target="_blank">twitteroauth-Library</a> aus der Patsche und ermöglichte, relativ problemlos an einen Access-Token <a href="http://www.sitepoint.com/oauth-for-php-twitter-apps-part-1/" target="_blank">heranzukommen</a>.</p>
<p>Was sollte ich nun mit der neu gewonnenen Freiheit anfangen? Ich entschloss mich, einen kleinen Retweet-Bot mit dem hübschen Namen <a href="http://twitter.com/redundantia" target="_blank">@redundantia</a> aufzusetzen, der nicht mehr oder weniger wahllos Gesprächsfetzen aufgreift, sondern gezielt von Nutzern gesteuert werden kann. Ist man der Meinung, der Welt etwas wichtiges mitteilen zu können, hängt man einfach <strong>@redundantia</strong> oder <strong>#redundantia</strong> an den Tweet, schon taucht er auch im Profil des Bots auf. Würde man hingegen auch gerne ältere Updates oder solche, in denen kein freier Platz mehr war, retweeten lassen, postet man einfach die ID der Nachricht und schon greift das kleine Helferlein sie auf.</p>
<p>Alles nur hier auf der Microsite <a href="http://redundantia.floffimedia.de/" target="_blank">redundantia.floffimedia.de</a>. Viel Vergnügen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/blog/redundantia-der-famose-retweet-bot/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umfassende Google-Chrome-Synchronisierung</title>
		<link>http://floffimedia.de/software/umfassende-google-chrome-synchronisierung/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/software/umfassende-google-chrome-synchronisierung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 03:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2557</guid>
		<description><![CDATA[Heutzutage reicht den Wenigsten noch ein einziges internetfähiges Endgerät aus. Oftmals wechselt man mehrmals am Tag zwischen Arbeits- und Heimrechner, Laptops, Netbooks, Tablets und Tablets hin und her. Ärgerlich wird es erst, wenn man großen Aufwand betreiben muss, um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2558" src="http://floffimedia.de/images/Google-Chrome-in-a-Dropbox.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Heutzutage reicht den Wenigsten noch ein einziges internetfähiges Endgerät aus. Oftmals wechselt man mehrmals am Tag zwischen Arbeits- und Heimrechner, Laptops, Netbooks, Tablets und Tablets hin und her. Ärgerlich wird es erst, wenn man großen Aufwand betreiben muss, um die einzelnen Geräte auf den gleichen Stand zu bringen. Für die meisten stellt inzwischen sowieso der Browser das Herzstück eines jeden Betriebssystems dar. Wie wäre es also, geöffnete Tabs, Bookmarks, den kompletten Verlauf und alle Einstellungen vollständig zu synchronisieren?<span id="more-2557"></span></p>
<p>Mit modernen Webdiensten sind auch solche Aufgaben kein Problem mehr. Im folgenden Beispiel habe ich Google Chrome an zwei Windows-Rechnern aufeinander abgestimmt. Im automatischen Abgleich sind dann unter anderem folgende Punkte enthalten, die von der Standard-Synchronisation noch nicht erfasst werden:</p>
<ul>
<li>Meistbesuchte Seiten mit Thumbnails</li>
<li>Verlauf</li>
<li>Cache (standardmäßig)</li>
<li>Suchmaschinen</li>
<li>Offene Tabs</li>
<li>Erweiterungen und Apps (bereits installiert)</li>
<li>Anmeldedaten</li>
</ul>
<h3>Dropbox einrichten</h3>
<p>Für einfache Online-Dateiverwaltung benutze ich schon länger <a href="http://db.tt/HC4R738" target="_blank">Dropbox</a> und habe auch den Desktop-Client schon auf beiden zu vernetzenden PCs installiert. Jeder andere Cloud-Service, der Ordner synchronisieren kann, wird sich aber bestimmt ebenso eignen. Der Dropbox-Ordner liegt standardmäßig in <code>C:\Dokumente und Einstellungen\Florian\Eigene Dateien\Dropbox</code> (Windows XP) bzw. in <code>C:\Users\Florian\Dropbox</code> (Windows 7). Dort habe ich den Unterordner <code>Google Chrome</code> erstellt, in dem mein User-Profil landen soll. Das befindet sich mit allen Einstellungen, Cache und Verlauf in <code>C:\Dokumente und Einstellungen\Florian\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Google\Chrome\User Data\Default</code> (Windows XP) bzw. in <code>C:\Users\Florian\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Default</code> (Windows 7). Ich kopierte also den <code>Default</code>-Ordner in den <code>Google Chrome</code>-Ordner in der Dropbox. Denn Originalordner benannte ich um in <code>Default_alt</code>, damit er zur Sicherheit immer noch vorhanden war. Für die weiteren Schritte müssen jetzt alle Instanzen von Google Chrome geschlossen werden. Soweit alles selbsterklärend.</p>
<p>Die Anwendung allerdings sucht das User-Profil immer noch unter dem alten Pfad. Damit die Anfrage automatisch umgeleitet wird, gibt es die unheimlich praktischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Symbolische_Verkn%C3%BCpfung" target="_blank">Symbolischen Verknüpfungen</a>.</p>
<h3>Symbolische Verknüpfung in Windows XP</h3>
<p>Unter XP lässt sich die Verknüpfung leider nicht mit den Bordmitteln erstellen. Ich habe mir deshalb die <a href="http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?id=17657" target="_blank">Windows Server 2003 Resource Kit Tools</a> geholt, in denen die benötigte linkd.exe enthalten ist. Wenn das Paket installiert ist, öffnen wir die Eingabeaufforderung und wechseln zuerst mit dem Befehl <code>cd</code> ins Installationsverzeichnis, im Normalfall <code>cd "C:\Programme\Windows Resource Kits\Tools"</code>. Jetzt können wir endlich die beiden Ordner miteinander verknüpfen, und zwar nach dem Schema <code>linkd Quellverzeichnis Zielverzeichnis</code>. In meinem Fall sah das so aus: <code>linkd "C:\Dokumente und Einstellungen\Florian\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Google\Chrome\User Data\Default" "C:\Dokumente und Einstellungen\Florian\Eigene Dateien\Dropbox\Google Chrome\Default"</code>. Wichtig: Im Quellverzeichnis darf der <code>Default</code>-Ordner nicht mehr existieren, im Zielverzeichnis muss er dagegen vorhanden sein. Im Erfolgsfall wird anschließend angezeigt, dass die Ordner ab sofort miteinander verbunden sind.</p>
<h3>Symbolische Verknüpfung in Windows 7</h3>
<p>Ab Windows Vista wurde das Erstellen von Symlinks mit dem hauseigenen Befehl mklink deutlich vereinfacht. Wir öffnen also die Eingabeaufforderung (wichtig: unbedingt als Administrator ausführen!) und verknüpfen unsere beiden Ordner nach dem Schema <code>mklink /D Quellverzeichnis Zielverzeichnis</code>. In meinem Fall sah das so aus: <code>mklink /D "C:\Users\Florian\AppData\Local\Google\Chrome\User Data\Default" "C:\Users\Florian\Dropbox\Google Chrome\Default"</code>. Wichtig: Im Quellverzeichnis darf der <code>Default</code>-Ordner nicht mehr existieren, im Zielverzeichnis muss er dagegen vorhanden sein. Im Erfolgsfall wird anschließend angezeigt, dass die Ordner ab sofort miteinander verbunden sind.</p>
<h3>Testreihe und weitere Rechner</h3>
<p>Nach der Einrichtung können wir den Browser wieder starten und testen, ob alles geklappt hat. Normalerweise sollten sich die Einstellungen auf gewohntem Stand befinden, mit dem Unterschied, dass alle Konfigurationsdateien jetzt auch in der Cloud liegen. Der Ordner <code>Default_alt</code> kann somit gelöscht werden. Für die Einrichtung weiterer PCs (installierte Dropbox vorausgesetzt) führt ihr einfach die Symbolischen Verknüpfungen auf den anderen Geräten durch, beim Öffnen sollte Chrome dann genau so aussehen, wie ihr ihn auf dem vorigen Rechner beendet habt.</p>
<h3>Cache-Ordner auslagern</h3>
<p>Eigentlich könnte ich diese Anleitung jetzt schon beenden. Werde ich aber nicht, denn ein Problem gibt es noch: Der Cache-Ordner befindet sich ebenfalls im <code>Default</code>-Verzeichnis und wird deshalb ebenfalls kontinuierlich synchronisiert. Nun kann der Zwischenspeicher mit der Zeit durchaus recht groß werden, was den Abgleich bei langsamen Leitungen extrem verzögert. Darum habe ich den Cache-Ordner aus der Dropbox ausgelagert. Hört sich zwar simpel an, lässt sich aber über die GUI des Browsers nicht einstellen. Wir müssen dazu einen kleinen Codeschnipsel an die Dateiverknüpfung im Startmenü anhängen: <code>--disk-cache-dir="Cache-Ordner"</code>. In meinem Fall sah das so aus: <code>"C:\Dokumente und Einstellungen\Florian\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Google\Chrome\Application\chrome.exe" --disk-cache-dir="C:\Dokumente und Einstellungen\Florian\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Google\Chrome"</code> (Windows XP) bzw. <code>C:\Users\Florian\AppData\Local\Google\Chrome\Application\chrome.exe --disk-cache-dir="C:\Users\Florian\AppData\Local\Google\Chrome"</code> (Windows 7). Sonderfall bei Windows 7: Die Verknüpfung benötigt noch besondere Benutzerrechte für den aktiven Benutzer, dazu ein paar schnelle Klicks auf den Reiter &#8220;Sicherheit&#8221;, &#8220;Erweitert&#8221;, &#8220;Berechtigung ändern&#8221; und dann beim angemeldeten Benutzer ein Klick auf &#8220;Bearbeiten&#8221; und ein kleiner Haken bei &#8220;Vollzugriff&#8221;.</p>
<p>Ein allerletzter kleiner Schritt: Es kann vorkommen, dass Chrome als Standardbrowser definiert ist und automatisch vom System geöffnet wird, wenn man in einem anderen Programm auf einen Link klickt und der Browser bis dahin noch nicht offen ist. Auch für diesen Spezialfall müssen wir den Pfad des Cache-Ordners anpassen. Dazu öffnen wir mit <code>Windows+R</code> und <code>regedit</code> den Registrierungs-Editor. Der gesuchte Wert versteckt sich unter <code>HKEY_CLASSES_ROOT\ChromeHTML\shell\open\command</code>, in das Feld tragen wir wie oben den Pfad zur Anwendung in Kombination mit dem kleinen Snippet ein, also <code>"C:\Dokumente und Einstellungen\Florian\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Google\Chrome\Application\chrome.exe" --"C:\Dokumente und Einstellungen\Florian\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Google\Chrome" -- "%1"</code> (Windows XP) bzw. <code>"C:\Users\Florian\AppData\Local\Google\Chrome\Application\chrome.exe" --"C:\Users\Florian\AppData\Local\Google\Chrome" -- "%1"</code> (Windows 7).</p>
<p>Wünschenswert wäre  natürlich trotzdem, dass die Chrome-Entwickler diese Funktionen gleich fest in die Software einbauen und uns damit einigen Aufwand ersparen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei <a href="http://www.benwagner.net/computing/sync-your-google-chrome-profile-with-dropbox/" target="_blank">Ben Wagner</a> und <a href="http://www.ghacks.net/2010/10/19/how-to-change-google-chromes-cache-location-and-size/" target="_blank">Martin Brinkmann</a>, die mir mit ihren großartigen Tutorials bei meinem Vorhaben sehr geholfen haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/software/umfassende-google-chrome-synchronisierung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>OK Go &#8211; All Is Not Lost</title>
		<link>http://floffimedia.de/musik/ok-go-all-is-not-lost/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/musik/ok-go-all-is-not-lost/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 03:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2528</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe es immer bedauert, dass OK Go ausgerechnet für ihre extravaganten Videos berühmt sind anstatt für ihre Musik. Aber mittlerweile habe ich erkannt, dass die außergewöhnlichen Choreografien einfach genauso Ausdrucksmittel des Quartetts sind wie ihre lieben choralen Popnummern, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allisnotlo.st/index_en.html" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2529" src="http://floffimedia.de/images/OK-Go-All-Is-Not-Lost.jpg" alt="" width="600" height="353" /></a></p>
<p>Ich habe es immer bedauert, dass OK Go ausgerechnet für ihre extravaganten Videos berühmt sind anstatt für ihre Musik. Aber mittlerweile habe ich erkannt, dass die außergewöhnlichen Choreografien einfach genauso Ausdrucksmittel des Quartetts sind wie ihre lieben choralen Popnummern, die sich Durchlauf für Durchlauf immer fester im Gehörgang festsetzen. Auf diese Weise kann ich guten Gewissens die neueste Kreation aus dem Hause <a href="http://www.pilobolus.com/" target="_blank">Pilobolus</a> bestaunen, die sich entlang des wunderbaren Songs <strong>&#8220;All Is Not Lost&#8221;</strong> aus dem im Vorjahr veröffentlichten Album <strong>&#8220;Of the Blue Color of the Sky&#8221;</strong> bewegt. Dreizehn kleine Browserfenster lassen mithilfe von HTML5 ein menschliches Kaleidoskop entstehen, das raffinierterweise durch einen Glassboden gefilmt wurde. Als wäre das noch nicht genug, kann der Betrachter vorab noch einen ganz persönlichen Spruch angeben, der dann wie von Zauberhand in das Bewegtbild integriert wird.</p>
<p>Das interaktive Video ist Teil der <a href="http://www.chromeexperiments.com/" target="_blank">Chrome Experiments</a>, das uns letztes Jahr schon Arcade Fires <a href="http://www.thewildernessdowntown.com/" target="_blank">&#8220;The Wilderness Downtown&#8221;</a> beschert hat. Daher lässt es sich momentan auch nur in Googles Chrome ansehen. Falls es tatsächlich noch Leser geben sollte, die sich dieses elegante Stück Software aus unerfindlichen Gründen bislang nicht auf ihre Festplatte geholt haben, so böte sich jetzt eine einmalige Gelegenheit zur Installation. Die Mühe lohnt sich gewiss, ich kann zur Zeit keinen anderen Browser derart empfehlen. Einzig <a href="http://getfirebug.com/" target="_blank">Firebug</a> ist der Grund, dass auf meinem Arbeitsrechner immer noch der träge Firefox läuft.<span id="more-2528"></span></p>
<p>Wer kein Interesse an dem eventuellen Browserwechsel hat, kann auch auf die YouTube-Version zurückgreifen, alle anderen mögen doch bitte <a href="http://www.allisnotlo.st/index_en.html" target="_blank">direkt zur entsprechenden Seite</a> gehen.</p>
<p><iframe width="600" height="371" src="http://www.youtube.com/embed/ur-y7oOto14" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://iwanttoshowyou.tumblr.com/" target="_blank">Juliane</a> war am <a href="http://twitter.com/_Juliane_/status/96236826406293504" target="_blank">schnellsten</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/musik/ok-go-all-is-not-lost/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein toter Pionier</title>
		<link>http://floffimedia.de/politik/ein-toter-pionier/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/politik/ein-toter-pionier/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 08:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2488</guid>
		<description><![CDATA[Es war uns allen klar, dass es irgendwann einmal so weit kommen würde. Kino.to war zu komfortabel, um dauerhaft bestehen zu können. Der aus rechtlicher Perspektive graue bis dunkelgraue Bereich des Internets ist davon geprägt, sich ständig weiterzuentwickeln und fortzubewegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2489" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/edwardfilms/1354519603/sizes/l/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2489" src="http://floffimedia.de/images/Banksys-TV.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Creative Commons edwardfilms</p></div>
<p>Es war uns allen klar, dass es irgendwann einmal so weit kommen würde. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kino.to" target="_blank">Kino.to</a> war zu komfortabel, um dauerhaft bestehen zu können. Der aus rechtlicher Perspektive graue bis dunkelgraue Bereich des Internets ist davon geprägt, sich ständig weiterzuentwickeln und fortzubewegen. Auf bestimmte Server kann kein dauerhafter Verlass sein, auf Domains schon gar nicht. Gerade deshalb musste das uns allen liebgewordene Kino.to sterben. Weil es jedem gehörte, nicht nur ein paar blassen, pickligen Nerds, eben keine <em>»widerliche Ansammlung an digitalen Junkies und vor Ekel bibbernden Typen in langen Mänteln«</em> darstellte, wie <a href="http://www.amypink.com/2011/06/the-end-of-kino-to-final-victory-of-double-standard/" target="_blank">mancher</a> vermutet. Es war einer der ersten Ansätze für die Portierung des Fernsehens ins weltweite Netz, ohne wie YouTube sofort unter dem Druck von Rechteinhabern einzuknicken. Vier Millionen Nutzer pro Monat wären eine gigantische Einschaltquote für ein einziges, noch dazu webbasiertes Angebot.</p>
<p>Nein, auch das Design war nicht so übel, wie von einigen Seiten <a href="http://uarrr.org/2011/05/02/raubkopieren-ist-eigentlich-total-okay/" target="_blank">proklamiert</a>. Vor allem nüchtern und schlicht, im Laufe der Zeit wurde es zudem ständig optimiert. Wer sich an ein paar (mitunter geschmacklosen) Werbeeinblendungen stört, soll zur Mediathek seines öffentlich-rechtlichen Lieblingssenders zurückkehren. Wer nicht mit falschen Play-Buttons und imitierten Fehlermeldungen umgehen kann, soll einfach iTunes starten und schon mal seine Kreditkarte zücken. Die Usability aber hatte zuletzt ein Niveau erreicht, wie man es sonst nur von kostenpflichtigen Angeboten kennt &#8211; oder von legalen. Die neueste Staffel einer Serie ist noch nicht in deutscher Synchronisation erschienen? Ein Klick, und man kam zur englischen Version mit deutschen Untertiteln. Megavideo ließ sich als favorisierter Hoster definieren, schon musste man sich nicht mehr mit den verwirrenden DivX-Streams herumschlagen. Und gerade der Katalog war einfach fantastisch. An manche Titel kommt man auf juristisch einwandfreiem Weg schlichtweg nicht heran.<span id="more-2488"></span></p>
<p>Ein paar wenige Betreiber verdienten sich eine goldene Nase mit fremden Inhalten, das hört man jetzt <a href="http://www.spreeblick.com/2011/06/08/kino-to-t/" target="_blank">überall</a>. Moment mal, ein kleiner Kreis macht im großen Stil Geschäfte mit Fremdcontent, diese Geschichte kommt mir doch bekannt vor. Ach richtig, Apple betreibt diese Strategie ja schon seit Jahren. Moralische und gesetzliche Integrität hat also einen ziemlich exakt bestimmbaren Preis von rund 70% der Einnahmen. Wer weiß, ob die Betreiber von Kino.to und diverser Filehoster auf solch ein Angebot nicht auch eingegangen wären, wenn die Industrie sie mit Verträgen anstatt einem polizeilichen Sonderkommando adressiert hätte? Wer hätte noch vor ein paar Jahren vermutet, dass sicht The Pirate Bay je um Legalisierung bemühen würde?</p>
<p>Natürlich macht man es sich mit solche Schwarzweiß-Skizzen sehr einfach. Auch ich sehe eine grenzwertige Video-on-Demand-Seite nicht so uneingeschränkt positiv, wie es bisher vielleicht den Anschein hat. Das laue Gefühl des falschen Handelns bleibt bei jedem Stream, für den man nichts bezahlt hat, bei jedem Kinofilm, den man schon am Tag nach seiner Premiere auf dem heimischen Rechner konsumiert. Vor allem aber bringt man Menschen, die etwas unterstützenswertes kreiert haben, das man schätzt und refinanzieren möchte, um ihre wohlverdienten paar Cent. Die möchte ich ihnen aber ebensowenig zukommenlassen, indem ich nebenher eine marode &#8220;Verwertungsindustrie&#8221; am Leben erhalte (Kollateral-Sponsoring, sozusagen), wie ich glaube, dass Piraterie als konstruktive politische Haltung dienen kann. Allein, es fehlt bisher die Plattform, die den Mittelweg beschreitet. Unser Vertriebsmodell ist das Internet: Unparteiisch, direkt, einfach. Und das Internet ist bei weitem nicht kostenlos. Crowdfunding steht im Filmbereich noch ganz am <a href="http://www.ironsky.net/" target="_blank">Anfang</a>, während es auf anderem Gebiet schon eine beachtliche wirtschaftliche <a href="http://www.crackajack.de/2011/06/08/kickstarter-the-3-indiecomic-publisher/" target="_blank">Größe</a> darstellt. Werbung reicht als einzige Einnahmequelle für größere Projekte nicht aus. Doch was ist mit all denjenigen, die Geld für Premium-Accounts bei Filehostern ausgeben, weil sie ihre Videos direkt auf der Festplatte haben möchten, anstatt sie erst nach drei DVD-Trailern und fünf Lizenzhinweisen abspielen zu können?</p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_zur_Verfolgung_von_Urheberrechtsverletzungen" target="_blank">GVU</a> wäre also totzdem am besten beraten, wenn sie ihre Anzeige fallen ließe und den dreizehn Personen, die unter dem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,767375,00.html" target="_blank">Verdacht</a> der <em>»Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen in über einer Million Fällen«</em> stehen, Arbeit bei TV-Netzwerken und Vertriebsgesellschaften vermitteln würde. Deutschland braucht sein <a href="http://www.hulu.com/" target="_blank">Hulu</a>. Denn dass die Beschuldigten kriminelle Energie besitzen dürften, ist das eine. Viel größer dürfte jedoch ihr <a href="http://www.gulli.com/news/kino-to-interview-2009-02-12/" target="_blank">Engagement</a>, ihre Ideenvielfalt und Kreativität sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/politik/ein-toter-pionier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WordPress: Verschiedene Post-Templates</title>
		<link>http://floffimedia.de/blog/wordpress-verschiedene-post-templates/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/blog/wordpress-verschiedene-post-templates/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 21:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2479</guid>
		<description><![CDATA[Seit dem Wochenende gibt es hier ein neues Artikel-Format in 850 Pixel Breite. Ich bin mächtig stolz darauf, alle Arten von Bildern zukünftig deutlich größer zeigen zu können. Vor allem aber ist es ganz einfach, das Theme in dieser Hinsicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2480" src="http://floffimedia.de/images/php.jpg" alt="" width="600" height="200" /></p>
<p>Seit dem Wochenende gibt es hier ein <a href="http://floffimedia.de/fotografie/opnv/" target="_blank">neues Artikel-Format</a> in 850 Pixel Breite. Ich bin mächtig stolz darauf, alle Arten von Bildern zukünftig deutlich größer zeigen zu können. Vor allem aber ist es ganz einfach, das Theme in dieser Hinsicht anzupassen und zwei verschiedene Versionen der single.php einzusetzen, eine schmälere und eine breitere. Aus dem <a href="http://forum.wordpress-deutschland.org/design/55236-hilfe-verschiedene-single-php-seiten-und-fragen.html" target="_blank">WPD-Forum</a> stammt ein etwas älterer Thread, der die Umsetzung für Posts aus bestimmten Kategorien zeigt, ich habe den Code aber noch etwas adaptiert und steuere nun durch Benutzerdefinierte Felder, welche Variante eingesetzt werden soll. Das Snippet ersetzt die klassische single.php und steuert, wann welche Vorlage zum Tragen kommt (single_1.php und single_2.php). &#8220;width&#8221; ist der Name des Benutzerdefinierten Felds, für den Wert &#8220;large&#8221; wird dementsprechend single_2.php als Template verwendet.<span id="more-2479"></span></p>
<p><code>&lt;?php<br />
	$post = $wp_query->post;<br />
	$width = get_post_meta($post->ID, 'width', true);<br />
	if ($width === 'large') {<br />
	include('single_2.php');<br />
	} else {<br />
	include('single_1.php');<br />
	}<br />
?&gt;</code></p>
<p>WordPress bringt ab Version 3.0 auch die Custom Post Types mit, die zwar ebenfalls die Integration separater Templates erlauben, aber standardmäßig nicht in den Index-Loop integriert werden. Diese Vorgehensweise erschien mir deshalb sinnvoller.</p>
<p><strong>[Update: 25.06.11]</strong></p>
<p>Ich habe mich mit den Custom Post Types vertan. Gemeint waren natürlich die individuellen Artikelformate (oder im Englischen &#8220;Post Formats&#8221;), die ab Version 3.1 zur Verfügung stehen. Damit lassen sich einfach und sehr effektvoll verschiedene Templates für spezielle Posts anlegen, die man ganz intuitiv im Backend-Menü &#8220;Formatvorlage&#8221; auswählen kann. So erspart man sich den umständlichen Weg über die Benutzerdefinierten Felder. Eine ausführliche Erläuterung der Funktion mit diversen Beispielen liefert <a href="http://www.elmastudio.de/wordpress/flexibleres-bloggen-durch-artikel-formate-post-formats-in-wordpress-3-1/" target="_blank">Ellen</a>. Kleine Ergänzung: Zur Integration im eigenen Theme bietet sich die Funktion <a href="http://codex.wordpress.org/Function_Reference/get_post_format" target="_blank">get_post_format</a> an, die eigens für diesen Zweck geschaffen wurde.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/blog/wordpress-verschiedene-post-templates/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn dies, dann jenes</title>
		<link>http://floffimedia.de/web/wenn-dies-dann-jenes/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/web/wenn-dies-dann-jenes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 May 2011 19:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2448</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich gibt es sowieso immer genug gute Gründe dafür, auf Menschen wie Markus oder René zu hören. Wenn dann aber beide von einem ominösen neuen Stück Software sprechen, sollte man unbedingt genauer nachforschen. ifttt steht für if this, then that [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ifttt.com/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2449" src="http://floffimedia.de/images/ifttt.jpg" alt="" width="600" height="200" /></a></p>
<p>Eigentlich gibt es sowieso immer genug gute Gründe dafür, auf Menschen wie <a href="http://bettertastethansorry.com/" target="_blank">Markus</a> oder <a href="http://www.crackajack.de/2011/05/05/if-this-then-that-webservice-does-that-if-this/" target="_blank">René</a> zu hören. Wenn dann aber beide von einem ominösen neuen Stück Software sprechen, sollte man unbedingt genauer nachforschen.</p>
<p><a href="http://ifttt.com/" target="_blank">ifttt</a> steht für <em>if this, then that</em> und wird seinem Namen mehr als gerecht: Für beinahe jede Aktion im Internet, aber auch im vielzitierten &#8220;Real Life&#8221;, lässt sich eine entsprechende Reaktion definieren. Über 22 bekannte Webdienste können Informationen eingeschleust und in den gewünschten Kanal wieder ausgegeben werden, Auslöser für die sogenannten Trigger stellen beispielsweise aber auch ein Anruf, eine SMS, bestimmte Tage und Uhrzeiten oder eine Veränderung im Wettergeschehen dar (&#8220;Der Pollenflug erhöht sich zwischen Mai und Juni? Ruf mich an!&#8221;).</p>
<p>Die denkbaren Interaktionsmöglichkeiten sind schier grenzenlos und ich bekomme fast das Gefühl, dass <a href="http://floffimedia.de/web/ein-pladoyer-fur-dezentrales-netzwerken/" target="_blank">mein Plädoyer für Vernetzung</a> erst jetzt richtig sinnvoll ist. GMail kann dank ifttt endlich zeitgesteuert Nachrichten versenden. Auf Dropbox lassen sich regelmäßig oder bei ganz bestimmten Vorfällen Dateien von einer vorher festgelegten URL hochladen. Der Input zu Twitter war bisher weniger ein Problem, viel spannender ist, was man mit ifttt alles aus dem Microbloggingdienst extrahieren kann: Suchergebnisse lassen sich beispielsweise täglich oder wöchentlich zusammengefasst per Mail verschicken, wenn man nicht ständig ein Auge darauf haben möchte. Es gibt auch gute Gründe, irgendwo ein Backup der eigenen Tweets anzulegen, denn die Timeline ist auf die letzten 3.200 Nachrichten beschränkt. Ein neuer Task, und sie landen regelmäßig im Postfach.</p>
<p><em>if this, then that</em> befindet sich derzeit in der <del>Public</del> Closed Beta und ist nur über Invites zugänglich. Von letzteren besitze ich glücklicherweise fünf Stück, die ich gerne an die ersten interessierten Kommentatoren abgeben werde.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/web/wenn-dies-dann-jenes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Plädoyer für dezentrales Netzwerken</title>
		<link>http://floffimedia.de/web/ein-pladoyer-fur-dezentrales-netzwerken/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/web/ein-pladoyer-fur-dezentrales-netzwerken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 19:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2420</guid>
		<description><![CDATA[Vor langer, langer Zeit, als die Nerds noch in finsteren Höhlen wohnten, waren Peer-to-Peer-Tauschbörsen der ganze Stolz der Internetpiraterie. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es nichts gab, was es nicht gab; kein noch so verwegener Fetzen Bits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2424" src="http://floffimedia.de/images/Decentralized-Networks.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Vor langer, langer Zeit, als die Nerds noch in finsteren Höhlen wohnten, waren Peer-to-Peer-Tauschbörsen der ganze Stolz der Internetpiraterie. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es nichts gab, was es nicht gab; kein noch so verwegener Fetzen Bits und Bytes, der nicht auf irgendeiner privaten Festplatte lagerte. Der süße Duft der Anarchie wehte damals durch die schmalen Gassen des Ur-Internets, doch dicht darauf folgte der schwache Geruch grenzenloser Basisdemokratie, Freiheit, Unabhängigkeit. Napster, eDonkey oder LimeWire starben einen qualvollen Tod, ehe ihre Hinterlassenschaften so gut wie möglich auf die zentralen Server von RapidShare, Megaupload und Co transferiert wurden. Dort lagern nun Millionen von Dateileichen, schlecht katalogisiert und schwer zugänglich. Warum? Weil ein grundsätzlich geniales Modell an wirtschaftlicher Übermacht scheiterte.</p>
<p>Eine Dekade danach wiederholt sich die selbe Situation auf einer anderen Ebene. Social Media stellte die erste große Revolution dar im weltweiten Netz und sorgte dafür, dass die kühle Welt der Maschinen ein wenig menschlicher wurde. Die nächste bedeutende Welle soll dazu führen, dass die Trennung zwischen virtueller und physischer Realität vollständig wegfällt. Doch bis dahin gilt es noch eine Menge Arbeit hinter der Fassade zu verrichten, denn die Strukturen des Internets verfilzen zusehends und werden, wenn niemand eingreift, einen Nepotismus 2.0 gigantischen Ausmaßes provozieren. Twitter durfte vor einigen Tagen seinen fünften Geburtstag begehen, doch trotz emotionaler Rückblicke hagelt es Kritik von allen Seiten. Die neue Unternehmensleitung änderte einfach schnell einmal den bisherigen Kurs um 180 Grad und verleugnet so all das, was den Dienst einst großgemacht hat: Die unzähligen Schnittstellen zu außenstehenden Projekten, die über die API mit Inhalten versorgt werden und ihrerseits wieder zurückbefüttern; die vielen Clients für diverse Plattformen, die ein Höchstmaß an Usability und Flexibilität garantieren. Dabei war Twitter bis vor kurzem noch mein Musterbeispiel für das Anliegen dieses Textes. Viele verschiedene Kanäle schleusen Informationen ein, diese werden weiterverarbeitet und organisiert und können nach Belieben an eine unendliche Anzahl von Empfängern weitergeleitet werden.<span id="more-2420"></span></p>
<p>Dezentrales Netzwerken verknüpft Kontrolle mit kontrolliertem Kontrollverlust. In jedem Fall bieten sich dadurch aber mehr Entscheidungsmöglichkeiten als bei der Beschränkung auf eine oder wenige nicht verbundene Plattformen.</p>
<h3>Der Nutzer kauft sich die Hoheit über seine Daten zurück</h3>
<p>Grundlegend ist allerdings immer die Frage nach dem Speicherort der Daten. Bei Twitter ist diese Überlegung wenig sinnvoll, die Nachrichtenbruchstücke werden von dort ganz einfach auf verschiedene Server portiert. Da man sie bei Bedarf gleich mehrerorts löschen muss, sollte man sich vorher nähere Gedanken über den Inhalt der Kurzmitteilungen machen. Bei anderen Inhalten kommt das noch nicht sehr alte Prinzip der Personal Cloud zum Tragen (das mit <a href="http://identi.ca/" target="_blank">identi.ca</a> bzw. <a href="http://status.net/" target="_blank">StatusNet</a> übrigens gar auf Microblogging angewandt werden kann, aber nicht sonderlich oft wird – wieder ist die Martdominanz Twitters zu erdrückend). Die ganz eigene Wolke dient als Ablage für ganz eigene Informationen. Der Nutzer kauft sich die Hoheit über seine Daten zum akzeptablen Preis einer gewissen Portion Online-Speicher zurück. Dort wird dann erst einmal alles disponiert, bis über den weiteren Umgang entschieden ist.</p>
<p>Wichtiger als der Speicherort sind die Datenströme. Information nützt wenig, wenn sie keine Aufmerksamkeit bekommt. Zugunsten dieser Aufmerksamkeit lässt sich nun ein Stück Entscheidungsgewalt aufgeben, wenn bestimmte Teile – etwa das Exzerpt eines Textes oder skalierte Bilder – an Facebook, Twitter oder Flickr übertragen werden. Diese Bruchstücke sind allein ziemlich nutzlos und dienen eigentlich nur dazu, das Interesse zurück auf den Ursprung zu lenken. Nur wenn die Daten in der Personal Cloud bestehenbleiben, haben auch die Snippets auf anderen Plattformen einen Nutzen. Der Urheber gibt die Kontrolle nicht auf, solange nur er über die vollständigen Inhalte verfügt. Trotzdem profitiert er von der Aufmerksamkeit der Nutzer anderer Dienste.</p>
<p>Dieser Artikel ist ein konkretes Beispiel. Wenn ich auf &#8220;Publizieren&#8221; drücke, landet er im <a href="http://floffimedia.de/feed/" target="_blank">RSS-Feed</a>, auf <a href="http://twitter.com/floffimedia" target="_blank">Twitter</a>, meinem Facebook Profil, der <a href="http://www.facebook.com/pages/floffimediade/187178204645898" target="_blank">floffimedia-Facebook-Seite</a>, selbstverständlich auch bei Google, diversen anderen Suchmaschinen und anderen Websites. Die vollständige Abhandlung bleibt jedoch immer in meiner persönlichen Datenbank. Diese WordPress-Installation besitzt aber nicht nur Ausgänge, sondern lässt sich beispielsweise auch automatisch mit Tweets, Flickr-Uploads oder <a href="http://floffimedia.de/web/quietwrite-der-perfekte-texteditor/" target="_blank">QuietWrite-Texten</a> befüllen. Ich kann von jedem Rechner der Welt wie auch von iOS, Android oder Blackberry darauf zugreifen.</p>
<p><a href="http://twitter.com/UARRR/status/2673564910" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2423" src="http://floffimedia.de/images/Uarrr-Unendlichkeit.jpg" alt="" width="600" height="262" /></a></p>
<p>Automatisierung ist neben Datenhoheit ein weiterer bedeutender Punkt, denn dadurch lässt sich mit geringen Aufwand ein großes Maß an Präsenz erzeugen. Wieder gibt man ein gutes Stück Kontrolle auf, bekommt dafür im Gegenzug aber auch zusätzliche Aufmerksamkeit. Es läuft immer auf ein Abwägen zwischen Aufmerksamkeit und Kontrolle hinaus.</p>
<p>Dezentrales Netzwerken muss aber immer die Voraussetzung sein, denn nichts ist schlimmer als ein einsamer Facebook-Account, der keine Informationen empfängt oder spendet, sondern einfach nur auf dem Pfad Zuckerbergscher Monetarisierungspolitik entlangwandelt. Man verstehe das bitte nicht falsch: Facebook ist vielleicht das großartigste Stück Technologie aller Zeiten. Es erfüllt einen mit ehrfürchtigem Staunen, wenn man mit einem Klick das Leben beliebiger Menschen durchforsten kann, so effektiv kommunizieren wie nie zuvor, Einblicke in immaterielle Qualitäten bekommt, die den innersten Gedankengängen gleichkommen. Daneben steht die Gefahr, die aus der falschen Nutzung resultieren kann. Es gehört zur Basis grundlegenster Medienkompetenz, den richtigen Umgang mit solchen Angeboten zu erlernen.</p>
<p>Dezentrales Netzwerken muss immer die Voraussetzung sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/web/ein-pladoyer-fur-dezentrales-netzwerken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>QuietWrite &#8211; Der perfekte Texteditor</title>
		<link>http://floffimedia.de/web/quietwrite-der-perfekte-texteditor/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/web/quietwrite-der-perfekte-texteditor/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 09:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2416</guid>
		<description><![CDATA[Jeder, der ab und zu mit bestimmten Absichten bestimmte Texte verfasst, ist auf der Suche danach: dem perfekten Texteditor. Natürlich, mit einem stilvollen Notizbuch oder einer gleichmäßig ratternden Schreibmaschine wäre es vielleich auch getan, doch mittlerweile zeichnen wir den Großteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.quietwrite.com/" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-2417" src="http://floffimedia.de/images/QuietWrite.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p>Jeder, der ab und zu mit bestimmten Absichten bestimmte Texte verfasst, ist auf der Suche danach: dem perfekten Texteditor. Natürlich, mit einem stilvollen Notizbuch oder einer gleichmäßig ratternden Schreibmaschine wäre es vielleich auch getan, doch mittlerweile zeichnen wir den Großteil unserer literarischen Ergüsse nun einmal digital auf. Einzig der entsprechende Informationsträger, der eine würdige Analogie zum &#8211; ha! &#8211; Analogen darstellt, fehlte bisher. Durch puren Zufall stieß ich heute über <a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2011/03/18/wordpress-3-2-schneller-leichter.html" target="_blank">diesen</a> nur marginal themenverwandten Artikel auf den Onlinedienst <a href="http://www.quietwrite.com/" target="_blank">QuietWrite</a>, der meine Ansprüche, soweit ich das nach dem ersten kurzen Testlauf beurteilen kann, komplett erfüllt. Nicht, dass diese allzu hoch angesiedelt wären &#8211; gerade der Schrei nach minimalistischer Perfektion scheint bei den meisten Entwicklern noch nicht angekommen zu sein.</p>
<p>Jetzt füllt also QuietWrite die Lücke und wird seinem Untertitel &#8220;A Peaceful Place to Write&#8221; mehr als gerecht. Im Mittelpunkt steht die leere, weiße Box, die mit Worten befüllt werden möchte. Dass dies auch ohne vorherige Anmeldung möglich ist, stellt nur einen Teil der Großartigkeit des Projekts dar. Zwar wird auf Rich Text Editing gänzlich verzichtet, andererseits ist im Nu ein eigenes Blog erstellt, so man seine Niederschriften denn mit anderen teilen will. Beiträge lassen sich dann kommentieren, doch das war es auch schon mit den Interaktionsmöglichkeiten. Wer mehr Funktionen wünscht, kann das bestehende Material dafür mit einem Klick zu einem beliebigen WordPress-Blog exportieren und dort weiterverarbeiten. Ich hingegen wünsche mir nur, dass auch in Zukunft Menschen so viel Mut zur Reduktion beweisen.</p>
<p><a href="http://www.quietwrite.com/" target="_blank">QuietWrite &#8211; Space to think.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/web/quietwrite-der-perfekte-texteditor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Tod des Musikkaufs</title>
		<link>http://floffimedia.de/musik/der-tod-des-musikkaufs/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/musik/der-tod-des-musikkaufs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 00:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2334</guid>
		<description><![CDATA[Der Kauf meiner letzten CD in traditioneller physischer Form dürfte mittlerweile sicherlich ein Jahr, vermutlich sogar länger, zurückliegen. Bei digitalem Audiomaterial wird es kaum anders aussehen, ich erinnere mich noch dunkel daran, dass ich vor einigen Monaten eine EP der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2336" src="http://floffimedia.de/images/Musik-Streaming.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Der Kauf meiner letzten CD in traditioneller physischer Form dürfte mittlerweile sicherlich ein Jahr, vermutlich sogar länger, zurückliegen. Bei digitalem Audiomaterial wird es kaum anders aussehen, ich erinnere mich noch dunkel daran, dass ich vor einigen Monaten eine EP der Cold War Kids bei iTunes erwarb. Ich habe es schlichtweg gar nicht mehr nötig (hört sich überheblich an, soll aber eine ganz objektive Feststellung sein), Geld für einzelne Musikstücke auszugeben. Verspüre ich das Bedürfnis, meine Ohren mit Musik zu beschallen, laufen mit Sicherheit der PC oder das Netbook sowieso schon und fungieren daher ganz selbstverständlich als Abspielstation. Die CD wiegt als haptisches Erlebnis leider nicht ihre Nachteile beim Nutzungskomfort auf. Wenn ich etwas in den Händen halten möchte, kann ich auch gleich zur Schallplatte greifen &#8211; die bringt immerhin noch ihren unnachahmlichen Charme mit.</p>
<p>Bin ich wach, läuft also der Computer (und manchmal auch, wenn ich schlafe). Läuft der Computer, läuft auch Musik. Geld muss ich dafür trotzdem nicht ausgeben &#8211; immerhin gibt es so fantastische Dienste wie <a href="http://3voor12.vpro.nl/index.jsp" target="_blank">3voor12</a> oder <a href="http://www.npr.org/music/" target="_blank">NPR</a> für ganz neue Alben, <a href="http://www.simfy.de/" target="_blank">simfy</a> für neues wie altes Material der bekannteren Künstler und Labels, <a href="http://listen.grooveshark.com/" target="_blank">Grooveshark</a> für beinahe alles (wenn auch miserabel katalogisiert) und schließlich die <a href="http://hypem.com/" target="_blank">Hype Machine</a> für loses Stückgut. Dass ich Künstler, die ich mag und schätze, nicht finanziell unterstützen möchte, stimmt dabei nicht. Vielmehr sehe ich es nicht ein, mit meinem Ersparten zum Großteil ein überholtes Geschäftsmodell der Contentindustrie zu unterstützen.<span id="more-2334"></span></p>
<p>Pauschalangebote oder Kultur-Flatrates, wie von <a href="http://www.spotify.com/" target="_blank">Spotify</a> oder simfy, liefern in meinen Augen die bessere Alternative, selbst wenn die Gelder in Deutschland mit der GEMA von einem völlig fehlgelenkten Institut verwaltet werden. Wenn simfy sein Angebot im Indie-Bereich noch weiter ausbaut und sich der offizielle Start von Spotify in unserem Lande weiterhin um unbestimmte Zeit verschiebt, werde ich mir vermutlich auch einen Premium-Account bei dem Online-Dienst zulegen. Aber warum gibt es so wenig Konkurrenz, wenn das Prinzip einer pauschalen Abgabe für grenzenlosen doch an und für sich so sinnvoll ist?</p>
<h3>Der mobile Zugang wird entscheiden</h3>
<p>Um das Prinzip für den Massenmarkt zu etablieren, wird entscheidend sein, wie einfach die mobile Nutzung einer Flatrate ermöglicht wird. Bisher ist diese mit Apps für iOS und Android &#8211; um erneut die Vorreiter Spotify und simfy anzusprechen &#8211; auf Smartphones reibungslos verwendbar, auch der Download für die Offline-Verwendung bestimmter Titel wird angeboten. Doch das vermutlich entscheidende Kriterium ist, die Flatrate auch auf konventionellen MP3-Playern ohne WLAN- oder Mobilfunkverbindung zum Laufen zu bringen. Noch vor ein paar Jahren verkauften sich die, allen voran natürlich die iPods, millionenfach. Mit den iPods kommt wiederum Apple ins Spiel &#8211; seit Jahren der Vorreiter schlecht hin, wenn es um Innovationen geht, die sich auch fest im Bewusstsein der breiten Masse verankern.</p>
<p>Apple sollte schlichtweg seinen kompletten iTunes-Katalog für einen monatlichen Grundbetrag unbegrenzt verfügbar machen. Die Beziehungen zur Musikindustrie sind blendend, ein entsprechendes Abkommen wäre wahrscheinlich nicht viel mehr als Formsache. Man stelle sich <a href="http://techcrunch.com/2010/09/01/275-million-ipods/" target="_blank">275 Millionen iPods</a> vor, die nach Belieben mit praktisch allem Audiomaterial befüllt werden können, das derzeit existiert. Die Auswirkungen wären gigantisch. Vor allem, was am entscheidensten ist, würden auf einen Schlag große Bevölkerungsteile von dem Modell einer Kulturflatrate &#8211; wenn anfangs wohl auch nur für Musik &#8211; überzeugt werden. Konkurrenzunternehmen müssten zweifelsfrei mitziehen, es entstünde ein Kampf um komfortabelste Nutzung, beste Audioqualität, ordentlichste Sortierung &#8211; und schließlich festigte sich ein akzeptabler Preis für das Angebot, der von den meisten Menschen bezahlbar wäre.</p>
<p>Konkurrenz belebt also wieder einmal das Geschäft &#8211; in diesem Fall aber nur, wenn Apple erst einmal deutlich auf dieses aufmerksam macht. Die letzte Frage, die man stellen muss, ist die der digitalen Rechteverwaltung, das Softwareproblem. DRM ist zum Glück endgültig tot, es sollte auf keinen Fall im Zuge der Flatrates wieder auferstehen. Viel besser stelle ich mir ein Betriebssystem für alle Arten digitaler Abspielgeräte vor, das die Musiknutzung erst ermöglicht, wenn monatlich über das Internet &#8211; MP3-Player müssten dazu kurz an den USB-Port gehängt werden &#8211; geprüft wird, ob der Kunde seinen Beitrag noch zahlt.</p>
<p>Das ganze wurde bestimmt alles schon einmal gesagt, ich kam nur dazu, das Thema wieder aufzugreifen, als ich meinen alten MP3-Player in der Hand hielt &#8211; ein Sony Walkman &#8211; und mich fragte, warum ich ihn schon seit Ewigkeiten nicht mehr benutzt habe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/musik/der-tod-des-musikkaufs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DestroyTwitter 2 ist da!</title>
		<link>http://floffimedia.de/software/destroytwitter-2-ist-da/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/software/destroytwitter-2-ist-da/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 16:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=2221</guid>
		<description><![CDATA[Durch Zufall habe ich gestern entdeckt, dass Jonnie Hallman die Arbeit an DestroyTwitter wieder aufgenommen hat. DestroyTwitter, unser liebstes Air-Sidebar-Background-Twitter-Thingy ist wieder zurück, und zwar in Version 2.0! Woohoo! Das Design ist erneut umwerfend ausgefallen und buchstäblich an jeder Ecke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/DestroyTwitter_03.jpg" alt="" width="600" height="320" /></p>
<p>Durch Zufall habe ich gestern entdeckt, dass Jonnie Hallman die Arbeit an <a href="http://destroytwitter.com/" target="_blank">DestroyTwitter</a> wieder aufgenommen hat. DestroyTwitter, unser liebstes Air-Sidebar-Background-Twitter-Thingy ist wieder zurück, und zwar in Version <em>2.0</em>! Woohoo! Das Design ist erneut umwerfend ausgefallen und buchstäblich an jeder Ecke lassen sich neue Features entdecken. Das Einstellungsmenü ist beispielsweise reduziert worden, dafür sind kleinere Untermenüs an den jeweiligen Einsatzstellen entstanden. Personen, Clients oder Tweets mit bestimmten Wörtern lassen sich noch einfacher herausfiltern; neue Benachrichtigungstöne versprechen Abwechslung.<span id="more-2221"></span></p>
<p>Einige Funktionen der 1.x Releases sucht man bisher noch vergeblich, sie haben es aber nur noch nicht in die neue Version geschafft, weil der Entwickler aufgrund Twitters Umstellung von Basic Auth zu OAuth unter Zeitdruck stand, werden aber in zukünftigen Updates hoffentlich bald ergänzt. So sollen in 2.1 die altbekannten Themes wieder eingeführt werden und spätestens in 2.2 auch die Listen integriert werden. Dass ein Favoriten-Menü bislang noch fehlt, scheint niemanden gestört zu haben &#8211; vielleicht muss ich an dieser Stelle einmal im <a href="http://support.destroytwitter.com/" target="_blank">Forum</a> nachhaken.</p>
<p>Jetzt erst einmal <a href="http://destroytwitter.com/" target="_blank">ab zum Download</a>, mich interessiert, was ihr von DestroyTwitter 2 haltet!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/software/destroytwitter-2-ist-da/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es waren einmal 140 Zeichen&#8230;</title>
		<link>http://floffimedia.de/web/es-waren-einmal-140-zeichen/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/web/es-waren-einmal-140-zeichen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 02:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=1916</guid>
		<description><![CDATA[Schon fast ein Jahr lang twittere ich jetzt belanglose Nebensächlichkeiten in die Welt hinaus. Motiviert vom medialen Hype in diesem Frühjahr war mein ursprünglicher Plan eigentlich, dieses Blog hier ein wenig bekannter zu machen. Geklappt hat das natürlich nicht sonderlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/girlgeek/3374620636/sizes/l/" target="_blank"><img src="http://floffimedia.de/images/Twitter Wallpaper.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Creative Commons jez`</p></div>
<p>Schon fast ein Jahr lang <a href="http://twitter.com/floffimedia" target="_blank">twittere</a> ich jetzt belanglose Nebensächlichkeiten in die Welt hinaus. Motiviert vom medialen Hype in diesem Frühjahr war mein ursprünglicher Plan eigentlich, dieses Blog hier ein wenig bekannter zu machen. Geklappt hat das natürlich nicht sonderlich gut, dafür habe ich in zehn Monaten viele interessante Menschen kennengelernt, bin über zahlreiche Links gestolpert, die mich völlig begeistert haben, und konnte ganz nebenbei durch meine eigene Aktivität die Content-Flaute auf floffimedia wunderbar kompensieren.</p>
<p>Natürlich will ich mit dieser Einleitung nicht meinen Ausstieg aus dem Microblogging bekanntgeben. Ich habe mir nur in letzter Zeit einige Gedanken über den Kurs von Twitter gemacht und möchte im Optimalfall eine kleine Diskussion mit euch anregen. Denn anders als zu den Urzeiten des Dienstes begrüßt uns heute nicht mehr täglich der Fail Whale auf der Startseite, haben sich Rituale wie der Follow Friday fest etabliert, kann man längst nicht mehr nur von der Website aus seine Nachrichten verbreiten.</p>
<p>Ich habe es von Anfang an sehr begrüßt, dass sich Twitter praktisch nur auf die Abwicklung der Texte begrenzt hat. Auch als überall die URL-Shortener aus dem Boden schossen und Drittanbieter wie Twitpic immer populärer wurden, speiste man die Services nicht dem Konzern ein. Twitter selbst blieb somit ziemlich ballaststoffarm und war auch für Neueinsteiger immer noch einigermaßen verständlich. Die Sache ging lange Zeit gut, doch irgendwann schien in San Francisco ein Kurswechsel beschlossen worden zu sein.<span id="more-1916"></span></p>
<p>Es wurde das Listen-Feature eingeführt, eine im Grunde ganz nette Idee, die in sofern ganz nützlich ist, als man seine Freunde besser organisieren kann, die aber gar nicht notwendig gewesen wäre, da die meisten Twitter-Clients sowieso schon die Möglichkeit bieten, verschiedene Kontakte zu gruppieren. Die Listen stiften also nur zusätzliche Verwirrung, weil man mit ihnen plötzlich seltsame Tweets zu lesen bekommt, obwohl man deren Urhebern gar nicht folgt.</p>
<p>Dabei blieb es nicht: Die schon seit Ewigkeiten verbreitete Angewohnheit, interessante Texte zu wiederholen und mit einem &#8220;RT @autor&#8221; zu versehen, sollte endlich ins &#8220;offizielle&#8221; Programm von Twitter aufgenommen werden. Kurzum, die Geschichte hätte nicht schlimmer ablaufen können. Nicht einmal die eingefleischtesten Microblogger konnten der Logik folgen, in welchem Fall welche Person welchen Retweet zu sehen bekommt (Marcel hat übrigens einen interessanten Artikel zu diesem Thema <a href="http://uarrr.org/2009/11/19/twitter-retweets-sind-favtastisch/" target="_blank">verfasst</a>, der euch sicherlich verzweifeln lässt).</p>
<p>Der Kerngedanke hinter Twitter, in 140 Zeichen regelmäßig anderen sein Leben zu offenbaren, was dem &#8220;Echtzeitweb&#8221; schon sehr nahe kommt, droht hinter der schlechten Usability zu verschwinden. Schon vor der technischen Aufrüstung war vielen nicht klar, in welchem Fall welche Person ein @reply oder ein &#8220;RT @username&#8221; sieht. Statt solche Missstände zu beseitigen, wurden nur viel größere geschaffen. Man kann nach wie vor nicht vernünftig auf Twitter.com nach alten Tweets suchen, stattdessen muss man dazu Google bemühen. Solche Dinge sollten die Anbieter einfach zuerst angehen, anstatt für noch mehr Verwirrung zu sorgen.</p>
<p>Twitter besitzt so viel Potenzial. Ich kenne kein authentischeres, schnelleres, direkteres Medium. Als Benutzer bekomme ich oft das Gefühl, direkt in die Köpfe der anderen sehen zu können. Man kann interessante Diskussionen führen, neue Freunde finden oder ein Geschehnis zum Ereignis werden lassen. Twitter ist der Pfeiler, der die Zukunft des Internets trägt: Die ständige Vernetzung. So etwas großes darf nicht an ein paar Bedienungsfragen scheitern.</p>
<p>Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/web/es-waren-einmal-140-zeichen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Blick auf WordPress 2.9</title>
		<link>http://floffimedia.de/blog/ein-blick-auf-wordpress-2-9/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/blog/ein-blick-auf-wordpress-2-9/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 12:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=1874</guid>
		<description><![CDATA[Während in der WordPress 2.8er-Reihe gerade noch letzte Bugs gefixed werden, steht mit 2.9 die nächste große Version kurz vor dem Release. In einer Umfrage hat sich die Mehrheit der User (ich übrigens nicht) dafür entschieden, mehr Funktionen direkt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Bilder Drehen, Skalieren, Beschneiden und Spiegeln" src="http://floffimedia.de/images/WP 2.9 01.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Während in der WordPress 2.8er-Reihe gerade noch letzte Bugs gefixed werden, steht mit 2.9 die nächste große Version kurz vor dem Release. In einer <a href="http://wordpress.org/development/2009/07/2-9-vote-results/" target="_blank">Umfrage</a> hat sich die Mehrheit der User (ich übrigens nicht) dafür entschieden, mehr Funktionen direkt in die Software zu integrieren und das CMS insgesamt mehr in Richtung Mediennutzung und -verarbeitung auszurichten. Leider wird der Core dadurch natürlich immer größer und braucht mehr Arbeitsspeicher, was man aus meiner Sicht durch Canonical Plugins geschickt hätte umgehen können.</p>
<p>Doch so sollte es nun einmal nicht sein und wir können uns auf viele neue Features freuen, von denen natürlich trotz allem einige sehr nützlich sein können. Da wäre zum Beispiel die Möglichkeit, Fotos aus der Mediathek direkt zu bearbeiten. Zwar sind die Möglichkeiten der Werkzeuge ziemlich bescheiden (Drehen, Skalieren, Beschneiden, Spiegeln), doch greift man wirklich einmal von einem fremden Rechner auf das Backend zu, können sie sich als ziemlich nützlich erweisen.<span id="more-1874"></span></p>
<p><img class="alignnone" title="Jedem Post lässt sich ein Thumbnail anhängen" src="http://floffimedia.de/images/WP 2.9 02.jpg" alt="" width="600" height="268" /></p>
<p>Ebenso greifen die Entwickler den zunehmenden Trend zu Magazinthemes auf, ab sofort gibt es nämlich beim Erstellen eines Posts die Möglichkeit, ein Thumbnail für selbigen festzulegen, welches dann durch Template Tages im Frontend ausgegeben werden kann. Eine längst überfällige Funktion, denn bisher konnte man die Vorschaubildchen nur über Benutzerdefinierte Felder oder andere Tricks (verrate ich nicht!) verwenden.</p>
<p><img class="alignnone" title="Externe Medien ganz einfach per URL einbetten" src="http://floffimedia.de/images/WP 2.9 03.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Besonders diejenigen, die oft Videos und andere Inhalte von externen Seiten einbetten, werden sich über die oEmbed-Integration freuen. Das bedeutet, dass man anstatt des kompletten HTML-Codes ab sofort nur noch die URL des YouTube-Videos, Flickr-Bilds etc. angeben und eine Größe festlegen muss, schon befindet sich das Medium im Artikel. Leider sind nicht alle Codes valide, was aber von der jeweiligen Plattform abhängt. Der YouTube-Embed-Code entspricht ja auch sonst nicht den Regeln des W3C.</p>
<p><img class="alignnone" title="Statt gelöscht zu werden, wandern die Inhalte jetzt erst mal in den Papierkorb" src="http://floffimedia.de/images/WP 2.9 04.jpg" alt="" width="600" height="200" /></p>
<p>Hinzugekommen ist ebenfalls der viel diskutierte Papierkorb, aus meiner Sicht ziemlich nutzlos, aber besonders löschfreudige Benutzer werden sich bestimmt freuen. Wenn man zukünftig einen Artikel, eine Seite oder einen Kommentar entfernen möchte, verschwindet er nicht wie früher sofort aus der Datenbank, sondern wird noch weitere 30 Tage aufbewahrt, bis er endgültig gelöscht ist. Leider lässt sich diese fragwürdige Funktion nicht direkt bei den Einstellungen, sondern nur über die wp-config.php deaktivieren, was meiner Meinung nach auf jeden Fall noch geändert werden sollte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/blog/ein-blick-auf-wordpress-2-9/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Canabalt &#8211; Rennen, rennen, hüpfen, rennen, hüpfen&#8230;</title>
		<link>http://floffimedia.de/web/canabalt-rennen-rennen-hupfen-rennen-hupfen/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/web/canabalt-rennen-rennen-hupfen-rennen-hupfen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 21:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=1869</guid>
		<description><![CDATA[Von allen Spielen, die ich bisher ausprobiert habe, hat mich mit großer Wahrscheinlichkeit noch keines mit einem so einfachen Konzept so schnell süchtig gemacht wie Canabalt. Dabei kenne ich das Pixelabenteuer erst seit gestern Abend von Spreeblick und komme seitdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/Canabalt.jpg" alt="" width="600" height="200" /></p>
<p>Von allen Spielen, die ich bisher ausprobiert habe, hat mich mit großer Wahrscheinlichkeit noch keines mit einem so einfachen Konzept so schnell süchtig gemacht wie Canabalt. Dabei kenne ich das Pixelabenteuer erst seit gestern Abend von <a href="http://www.spreeblick.com/2009/11/13/canabalt/" target="_blank">Spreeblick</a> und komme seitdem praktisch zu nichts anderem mehr. Eigentlich ist das Spiel für das <a href="http://itunes.apple.com/de/app/canabalt/id333180061?mt=8" target="_blank">iPhone</a> konzipiert, für alle, die ein solches nicht besitzen oder zu geizig sind, 2,39€ auszugeben, kann man es aber auch als <a href="http://www.canabalt.com/" target="_blank">Flash-App</a> spielen.</p>
<p>Das Prinzip ist schnell erklärt: Man rennt auf Dächern herum und springt mit einem einfachen Klick (der einzigen Steuerungsmöglichkeit) von einem zum anderen. Behindert wird man von überall herumstehenden Kisten, Glasscheiben, tiefen Abgründen, einstürzenden Gebäuden und heimtückischen Bomben. Das mag jetzt vielleicht langweilig klingen, ist es aber auf gar keinen Fall. Gerade in seinem minimalistischen Aufbau liegt der Reiz von Canabalt. Es gibt keine umständlichen Menüs, Levels, Gegner oder ähnliches, genau deshalb eignet es sich auch so hervorragend als mobile App.<span id="more-1869"></span></p>
<p>Natürlich tragen auch die exzellente Pixelgrafik, die Musik und die Hintergrundgeräusche dazu bei, dass man mit dem Spielen nicht mehr aufhören kann. Am besten <a href="http://www.canabalt.com/" target="_blank">probiert ihr es selbst aus</a>, seid aber gewarnt: Wenn ihr in nächster Zeit noch irgendetwas wichtiges erledigen wollt, lasst besser die Finger davon! Mein derzeitiger Highscore liegt bei guten 6.000 Metern, was im Vergleich zu <a href="http://canabalting.com/" target="_blank">anderen</a> aber praktisch gar nichts ist. Ich bin gespannt, wer mich als erstes schlägt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/web/canabalt-rennen-rennen-hupfen-rennen-hupfen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brizzly &#8211; Twitter, wie es sein sollte?</title>
		<link>http://floffimedia.de/web/brizzly-twitter-wie-es-sein-sollte/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/web/brizzly-twitter-wie-es-sein-sollte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 16:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=1811</guid>
		<description><![CDATA[Schon wieder habe ich bei Jan etwas gewonnen: Diesmal eine Einladung zu Brizzly, einem browserbasierten Twitter-Client, der alle Funktionen enthält, die man sich von Twitter.com schon lange wünscht. Die Timeline wird beispielsweise automatisch aktualisiert, fährt man ans untere Ende, wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/Brizzly.jpg" alt="" width="600" height="259" /></p>
<p>Schon wieder habe ich bei Jan etwas <a href="http://upload-magazin.de/blog/4227-brizzly-twitter-website-mit-vielen-extras-10-einladungen-zu-vergeben/" target="_blank">gewonnen</a>: Diesmal eine Einladung zu <a href="http://brizzly.com/" target="_blank">Brizzly</a>, einem browserbasierten Twitter-Client, der alle Funktionen enthält, die man sich von <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter.com</a> schon lange wünscht. Die Timeline wird beispielsweise automatisch aktualisiert, fährt man ans untere Ende, wird sie automatisch um ältere Tweets ergänzt. Es gibt einen Retweet-Button, per Shortcuts kann man einfach navigieren, sogar die Trending Topics werden erklärt!</p>
<p>Direct Messages zeigt Brizzly als Konversationen in der Sidebar an, man kann also wie im Chat miteinander kommunizieren. Wie von anderen Twitter-Diensten schon bekannt, kann man seine Freunde in Gruppen einordnen, oder, wenn Nervensägen darunter sind, einfach ausblenden, obwohl man ihnen offiziell immer noch followt. Tweets lassen sich für den Fall, dass man sie noch nicht sofort abschicken möchte, auch als Entwürfe speichern.<span id="more-1811"></span></p>
<p>Doch das beste Feature ist ganz klar die Art und Weise, wie die Tweets dargestellt werden: Wie oft hat man sich schon geärgert, weil sich hinter dem nichtssagenden <a href="http://bit.ly/" target="_blank">bit.ly</a>-Link nur ein weiteres Mal Rick Astleys &#8220;Never Gonna Give You Up&#8221; verbarg? Nicht so bei Brizzly: Statt gekürzten URLs wird die Seite angezeigt, auf die sie wirklich verweisen. Dasselbe gilt für Bild-Upload-Dienste oder Videoplattformen: Man sieht die Fotos direkt auf der Startseite und kann sich verlinkte Videos ansehen, ohne Brizzly verlassen zu müssen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Für diejenigen, die sich bisher immer der offiziellen Twitter-Website bedient haben, dürfte Brizzly eine echte Alternative darstellen: Mit seinen unzähligen Funktionen beschleunigt es die Tätigkeit eines Microbloggers um ein Vielfaches und macht nebenher auch noch wesentlich mehr Spaß. Doch durch den inflationären Gebrauch von Ajax stottert die Seite im Firefox manchmal ganz schön. Da es mich persönlich außerdem nervt, immer einen eigenen Tab für den Kurznachrichtendienst offen zu haben, werde ich <a href="http://floffimedia.de/software/destroytwitter-ein-desktop-client/" target="_blank">DestroyTwitter</a> auch weiterhin treu bleiben.</p>
<p>Am besten bildet ihr euer Urteil natürlich wie immer selbst: Ich darf zehn Einladungen vergeben, der Einfachheit halber werden diese deshalb die ersten zehn Kommentatoren gewinnen. Viel Spaß!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/web/brizzly-twitter-wie-es-sein-sollte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DestroyTwitter, ein Desktop-Client</title>
		<link>http://floffimedia.de/software/destroytwitter-ein-desktop-client/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/software/destroytwitter-ein-desktop-client/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 04:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=1699</guid>
		<description><![CDATA[Zugegeben, es macht nicht gerade besonders viel Sinn, ein Twitter-Programm positiv vorzustellen, ohne vorher die Konkurrenz getestet zu haben. Doch in diesem Fall ist das natürlich ganz anders, denn ich benutze DestroyTwitter schon seit einigen Monaten und bin davon so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Die Standardansicht" src="http://floffimedia.de/images/DestroyTwitter_01.jpg" alt="" width="600" height="582" /></p>
<p>Zugegeben, es macht nicht gerade besonders viel Sinn, ein Twitter-Programm positiv vorzustellen, ohne vorher die Konkurrenz getestet zu haben. Doch in diesem Fall ist das natürlich ganz anders, denn ich benutze <a href="https://destroytwitter.com/" target="_blank">DestroyTwitter</a> schon seit einigen Monaten und bin davon so begeistert, dass es schlicht gar keine bessere Software geben <em>kann</em>. Der Client basiert auf der <a href="http://www.adobe.com/de/products/air/" target="_blank">Adobe AIR-Technologie</a>, was sowohl für den Entwickler als auch den Benutzer von Vorteil ist, da er so plattformunabhängig funktioniert.</p>
<p>Das besondere an dem kleinen Programm ist für mich klar die Verbindung von Minimalismus mit größtmöglicher Funktionalität. Im normalen Betrieb ist das Fenster gerade einmal 300 Pixel breit und zeigt wie <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter.com</a> die Tweets der Freunde. Replies und Messages werden in eigenen Reitern angezeigt, ebenso eine Suchfunktion und die Favoriten. Ein herausragendes Feature ist, dass man bestimmte Personen in Gruppen organisieren kann. So behält man auch bei einer großen Zahl an Friends immer den Überblick.<span id="more-1699"></span></p>
<p><img class="alignnone" title="Die Gruppenfunktion" src="http://floffimedia.de/images/DestroyTwitter_02.jpg" alt="" width="600" height="582" /></p>
<p>Wenn einem das Standarddesign des Clients nicht gefällt, kann man andere Themes herunterladen oder online selbst erstellen. Es gäbe noch viele weitere geniale Kleinigkeiten, die ich erwähnen könnte, aber ich empfehle euch am besten einfach, die Software selbst einmal herunterzuladen und zu testen. Im Falle, dass ihr bisher nur über das Web-Interface getwittert habt, wirdt euch der Komfort von DestroyTwitter sicher umhauen.</p>
<p><a href="https://destroytwitter.com/" target="_blank">Download &amp; Support</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/software/destroytwitter-ein-desktop-client/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Design made in Germany, Ausgabe 2</title>
		<link>http://floffimedia.de/web/design-made-in-germany-ausgabe-2/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/web/design-made-in-germany-ausgabe-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 23:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=1688</guid>
		<description><![CDATA[Die zweite Ausgabe des Online-Magazins von Design made in Germany ist erschienen. Dass diese Meldung hier erst so spät kommt, liegt daran, dass ich mir den Inhalt zuerst genau angeschaut habe, und ich kann bestätigen: Das &#8220;Heft&#8221; mit dem Schwerpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://floffimedia.de/images/Design made in Germany 2.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Die <a href="http://www.designmadeingermany.de/magazin/2/" target="_blank">zweite Ausgabe</a> des Online-Magazins von Design made in Germany ist erschienen. Dass diese Meldung hier erst so spät kommt, liegt daran, dass ich mir den Inhalt zuerst genau angeschaut habe, und ich kann bestätigen: Das &#8220;Heft&#8221; mit dem Schwerpunkt Corporate Design ist (erneut) fantastisch geworden.</p>
<p>Thematisch bewegt es sich ungefähr im Fahrwasser der <a href="http://www.page-online.de/" target="_blank">PAGE</a>, nur wirkt es authentischer, liebevoller. Wie ein Fanzine eben. Das Interview über die Entstehung eines Geschichts-Kartenspiels hat mich beispielsweise dazu gebracht, selbiges gleich zu bestellen. Zum Stichwort Corporate Design gibt es etwa einen Bericht über das neue Nicht-Logo von Namics, ein Interview über den modernisierten Auftritt der Commerzbank oder auch eine Abhandlung über Markenrechte.<span id="more-1688"></span></p>
<p>Bemerkenswert ist, dass man das Magazin in der HTML-Version, als extra gestaltetes PDF oder in einer fürs iPhone optimierten Version lesen kann. Seht es euch an, es lohnt sich!</p>
<p>(Nicht zu vergessen: Ans Ende wurden noch ein paar Kapitel der Lektüre für Nichtleser angehängt. Absolut (nicht-)lesenswert!)</p>
<p><a href="http://www.designmadeingermany.de/magazin/2/" target="_blank">Dmig 2</a> (via <a href="http://stylespion.de/design-magazin-ausgabe-2-design-made-in-germany/4697/" target="_blank">Stylespion</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/web/design-made-in-germany-ausgabe-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Typo und Web</title>
		<link>http://floffimedia.de/web/typo-und-web/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/web/typo-und-web/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 22:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=1665</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man ein frisches Stylesheet erstellt, steht man jedes Mal aufs neue vor einer wichtigen Entscheidung: Welchen Font als Standardschriftart definieren? Sans oder Serif, &#8220;Arial&#8221; oder doch lieber die gute alte &#8220;Times New Roman&#8221;? Üblicherweise trifft man auf Webseiten eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Sans oder Serif?" src="http://floffimedia.de/images/Typo und Web.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Wenn man ein frisches Stylesheet erstellt, steht man jedes Mal aufs neue vor einer wichtigen Entscheidung: Welchen Font als Standardschriftart definieren? Sans oder Serif, &#8220;Arial&#8221; oder doch lieber die gute alte &#8220;Times New Roman&#8221;? Üblicherweise trifft man auf Webseiten eher auf Grotesken, also die schnörkelfreie Variante. Begründet wird dies wohl in den meisten Fällen mit der besseren &#8220;Lesbarkeit&#8221;.<span id="more-1665"></span></p>
<p>Doch wie wichtig ist diese &#8220;Lesbarkeit&#8221; überhaupt? Beeinträchtigt es die Lesegeschwindigkeit tatsächlich, wenn lange Texte in Serifen dargestellt werden, deren Qualität durch die begrenzte Bildschirmauflösung sowieso mehr leidet als die von Sans-Schriftarten? Diesen Fragen nimmt sich Martin Liebig beim <a href="http://www.designtagebuch.de/die-gefuehlte-lesbarkeit/" target="_blank">Designtagebuch</a> an, wo er in einem dreiseitigen Artikel die Ergebnisse einer Studie mit mehr als 3000 Teilnehmern vorstellt. Die Resultate sind in vielerlei Hinsicht überraschend und der Text auf jeden Fall Pflichtlektüre für alle, die den Titel &#8220;Webdesigner&#8221; für sich beanspruchen.</p>
<p><a href="http://www.designtagebuch.de/die-gefuehlte-lesbarkeit/" target="_blank">Die gefühlte Lesbarkeit</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/web/typo-und-web/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SEO-Mythen</title>
		<link>http://floffimedia.de/web/seo-mythen/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/web/seo-mythen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 19:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://floffimedia.de/?p=1644</guid>
		<description><![CDATA[Wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich mich um SEO (also Suchmaschinenoptimierung) einen ziemlichen Dreck schere. Die Aufregung um die richtige Keyword-Dichte, Meta-Beschreibungen und ähnliches konnte ich noch nie nachvollziehen, meine Artikel besitzen zum Beispiel nicht einmal Tags. Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Die Besucherzahlen von floffimedia.de" src="http://floffimedia.de/images/SEO-Mythen.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich mich um SEO (also Suchmaschinenoptimierung) einen ziemlichen Dreck schere. Die Aufregung um die richtige Keyword-Dichte, Meta-Beschreibungen und ähnliches konnte ich noch nie nachvollziehen, meine Artikel besitzen zum Beispiel nicht einmal Tags.</p>
<p>Um so mehr habe ich mich heute gefreut, als ich über <a href="http://createordie.de/cod/news/Zehn-SEO-Mythen-und-nuetzliche-Tools-050742.html" target="_blank">Create Or Die</a> auf einen Artikel von SEO-Experte Alan Webb beim t3n-Magazin gestoßen bin, der mit den zehn größten Mythen rund um sein Geschäft aufräumt. So sagt er etwa, dass die Optimierung der eigenen Seite wesentlich weniger nützt als viele Backlinks von verschiedenen Domains. Sehr lesenswert! Beachtet auch die &#8220;Nützlichen Tools&#8221;, die er am Ende vorstellt, die sind wirklich äußerst interessant.</p>
<p><a href="http://t3n.yeebase.com/magazin/suchmaschinen-zehn-grossten-seo-mythen-seo-experte-alan-221428/" target="_blank">Die zehn größten SEO-Mythen</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://floffimedia.de/web/seo-mythen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

