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	<description>Geschmack f&#252;r alle Lebenslagen.</description>
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		<title>4 Jahre floffimedia.de</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 16:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Hurra, ein Jubiläum! Natürlich weiß ich, dass ihr euch alle nach nichts mehr sehnt, als diesen gewöhnlichen, bitterkalten Dienstag im Spätwinter zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Deshalb: Hoch die Gläser! Hoffen wir auf einen guten Einstieg ins mittlerweile fünfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2716" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/transmediale/6708063623/sizes/l/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2716" src="http://floffimedia.de/images/4-Jahre-floffimedia.de_.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Creative Commons transmediale</p></div>
<p>Hurra, ein Jubiläum! Natürlich weiß ich, dass ihr euch alle nach nichts mehr sehnt, als diesen gewöhnlichen, bitterkalten Dienstag im <del>Spät</del>winter zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Deshalb: Hoch die Gläser! Hoffen wir auf einen guten Einstieg ins mittlerweile fünfte Jahr floffimedia, feiern wir den Fortbestand der letzten Bastion stilechter popkultureller Geschmacksvermittlung. Vor nicht weniger als vier Jahren machte sich ein naiver Jüngling auf in die Welt der Templates, Trackbacks und Trolle und wurde zu einem etwas weniger naiven Jüngling mit eigerner Domain und stabil laufender WordPress-Installation.</p>
<p>Nun aber mal im Ernst: Das fast schon zur Tradition gewordene <strong>Mixtape</strong> bleibt dieses Jahr aus, was nicht ausschließlich an den aufgebrauchten Freiminuten unseres <a href="http://soundcloud.com/floffimedia" target="_blank">Soundcloud-Accounts</a> liegt. Ich bin mir nämlich obendrein recht sicher, dass ihr die <a href="http://floffimedia.de/musik/hundert-hoch-drei-2011/" target="_blank">Hundert-Hoch-Drei-Liste</a> noch nicht ansatzweise durchgearbeitet habt und neue Musik wird hier frühestens dann gepostet, wenn ihr die komplette Diskographie aller beteiligten Künstler auswendig chronologisch aufsagen könnt. Rückwärts. Trotzdem könnte es aber durchaus möglich sein, dass wir heimlich noch eine Überraschung nachreichen. Das hängt hauptsächlich davon ab, ob ich mein mannsgroßes Aufschiebeproblem doch noch irgendwann in den Griff bekomme.</p>
<p>Auch was die <strong>Verlosungsaktion</strong> angeht, muss ich euch leider noch etwas vertrösten. Aber hier seid ihr ein wenig Warten ja schon beinahe gewohnt. Wenn alles nach Plan verläuft, und das wird es mit Sicherheit, kann ich zumindest schon einmal garantieren, dass niemand mit leeren Händen nach Hause gehen müssen wird. Mehr werde ich im Augenblick noch nicht verraten.</p>
<p>Um doch noch für ein wenig Festtagsstimmung zu sorgen, habe ich mich kopfüber in Zahlenberge gestürzt. Anstatt euer Nutzungsverhalten zu analysieren (das ehrlich gesagt ziemlich langweilig ausfällt), habe ich meine Posting-Frequenz und die Artikellängen genauer untersucht. Überraschend ist für mich, dass ich im <strong>ersten Jahr 35</strong>, im <strong>zweiten Jahr</strong> ganze <strong>138</strong>, im <strong>dritten Jahr</strong> dafür wieder nur <strong>46</strong> und auch im <strong>vierten Jahr</strong> nur <strong>45</strong> Beiträge veröffentlicht habe. Allerdings kein Grund zur Resignation: Die <strong>78.757</strong> insgesamt getippten Wörter, die nebenbei einen ansehnlichen Roman ergeben würden, verteilen sich mit <strong>8.738 Wörtern in Jahr 1 (250 Wörter pro Artikel)</strong>, <strong>32.388 Wörtern in Jahr 2 (235 Wörter pro Artikel)</strong>, <strong>15.861 Wörtern in Jahr 3 (345 Wörter pro Artikel)</strong> und <strong>21.770 Wörtern in Jahr 4 (484 Wörter pro Artikel)</strong>. Nachfolgend habe ich das einmal visualisiert.</p>
<div id="attachment_2714" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2714" src="http://floffimedia.de/images/Wörter-pro-Artikel-4-Jahre.jpg" alt="" width="600" height="347" /><p class="wp-caption-text">Veränderung der durchschnittlichen Wortanzahl pro Artikel von Ende Januar 2008 bis Ende Januar 2012</p></div>
<p>Es ist tatsächlich so, dass ich mich mittlerweile davor scheue, euch einen Text mit weniger als fünfhundert Wörtern zu präsentieren. Auch wenn ich weiß, dass nach dem zweiten Absatz sowieso niemand mehr mitliest. In den letzten Wochen war ich weitaus produktiver als lange Zeit zuvor, denn so langsam scheine ich endlich den richtigen Themenmix gefunden zu haben. Die nur ansatzweise vorhande Positionierung in einer bestimmten Nische &#8211; das Schlagwort &#8220;Lifestyle-Blog&#8221; trifft es vielleicht noch am besten, auch wenn ich den Begriff nicht wirklich mag &#8211; hat mich in der vergangenen Zeit immer wieder gehemmt und ratlos gemacht. Ich habe versucht, Kulturgüter, die von anderen produziert wurden, in einem bestimmten Kontext zu beleuchten, um das Gefühl zu bekommen, etwas Einzigartiges, Eigenständiges zu erzeugen. Ich werde Fotos, wie schon im letzten halben Jahr ansatzweise geschehen, mehr und mehr in Serien aufnehmen; ich werde Menschen endlich real <a href="http://re-publica.de/12/" target="_blank">treffen</a>, von denen ich bisher nur durch ihren virtuellen Output weiß, dass sie interessante Dinge zu sagen haben. Ich werde mein <a href="http://floffimedia.de/blog/neues-blogroll/" target="_blank">Versprechen</a> einlösen und endlich Interviews führen (zum Glück nehmt ihr es mit den Versprechen sowieso nicht so <a href="http://floffimedia.de/blog/einen-baum-pflanzen/" target="_blank">genau</a>). Weniger <a href="http://www.spreeblick.com/2012/01/27/the-state-of-spreeblick/" target="_blank">Blog-Beamter</a>, mehr Brückenbauer zwischen dem, was noch als On- und Offline-Welt bezeichnet wird. Und wenn es doch wieder neue Musik, neue Filme und neue Serien sein sollen, dann bestenfalls aus Gebieten, die es <a href="http://floffimedia.de/musik/ishome/" target="_blank">noch</a> <a href="http://floffimedia.de/musik/cd-review-the-year-of-hibernation-youth-lagoon/" target="_blank">nicht</a> in den Diskurs der deutschsprachigen Blogosphäre geschafft haben.</p>
<p>Das sind selbstverständlich sehr hohe Ziele, die ich nur mit einer weiterhin engagierten und vielleicht auch noch etwas wachsenden Leserschar erreichen kann. Auf jeden Fall warten spannende Zeiten auf uns alle.</p>
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		<title>Serienwahn: Black Mirror</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst kürzlich habe ich mir noch Gedanken darüber gemacht, wie unterpräsent die digitale Wirklichkeit in unserer Alltagskultur nach wie vor ist. Es scheint so, als habe der technologische Fortschritt unser aller Bewusstsein einfach komplett überrollt. Man könnte ohne Probleme Bücher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2708" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2708" src="http://floffimedia.de/images/Charlie-Brookers-Black-Mirror.jpg" alt="" width="600" height="337" /><p class="wp-caption-text">© Channel 4</p></div>
<p>Erst kürzlich habe ich mir noch Gedanken darüber gemacht, wie unterpräsent die digitale Wirklichkeit in unserer Alltagskultur nach wie vor ist. Es scheint so, als habe der technologische Fortschritt unser aller Bewusstsein einfach komplett überrollt. Man könnte ohne Probleme Bücher über Twitter-Revolutionäre, YouTube-Stars oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NfIT1X3lnIY" target="_blank">Facebook-Romanzen</a> schreiben und doch findet die reflexive Betrachtung neuer technischer und medialer Möglichkeiten noch immer nur in einer Minderheit statt. Eine Veränderung dieses Zustands ist wohl langfristig nur durch einen entsprechenden Paradigmenwechsel in Bildung und Erziehung zu erreichen. Auf der anderen Seite genügt oftmals aber auch schon ein kurzer, überspitzter Blick in eine fiktive Zukunft, um den öffentlichen Diskurs anzuheizen und das Bewusstsein für ein bestimmtes Thema zu schärfen: Man rufe sich nur einmal in Erinnerung, wie wegweisend ein <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)" target="_blank">1984</a></em> sein kann, gerade, weil es mit aller Härte zuschlägt.</p>
<p>Charlie Brooker, britische TV-Koryphäe, hat für Channel 4 die dreiteilige Miniserie <em><a href="http://www.channel4.com/programmes/black-mirror/" target="_blank">Black Mirror</a></em> geschaffen, in der ein düsterer Blick in nicht weit entfernte Zukunft geworfen wird. Die erste Episode, <strong>&#8220;The National Anthem&#8221;</strong>, ist unserer Gegenwart am nächsten und deshalb vielleicht auch am interessantesten. Prinzessin Susannah, vielgeliebtes Mitglied der Königlichen Familie, wird entführt und verliest in einem YouTube-Video die Erpresserbotschaft ihres Kidnappers. Darin wird Premierminister Michael Callow beim Leben der Prinzessin aufgefordert, vor den Augen der Welt live auf allen Fernsehkanälen einen höchst unanständigen Akt zu verüben. Was dann folgt, ist nicht nur ein erstklassiger Einblick in den Medienzirkus, sondern auch unverblümte Gesellschaftskritik. Es entspricht Brookers schwarzem Humor, den Täter die Geschehnisse rückblickend als &#8220;erstes großes Kunstwerk des einundzwanzigsten Jahrhunderts&#8221; bezeichnen zu lassen.<span id="more-2707"></span></p>
<p>Ein wenig gemäßigter geben sich dagegen <strong>&#8220;15 Million Merits&#8221;</strong> und <strong>&#8220;The Entire History Of You&#8221;</strong>. In erstgennanter Folge spielt sich der Lebensinhalt einer Sci-Fi-Gesellschaft darin ab, mit Hometrainer die benötigte Energie für den Betrieb der Umwelt zu erzeugen. Statt Geld gibt es für Leistungen aller Art ein Punktesystem. Die einzige Möglichkeit, aus dem System auszubrechen, stellt eine Castingshow dar, für deren Teilnahme 15 Millionen Punkte benötigt werden. Hervorzuheben ist die darstellerische Leistung Daniel Kaluuyas, der unter all den großartigen Schauspielern der Serie noch einmal besonders hervorsticht. Man kennt ihn vielleicht noch aus <em><a href="http://www.e4.com/skins/" target="_blank">Skins</a></em>, wo sein Beitrag weniger in der stereotypischen Verkörperung des Posh Kenneth liegt, sondern vielmehr in seinen Verdiensten als Drehbuchautor hinter den Kulissen.</p>
<p>Die letzte Folge beschäftigt sich mit den Konsequenzen, die die vollständige Aufzeichnung des eigenen Lebens aus der Egoperspektive für sich selbst und für andere hätte. Es werden Einflüsse auf das Berufs- und Privatleben angeschnitten, doch insgesamt steht das persönliche Scheitern der Protagonisten aneinander im Vordergrund. Hier wird deutlich, dass allgemeines Misstrauen und die Herrschaft der Angst nicht durch ein &#8220;System&#8221; geschürt werden müssen, wenn sich die Menschen nur von selbst gegenseitig überwachen. Ein sehr heftiges Finale, das einen noch stärker trifft als die Episode davor, weil es alle positiven Aspekte rigoros ausblendet und dabei auch noch gar nicht weit vom Heute entfernt ist.</p>
<p><em>Black Mirror</em> besticht durch seine Konsequenz: Hier wird nichts beschönigt, verharmlost oder frühzeitig abgebrochen. Dass dieser pessimistische Blick in die Zukunft &#8211; der Name kommt nicht von ungefähr &#8211; ebenfalls bewegend sein kann, möchte ich nicht leugnen; doch trotz allem dürfen wir nicht vergessen, tagtäglich gegen die SOPAs, PIPAs und ACTAs dieser Welt zu kämpfen, die uns mit kleinen Schritten solchen Dystopien immer näher bringen. <em>»A twisted parable for the Twitter age«</em> nennt der Sender die Serie, und um bei Orwell zu bleiben: Ein knappes Jahrhundert später könnte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farm_der_Tiere" target="_blank">Animal Farm</a> ungefähr so aussehen.</p>
<p>Channel 4 hat <em>Black Mirror</em> schon im Dezember 2011 ausgestrahlt, doch ihr findet die Serie auch nach wie vor auf YouTube. Danke an <a href="http://www.crackajack.de/2011/12/05/charlie-brookers-black-mirror-s01e01/" target="_blank">René</a> und <a href="http://www.amypink.com/2011/12/black-mirror-brainfucks-from-the-future/" target="_blank">Marcel</a> für den Tipp!</p>
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		<title>Massaker in Porzellan</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 19:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[All die ausdruckslosen Gesichter, die dich aus leeren Augen anstarren. Köpfe, einer neben dem anderen, leere Schädel, offene Münder. Abgetrennte Gliedmaßen, die sich neben verstümmelten Torsi auftürmen. Sieh dir nur diese winzigen Fingerchen an, die kleinen Füßchen. Die steil nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2695" src="http://floffimedia.de/images/Porzellanpuppen-01.jpg" alt="" width="855" height="578" /></p>
<p>All die ausdruckslosen Gesichter, die dich aus leeren Augen anstarren. Köpfe, einer neben dem anderen, leere Schädel, offene Münder. Abgetrennte Gliedmaßen, die sich neben verstümmelten Torsi auftürmen. Sieh dir nur diese winzigen Fingerchen an, die kleinen Füßchen. Die steil nach oben gereckten Hälse, die nur darauf warten, endlich an einem eigenen Körper befestigt zu werden.</p>
<p>Ein Streifzug durch eine Puppenwerkstatt und einige meiner ersten Bilder mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pentax_ME_Super" target="_blank">Pentax ME Super</a>.<span id="more-2694"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2696" src="http://floffimedia.de/images/Porzellanpuppen-02.jpg" alt="" width="855" height="574" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2697" src="http://floffimedia.de/images/Porzellanpuppen-03.jpg" alt="" width="855" height="580" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2698" src="http://floffimedia.de/images/Porzellanpuppen-04.jpg" alt="" width="855" height="581" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2699" src="http://floffimedia.de/images/Porzellanpuppen-05.jpg" alt="" width="855" height="575" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2700" src="http://floffimedia.de/images/Porzellanpuppen-06.jpg" alt="" width="855" height="578" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2701" src="http://floffimedia.de/images/Porzellanpuppen-07.jpg" alt="" width="855" height="582" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2702" src="http://floffimedia.de/images/Porzellanpuppen-08.jpg" alt="" width="855" height="578" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hundert Hoch Drei 2011</title>
		<link>http://floffimedia.de/musik/hundert-hoch-drei-2011/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/musik/hundert-hoch-drei-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 03:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Sammlung von 100 Songs aus 100 Alben, die von 100 verschiedenen Interpreten im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden Wer etwas aufmerksamer mitgelesen hat, dem wird aufgefallen sein, dass es hier im vergangenen Jahr praktisch keine Musik-Rezensionen gab. Das liegt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2693" title="Hundert Hoch Drei 2011" src="http://floffimedia.de/images/Hundert-Hoch-Drei-2011.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<h3>Eine Sammlung von 100 Songs aus 100 Alben, die von 100 verschiedenen Interpreten im vergangenen Jahr veröffentlicht wurden</h3>
<p>Wer etwas aufmerksamer mitgelesen hat, dem wird aufgefallen sein, dass es hier im vergangenen Jahr praktisch keine Musik-Rezensionen gab. Das liegt nicht daran, dass ich von keinen Neuentdeckungen zu berichten gehabt hätte. Im Gegenteil. Ich habe 2011 so viele neue Alben gehört wie noch nie zuvor. Trotzdem habe ich mich dagegen entschieden, neue Platten in einzelnen Artikeln zu besprechen. Denn meistens bin ich mit allem viel zu spät dran. Ich kann nicht unter Zeitdruck eine angemesse Kritik schreiben, nur, damit sie noch vor dem offiziellen VÖ-Termin erscheint.</p>
<p>Auf der anderen Seite werde ich des Öfteren gefragt, welche Musik ich denn höre. Die Frage, auf deren Basis früher in der Schule über Freundschaften entschieden wurde also. Und ich weiß dann auf die Schnelle selten, was ich antworten soll. &#8220;Indie?&#8221; &#8220;Elektro?&#8221; Mir fällt in diesen Momenten gerne die Selbstbeschreibung unseres Radios ein: &#8220;Für uns zählt Musik, die durch echte Leidenschaft entstanden ist. So bestimmt auch Indie ganz selbstverständlich den Grundtenor, allerdings mehr als Haltung denn als Genre. Ob Rock, Punk, Electronic, Blues, Folk &#8211; Toleranz bedeutet Vielfalt.&#8221; Nur kommen mir eben keine konkreten Bands in den Sinn. Was soll ich auch sagen, wenn sich in meinem Facebook-Profil unter der Musik-Rubrik über 200 Künstler befinden, über deren Hierarchie ich noch nicht entschieden habe?</p>
<p>Für beide Probleme habe ich mir eine ganz fabelhafte Lösung überlegt. Vor mehr oder weniger zwölf Monaten begann ich damit, alle interessanten Alben-Neuerscheinungen tabellarisch festzuhalten. Das Ergebnis ist Hundert Hoch Drei, ein etwas detaillierterer Querschnitt durch die beste Musik unserer Generation. Ich provoziere gerne mit der Haltung, Geschmack sei nicht subjektiv, sondern in erster Linie eine Frage des Überblicks. Für die Bekräftigung dieser These habe ich mir selbst recht viel Mühe gegeben und wochenlang Material recherchiert, durchgehört und sortiert. Herausgekommen ist ein Liste, die mit ziemlicher Sicherheit den Horizont jedes Einzelnen von euch erweitern wird. Weil so viele Songs, Alben und Künstler darunter sind, die ich auch selbst nie entdeckt hätte, wenn ich mir nicht das Ziel des Hundert-Projekts gesetzt hätte. Die Behauptung, heutzutage werde keine wegweisende Musik mehr veröffentlicht, die erstaunlicherweise sowohl von jungen wie alten Menschen vertreten wird, sollte ein für alle mal als kulturpessimistisch entlarvt werden.<span id="more-2692"></span></p>
<p>Genug der vielen Worte: Hört selbst!</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="855" height="570" data="http://grooveshark.com/widget.swf"><param name="movie" value="http://grooveshark.com/widget.swf" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="flashvars" value="hostname=cowbell.grooveshark.com&#038;playlistID=42645662&#038;bbg=000000&#038;bth=000000&#038;pfg=000000&#038;lfg=000000&#038;bt=FFFFFF&#038;pbg=FFFFFF&#038;pfgh=FFFFFF&#038;si=FFFFFF&#038;lbg=FFFFFF&#038;lfgh=FFFFFF&#038;sb=FFFFFF&#038;bfg=666666&#038;pbgh=666666&#038;lbgh=666666&#038;sbh=666666&#038;p=0" /></object></p>
<p>Etwas erschreckend ist, dass es im Jahr 2012 immer noch keinen Dienst gibt, der grenzübergreifend verlässliches Audio-Streaming anbietet. Grooveshark ist meines Wissens derzeit die beste Alternative, doch auch hier werden in regelmäßigen Abständen Titel gelöscht. Weist mich darauf hin, falls Probleme auftreten sollten, ich gebe mein Bestes.</p>
<p>Zur Sicherheit und zur besseren Übersicht folgt abschließend die vollständige Tabelle. Ich habe nach Veröffentlichungsmonaten und innerhalb dieser nach Anfangsbuchstabe des Interpreten sortiert. Ob ich das Projekt auch in diesem Jahr fortführen werde, kann ich noch nicht sagen. Zu sehr schwirrt mir noch der Kopf von den Vorbereitungen für diese Ausgabe. Doch ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich spätestens Anfang Februar nicht mehr widerstehen kann, mein Hörerlebnis erneut in Listenform festzuhalten.</p>
<table width="855" border="1" rules="all" cellspacing="0" cellpadding="4">
<thead>
<tr>
<td><strong>#</strong></td>
<td><strong>Mon</strong></td>
<td><strong>Song</strong></td>
<td><strong>Interpret</strong></td>
<td><strong>Album</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>001</td>
<td>Jan</td>
<td>Finally Begin</td>
<td>Cold War Kids</td>
<td>Mine Is Yours</td>
</tr>
<tr>
<td>002</td>
<td>Jan</td>
<td>Rolling In The Deep</td>
<td>Adele</td>
<td>21</td>
</tr>
<tr>
<td>003</td>
<td>Jan</td>
<td>Who&#8217;s In Control?</td>
<td>British Sea Power</td>
<td>Valhalla Dancehall</td>
</tr>
<tr>
<td>004</td>
<td>Jan</td>
<td>All The Time</td>
<td>Cloud Nothings</td>
<td>Cloud Nothings</td>
</tr>
<tr>
<td>005</td>
<td>Jan</td>
<td>Suicide Demo For Kara Walker</td>
<td>Destroyer</td>
<td>Kaputt</td>
</tr>
<tr>
<td>006</td>
<td>Jan</td>
<td>Pigeon</td>
<td>Tennis</td>
<td>Cape Dory</td>
</tr>
<tr>
<td>007</td>
<td>Feb</td>
<td>Suffication Blues</td>
<td>Black Pistol Fire</td>
<td>Black Pistol Fire</td>
</tr>
<tr>
<td>008</td>
<td>Feb</td>
<td>Shell Games</td>
<td>Bright Eyes</td>
<td>The People&#8217;s Key</td>
</tr>
<tr>
<td>009</td>
<td>Feb</td>
<td>The Wilhelm Scream</td>
<td>James Blake</td>
<td>James Blake</td>
</tr>
<tr>
<td>010</td>
<td>Feb</td>
<td>Restless</td>
<td>Kakkmaddafakka</td>
<td>Hest</td>
</tr>
<tr>
<td>011</td>
<td>Feb</td>
<td>Rano Pano</td>
<td>Mogwai</td>
<td>Hardcore Will Never Die, But You Will</td>
</tr>
<tr>
<td>012</td>
<td>Feb</td>
<td>Separator</td>
<td>Radiohead</td>
<td>The King Of Limbs</td>
</tr>
<tr>
<td>013</td>
<td>Feb</td>
<td>Divina</td>
<td>Toro Y Moi</td>
<td>Underneath The Pine</td>
</tr>
<tr>
<td>014</td>
<td>Feb</td>
<td>Get Away</td>
<td>Yuck</td>
<td>Yuck</td>
</tr>
<tr>
<td>015</td>
<td>Mär</td>
<td>Open Arms</td>
<td>Elbow</td>
<td>Build A Rocket Boys!</td>
</tr>
<tr>
<td>016</td>
<td>Mär</td>
<td>Get In Line</td>
<td>I&#8217;m From Barcelona</td>
<td>Forever Today</td>
</tr>
<tr>
<td>017</td>
<td>Mär</td>
<td>Horse With The Wings</td>
<td>Julia Stone</td>
<td>The Memory Machine</td>
</tr>
<tr>
<td>018</td>
<td>Mär</td>
<td>Get Some</td>
<td>Lykke Li</td>
<td>Wounded Rhymes</td>
</tr>
<tr>
<td>019</td>
<td>Mär</td>
<td>Life Is Life</td>
<td>Noah And The Whale</td>
<td>Last Night On Earth</td>
</tr>
<tr>
<td>020</td>
<td>Mär</td>
<td>Second Chance</td>
<td>Peter, Bjorn And John</td>
<td>Gimme Some</td>
</tr>
<tr>
<td>021</td>
<td>Mär</td>
<td>Godless Girl</td>
<td>The Crookes</td>
<td>Chasing After Ghosts</td>
</tr>
<tr>
<td>022</td>
<td>Mär</td>
<td>Heart In Your Heartbreak</td>
<td>The Pains Of Being Pure At Heart</td>
<td>Belong</td>
</tr>
<tr>
<td>023</td>
<td>Mär</td>
<td>Under Cover Of Darkness</td>
<td>The Strokes</td>
<td>Angles</td>
</tr>
<tr>
<td>024</td>
<td>Mär</td>
<td>Wetsuit</td>
<td>The Vaccines</td>
<td>What Did You Expect From The Vaccines?</td>
</tr>
<tr>
<td>025</td>
<td>Mär</td>
<td>The Party &amp; The After Party</td>
<td>The Weeknd</td>
<td>House Of Balloons</td>
</tr>
<tr>
<td>026</td>
<td>Mär</td>
<td>Civilian</td>
<td>Wye Oak</td>
<td>Civilian</td>
</tr>
<tr>
<td>027</td>
<td>Apr</td>
<td>Make Some Noise</td>
<td>Beastie Boys</td>
<td>Hot Sauce Committee Part Two</td>
</tr>
<tr>
<td>028</td>
<td>Apr</td>
<td>Trembling Hands</td>
<td>Explosions In The Sky</td>
<td>Take Care, Take Care, Take Care</td>
</tr>
<tr>
<td>029</td>
<td>Apr</td>
<td>Walk</td>
<td>Foo Fighters</td>
<td>Wasting Light</td>
</tr>
<tr>
<td>030</td>
<td>Apr</td>
<td>Do It Again</td>
<td>Holy Ghost!</td>
<td>Holy Ghost!</td>
</tr>
<tr>
<td>031</td>
<td>Apr</td>
<td>The Look</td>
<td>Metronomy</td>
<td>The English Riviera</td>
</tr>
<tr>
<td>032</td>
<td>Apr</td>
<td>Last Night At The Jetty</td>
<td>Panda Bear</td>
<td>Tomboy</td>
</tr>
<tr>
<td>033</td>
<td>Apr</td>
<td>DNA</td>
<td>The Kills</td>
<td>Blood Pressures</td>
</tr>
<tr>
<td>034</td>
<td>Apr</td>
<td>We Are Fucking Angry</td>
<td>The King Blues</td>
<td>Punk &amp; Poetry</td>
</tr>
<tr>
<td>035</td>
<td>Apr</td>
<td>Gangsta</td>
<td>tUnE-yArDs</td>
<td>w h o k i l l</td>
</tr>
<tr>
<td>036</td>
<td>Apr</td>
<td>Killer Crane</td>
<td>TV On The Radio</td>
<td>Nine Types Of Light</td>
</tr>
<tr>
<td>037</td>
<td>Apr</td>
<td>I Heard You Say</td>
<td>Vivian Girls</td>
<td>Share The Joy</td>
</tr>
<tr>
<td>038</td>
<td>Mai</td>
<td>Lost Weekend</td>
<td>Art Brut</td>
<td>Brilliant! Tragic!</td>
</tr>
<tr>
<td>039</td>
<td>Mai</td>
<td>Blanket</td>
<td>Bachelorette</td>
<td>Bachelorette</td>
</tr>
<tr>
<td>040</td>
<td>Mai</td>
<td>You Are A Tourist</td>
<td>Death Cab For Cutie</td>
<td>Codes and Keys</td>
</tr>
<tr>
<td>041</td>
<td>Mai</td>
<td>Milkman</td>
<td>EMA</td>
<td>Past Life Martyred Saints</td>
</tr>
<tr>
<td>042</td>
<td>Mai</td>
<td>Fabrication</td>
<td>Emalkay</td>
<td>Eclipse</td>
</tr>
<tr>
<td>043</td>
<td>Mai</td>
<td>Montezuma</td>
<td>Fleet Foxes</td>
<td>Helplessness Blues</td>
</tr>
<tr>
<td>044</td>
<td>Mai</td>
<td>Houdini</td>
<td>Foster The People</td>
<td>Torches</td>
</tr>
<tr>
<td>045</td>
<td>Mai</td>
<td>MindKilla</td>
<td>Gang Gang Dance</td>
<td>Eye Contact</td>
</tr>
<tr>
<td>046</td>
<td>Mai</td>
<td>Virgin</td>
<td>Manchester Orchestra</td>
<td>Simple Math</td>
</tr>
<tr>
<td>047</td>
<td>Mai</td>
<td>Come Closer</td>
<td>Miles Kane</td>
<td>Colour Of The Trap</td>
</tr>
<tr>
<td>048</td>
<td>Mai</td>
<td>Victoria Lucas</td>
<td>Moby</td>
<td>Destroyed</td>
</tr>
<tr>
<td>049</td>
<td>Mai</td>
<td>For 12</td>
<td>Other Lives</td>
<td>Tamer Animals</td>
</tr>
<tr>
<td>050</td>
<td>Mai</td>
<td>Kimba</td>
<td>Retro Stefson</td>
<td>Kimbabwe</td>
</tr>
<tr>
<td>051</td>
<td>Mai</td>
<td>Street Joy</td>
<td>White Denim</td>
<td>D</td>
</tr>
<tr>
<td>052</td>
<td>Mai</td>
<td>Albatross</td>
<td>Wild Beasts</td>
<td>Smother</td>
</tr>
<tr>
<td>053</td>
<td>Jun</td>
<td>Reckless Serenade</td>
<td>Arctic Monkeys</td>
<td>Suck It And See</td>
</tr>
<tr>
<td>054</td>
<td>Jun</td>
<td>Raw Meat</td>
<td>Black Lips</td>
<td>Arabia Mountain</td>
</tr>
<tr>
<td>055</td>
<td>Jun</td>
<td>Perth</td>
<td>Bon Iver</td>
<td>Bon Iver</td>
</tr>
<tr>
<td>056</td>
<td>Jun</td>
<td>Oh My God</td>
<td>Cults</td>
<td>Cults</td>
</tr>
<tr>
<td>057</td>
<td>Jun</td>
<td>2 Hearts</td>
<td>Digitalism</td>
<td>I Love You Dude</td>
</tr>
<tr>
<td>058</td>
<td>Jun</td>
<td>I Don&#8217;t Want To Go To Sleep Either</td>
<td>FM Belfast</td>
<td>Don&#8217;t Want To Sleep</td>
</tr>
<tr>
<td>059</td>
<td>Jun</td>
<td>Queen Of Hearts</td>
<td>Fucked Up</td>
<td>David Comes To Life</td>
</tr>
<tr>
<td>060</td>
<td>Jun</td>
<td>The Greeks</td>
<td>Is Tropical</td>
<td>Native To</td>
</tr>
<tr>
<td>061</td>
<td>Jun</td>
<td>Little Shocks</td>
<td>Kaiser Chiefs</td>
<td>The Future Is Medieval</td>
</tr>
<tr>
<td>062</td>
<td>Jun</td>
<td>Never Never</td>
<td>Sbtrkt</td>
<td>Sbtrkt</td>
</tr>
<tr>
<td>063</td>
<td>Jun</td>
<td>Concrete Gold</td>
<td>Wu Lyf</td>
<td>Go Tell Fire To The Mountain</td>
</tr>
<tr>
<td>064</td>
<td>Jun</td>
<td>The Edge</td>
<td>Yuksek</td>
<td>Living On The Edge Of Time</td>
</tr>
<tr>
<td>065</td>
<td>Jul</td>
<td>Reckless (With Your Love)</td>
<td>Azari &amp; III</td>
<td>Azari &amp; III</td>
</tr>
<tr>
<td>066</td>
<td>Jul</td>
<td>Shuffle A Dream</td>
<td>Little Dragon</td>
<td>Ritual Union</td>
</tr>
<tr>
<td>067</td>
<td>Jul</td>
<td>Sleep Forever</td>
<td>Portugal. The Man</td>
<td>In The Mountain In The Cloud</td>
</tr>
<tr>
<td>068</td>
<td>Jul</td>
<td>Moving Further Away</td>
<td>The Horrors</td>
<td>Skying</td>
</tr>
<tr>
<td>069</td>
<td>Jul</td>
<td>Far Away</td>
<td>Washed Out</td>
<td>Within And Without</td>
</tr>
<tr>
<td>070</td>
<td>Jul</td>
<td>Lions In Cages</td>
<td>Wolf Gang</td>
<td>Suego Faults</td>
</tr>
<tr>
<td>071</td>
<td>Jul</td>
<td>Natalia&#8217;s Song</td>
<td>Zomby</td>
<td>Dedication</td>
</tr>
<tr>
<td>072</td>
<td>Aug</td>
<td>Oh, Why</td>
<td>Balam Acab</td>
<td>Wander / Wonder</td>
</tr>
<tr>
<td>073</td>
<td>Aug</td>
<td>Payne&#8217;s Bay</td>
<td>Beirut</td>
<td>The Rip Tide</td>
</tr>
<tr>
<td>074</td>
<td>Aug</td>
<td>The Complete Knock</td>
<td>Blood Orange</td>
<td>Coastal Grooves</td>
</tr>
<tr>
<td>075</td>
<td>Aug</td>
<td>Shuffle</td>
<td>Bombay Bicycle Club</td>
<td>A Different Kind Of Fix</td>
</tr>
<tr>
<td>076</td>
<td>Aug</td>
<td>Definite Darkness</td>
<td>Cymbals Eat Guitars</td>
<td>Lenses Alien</td>
</tr>
<tr>
<td>077</td>
<td>Aug</td>
<td>The Adventures Of Rain Dance Maggie</td>
<td>Red Hot Chili Peppers</td>
<td>I&#8217;m With You</td>
</tr>
<tr>
<td>078</td>
<td>Sep</td>
<td>Candil De La Calle</td>
<td>Apparat</td>
<td>The Devil&#8217;s Walk</td>
</tr>
<tr>
<td>079</td>
<td>Sep</td>
<td>Little Numbers</td>
<td>BOY</td>
<td>Mutual Friends</td>
</tr>
<tr>
<td>080</td>
<td>Sep</td>
<td>Summer Solstice</td>
<td>Crystal Antlers</td>
<td>Two-Way Mirror</td>
</tr>
<tr>
<td>081</td>
<td>Sep</td>
<td>MONKEY (Go Home Now)</td>
<td>Dear Reader</td>
<td>Idealistic Animals</td>
</tr>
<tr>
<td>082</td>
<td>Sep</td>
<td>Ghosts</td>
<td>dEUS</td>
<td>Keep You Close</td>
</tr>
<tr>
<td>083</td>
<td>Sep</td>
<td>Bedroom Eyes</td>
<td>Dum Dum Girls</td>
<td>Only in Dreams</td>
</tr>
<tr>
<td>084</td>
<td>Sep</td>
<td>How Come You Never Go There</td>
<td>Feist</td>
<td>Metals</td>
</tr>
<tr>
<td>085</td>
<td>Sep</td>
<td>Vomit</td>
<td>Girls</td>
<td>Father, Son, Holy Ghost</td>
</tr>
<tr>
<td>086</td>
<td>Sep</td>
<td>Re-wired</td>
<td>Kasabian</td>
<td>Velociraptor!</td>
</tr>
<tr>
<td>087</td>
<td>Sep</td>
<td>Grillwalker</td>
<td>Modeselektor</td>
<td>Monkeytown</td>
</tr>
<tr>
<td>088</td>
<td>Sep</td>
<td>Surgeon</td>
<td>St. Vincent</td>
<td>Strange Mercy</td>
</tr>
<tr>
<td>089</td>
<td>Sep</td>
<td>I Don&#8217;t Know How To Love</td>
<td>The Drums</td>
<td>Portamento</td>
</tr>
<tr>
<td>090</td>
<td>Sep</td>
<td>For The One</td>
<td>WATERS</td>
<td>Out In The Light</td>
</tr>
<tr>
<td>091</td>
<td>Sep</td>
<td>Cannons</td>
<td>Youth Lagoon</td>
<td>The Year Of Hibernation</td>
</tr>
<tr>
<td>092</td>
<td>Okt</td>
<td>Shake It Out</td>
<td>Florence + The Machine</td>
<td>Ceremonials</td>
</tr>
<tr>
<td>093</td>
<td>Okt</td>
<td>Balance</td>
<td>Future Islands</td>
<td>On the Water</td>
</tr>
<tr>
<td>094</td>
<td>Okt</td>
<td>Civilization</td>
<td>Justice</td>
<td>Audio, Video, Disco</td>
</tr>
<tr>
<td>095</td>
<td>Okt</td>
<td>Midnight City</td>
<td>M83</td>
<td>Hurry Up, We&#8217;re Dreaming</td>
</tr>
<tr>
<td>096</td>
<td>Okt</td>
<td>Mama Shelter</td>
<td>The Strange Boys</td>
<td>Live Music</td>
</tr>
<tr>
<td>097</td>
<td>Okt</td>
<td>Act On Impulse</td>
<td>We Were Promised Jetpacks</td>
<td>In The Pit Of The Stomach</td>
</tr>
<tr>
<td>098</td>
<td>Nov</td>
<td>Terra Incognita</td>
<td>Atlas Sound</td>
<td>Parallax</td>
</tr>
<tr>
<td>099</td>
<td>Nov</td>
<td>Adrift</td>
<td>Tycho</td>
<td>Dive</td>
</tr>
<tr>
<td>100</td>
<td>Dez</td>
<td>Gold On The Ceiling</td>
<td>The Black Keys</td>
<td>El Camino</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>10.000 Bilder</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 04:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der elfte November war ein Freitag und ich hatte eigentlich ganz andere Dinge vor. Trotzem holte ich die Kamera raus und stürzte mich in die Menschenmassen auf dem Alexanderplatz, gerade als sich die blaue Stunde wie ein Schleier über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2677" src="http://floffimedia.de/images/Migration-Time.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p>Der elfte November war ein Freitag und ich hatte eigentlich ganz andere Dinge vor. Trotzem holte ich die Kamera raus und stürzte mich in die Menschenmassen auf dem Alexanderplatz, gerade als sich die blaue Stunde wie ein Schleier über die Stadt senkte. Flickr rief zur Aktion <a href="http://www.flickr.com/groups/flickr111111/" target="_blank">11|11|11</a> auf und es gibt bekanntlich sowieso nie genug Gründe, um vor die Tür zu gehen und Fotos zu machen. Ich mag synchronisierte Ereignisse. Dieser Aspekt ist vermutlich das Beste an Silvester und er machte auch aus diesem Abend im Herbst etwas Besonderes. Es war ein Abend in einem Jahr, in dem ich fortging, um Träume zu verwirklichen. Ein Abend in einer meiner ersten Wochen in einer neuen Stadt.</p>
<p>Mir gefällt das Bild, das entstanden ist, als ich unter der Weltzeituhr stand und den Blick gen Himmel richtete. In erster Linie fällt wahrscheinlich seine Ästhetik auf. Tatsächlich habe ich einige Anpassungen in Photoshop vorgenommen, obwohl ich mich in der letzten Zeit immer weniger um Nachbearbeitung kümmere. Die Vögel flugen auch im Original so schön, dass ich keinen davon retuschieren oder einfügen musste, doch ich habe die Perspektive nachträglich ein wenig verändert. Jeder, der ab und zu eine Kamera in die Hand nimmt, kennt die Drittelregel. Dieses Rezept zur Verbesserung der Komposition mit geringsten Mitteln ist mittlerweile so überstrapaziert, dass ich mich zunehmend für Symmetrie begeistere. Also habe ich die Stahlstreben so platziert, dass sie auf den ersten Blick regelmäßig wirken und die Anomalie erst bei näherem Hinsehen auffällt. Dazu trägt auch die Position der Planeten bei, die nebenbei stärker Aufschluss über den Ort der Aufnahme geben und einen interessanten Kontrast zum Himmel geben. Ebender hatte zu dem Zeitpunkt wirklich genau diese Farbe. Mich stören am bei ISO 1600 obligatorischen Rauschen nur die Farbfehler, ansonsten habe ich den Eindruck, dass es zusammen mit der leichten Vignettierung die Bildwirkunng sanft unterstreicht.</p>
<p>Nicht nur Vogelschwärme waren unterwegs, auch ich bin 2011 viele alte Wege weitergegangen und habe neue eingeschlagen. Zum Beispiel den Pfad zur absoluten literarischen Erleuchtung durch absolut ernsten Pathos. Ich nannte das Foto &#8220;Migration Time&#8221;. Auf so vielen Wegen stehe ich noch fast am Anfang und kann habe den Startpunkt oft noch besser im Auge als das Ziel. Das kann entmutigend sein, aber auch Neugierde auf das Unbekannte wecken. Ich bin sehr neugierig.<span id="more-2675"></span></p>
<p><em>»Deine ersten 10.000 Bilder sind deine Schlechtesten,«</em> zitiert Martin Gommel frei nach <a href="http://www.helmut-newton.de/" target="_blank">Helmut Newton</a> in seinem Aufruf <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2011/10/21/mut-zur-mittelmasigkeit/" target="_blank">&#8220;Mut zur Mittelmäßigkeit&#8221;</a>. Beim letzten Zählen befanden sich gute 4.000 Fotos in meinem Archiv, die alle von meiner geliebten <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00131W8IW/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=flofdasmultbl-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00131W8IW" target="_blank">450D</a> [Affiliate-Link] stammen und die ich alle noch nicht wirklich ernstnehmen kann. Aber ernster, als das, was ich davor produziert habe. Ich bin erst seit drei Jahren fest entschlossen unterwegs, und die Reise ist lang. Martin Wolf wiederum fragt jedem Leser nach dem <a href="http://visuellegedanken.de/2011-12-21/blogparade-euer-bestes-foto-2011/" target="_blank">persönlich als bestes befundenen Foto des Jahres</a>, was mich zu diesem Artikel und dem Posten dieses Bildes veranlasst hat. Ich habe keine Angst mehr davor, in der Mittelmäßigkeit unterzugehen. Ich mache mir keinen Druck. Ich brauche Zeit, zu lernen.</p>
<p>Früher spielte sich die Zeitrechnung in Epochen ab. Es gab Moden, Trends, Bewegungen. Ein Stil hatte eine Halbwertszeit, er wurde exponentiell bis zu seiner Omnipräsenz immer beliebter, bevor er langsam verglühte und vergessen wurde. Heute spielt sich die Zeitrechnung in der Messung von Bandbreiten ab. Wie viele Fotos und Videos pro Sekunde gepostet werden, wie viele verschiedene Songs gehört, wie viele Tweets abgesetzt. Kein Stil ist mehr allgegenwärtig. Stattdessen werden wir tagtäglich mit einer unbewältigbaren Masse an Individualität konfrontiert. Es gibt so viele Herangehensweisen an ein Foto, wie es Möglichkeiten gibt, ein einzelnes Leben zu führen.</p>
<p>Warum werden nach Vollendung des zwanzigsten Jahrhunderts Dekaden nicht mehr als Schlagworte für einen bestimmten Zeitgeist funktionieren? Warum benutzt fast niemand den Begriff &#8220;Nullerjahre&#8221;, und wenn, nur zur Beschreibung einer Zeitspanne der Orientierungslosigkeit? Weil es nur noch ein davor gibt. Und ein danach. Wir sind der Nullpunkt.</p>
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		<title>CD-Review: The Year Of Hibernation (Youth Lagoon)</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 18:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweitausendelf ist endgültig vorüber, doch ich sitze immer noch an seiner Aufarbeitung. Der musikalische Jahresrückblick dürfte demnächst endlich vollständig sein, doch ich entdecke immer noch neue Alben und großartige Künstler, die ich in den letzten Monaten einfach gnadenlos verpasst habe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2674" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://ceciliamajzoub.4ormat.com/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2674" src="http://floffimedia.de/images/Youth-Lagoon-Trevor-Powers.jpg" alt="" width="600" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">© Cecilia Majzoub</p></div>
<p>Zweitausendelf ist endgültig vorüber, doch ich sitze immer noch an seiner Aufarbeitung. Der musikalische Jahresrückblick dürfte demnächst endlich vollständig sein, doch ich entdecke immer noch neue Alben und großartige Künstler, die ich in den letzten Monaten einfach gnadenlos verpasst habe. Zum Beispiel, als Marcel am Mittwoch ein neues Musikvideo zum Track <strong>&#8220;July&#8221;</strong> <a href="http://www.amypink.com/2012/01/youth-lagoon-july/" target="_blank">postete</a> und schrieb: <em>»Besser hätten wir den temporären Soundtrack unseres Lebens nicht wählen können.«</em> Ein Link führte zum anderen und plötzlich war ich tief versunken in der Musik Trevor Powers&#8217;, der sich auf der Bühne nur <em><a href="http://youthlagoon.blogspot.com/" target="_blank">Youth Lagoon</a></em> nennt.</p>
<p>Das fantastische Erstlingswerk des 22 Jahre jungen Englisch-Studenten aus dem beschaulichen Boise in Idaho nennt sich <strong>&#8220;The Year of Hibernation&#8221;</strong> (<a href="http://www.simfy.de/artists/1224071-Youth-Lagoon/albums/1257221-The-Year-of-Hibernation" target="_blank">Simfy</a>) und ist irgendwo zwischen Indie-Rock und Dream-Pop angesiedelt. &#8220;Fantastisch&#8221; gilt jedoch nicht nur für die Qualität, sondern für die ganze surreale Anmutung; die Remineszenzen an Beach House bis hin zu Animal Collective sind deutlich zu spüren. Ich habe 2011 mehr neue Musik gehört als je zuvor. Trotzdem konnte ich mich nicht auf das eine Album festlegen, das alle meine Erfahrungen und Erlebnisse des ganzen Jahres in allen Facetten widerspiegelt. Inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, das Youth Lagoon die Suche beendet hat.<span id="more-2672"></span></p>
<p>Ich glaube an Wiederholungen. Es überwältigt mich jedes Mal aufs Neue, ein mitreißendes Thema sich langsam, aber stetig steigern zu hören. Genau das geschieht in allen Songs, allen voran aber <strong>&#8220;Montana&#8221;</strong>. Powers versteht es, Spannungsbögen aufzubauen. Momente grenzenloser Vorfreude. Was auf die einzelnen Songs zutrifft, gilt auch für das ganze Album: Es ist in seiner Unaufgeregtheit sehr schwer, den passenden Zugang zu finden. Und doch enthalten die Lieder etwas, das einen hängenbleiben lässt. Es mag die unwirkliche Stimme des Sängers sein, die sich niemals aufdrängt und sich bewusst in den Hintergrund stellt, oder die schemenhafte, spärliche Instrumentierung, die dennoch auf mehreren Ebenen funktioniert.</p>
<p>Der mehrstimmige, verzerrte Gesang in <strong>&#8220;Cannons&#8221;</strong> trifft mich jedes Mal mit voller Wucht. Das schon erwährte <strong>&#8220;July&#8221;</strong> gewinnt Schritt für Schritt an Komponenten hinzu, bis es am Schluss in einem fulminanten Feuerwerk endet. <strong>&#8220;17&#8243;</strong> ist der Song über den erkenntnisreichen Schritt in die Adoleszenz, den mit Sicherheit jeder Künstler auf seine eigene Weise schreiben muss. <em>»When I was seventeen, my mother said to me: &#8220;Don&#8217;t stop imagining. The day that you do is the day that you die.&#8221;«</em></p>
<p>Man muss diesem Mann gut zuhören, und das mehr als einmal. Er erzählt Geschichten von jugendlicher Sehnsucht und dem Gefühl des Verlorenseins. In seiner <a href="http://www.fatpossum.com/artists/youth-lagoon" target="_blank">Selbstbeschreibung</a> wird konstatiert <em>»Hidden beneath the melodies is a voice that is eerie yet nostalgic. Powers claims his music is like letting people read his journal. &#8220;I don&#8217;t think I could ever write a completely happy album. It&#8217;s not that I&#8217;m not a happy person,&#8221; claims Powers, &#8220;but I just have too many things in my mind that haunt me.&#8221;«</em> An <a href="http://pitchfork.com/news/43359-rising-youth-lagoon/" target="_blank">anderer Stelle</a> bemerkt er: <em>»I just wanted to write honest songs. So much music nowadays is really shallow. There&#8217;s not much heart or emotion in it.«</em></p>
<p><strong>&#8220;The Year of Hibernation&#8221;</strong> ist ein gutes Stück leiser und unaufdringlicher als alle anderen Veröffentlichungen im letzten Jahr. Aber in seiner Andersartigkeit irgendwie auch ein gutes Stück besser.</p>
<h3>*****</h3>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34332459?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="600" height="338"></iframe></p>
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		<title>Werbepause: Volumen fürs Volk</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 12:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[[Bezahlter Artikel] In gewisser Weise sind Handyverträge die kapitalistischen Knebelmechanismen der Neuzeit. Hat man erst einmal bei einem der vier Anbieter des deutschen Kartells unterschrieben, ist man in der Regel für vierundzwanzig Monate gebunden und das süße Laster der Bequemlichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Bezahlter Artikel]</p>
<div id="attachment_2670" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/usnationalarchives/4727557514/sizes/l/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2670 " src="http://floffimedia.de/images/Man-in-Phone-Booth.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Gemeinfrei</p></div>
<p>In gewisser Weise sind Handyverträge die kapitalistischen Knebelmechanismen der Neuzeit. Hat man erst einmal bei einem der vier Anbieter des deutschen Kartells unterschrieben, ist man in der Regel für vierundzwanzig Monate gebunden und das süße Laster der Bequemlichkeit lässt die Zeitspanne meist noch ein gutes Stück anwachsen. Prepaid-Tarife sollen solche Probleme seit einigen Jahren lösen, doch hier muss man dann nicht selten mit unverschämt teuren Minutenpreisen, 60/60-Taktung und lächerlichen Gebühren für simple SMS leben. Obschon der Konkurrenzdruck aus dem Discounter-Sektor und Eingriffe von politischer Seite den Kunden auf diesem Gebiet einige finanzielle Entlastungen verschafft hat, haben die Provider erst vor kurzem das mobile Web und das Wort &#8220;Flatrate&#8221;, das seitdem gnadenlos überstrapaziert wird, für sich entdeckt. Oft führt erst der Blick über die Grenze in unsere Nachbarländer vor Augen, welche Jubeljahre bei Mobilfunkanbietern hierzulande offenbar immer noch herrschen.<span id="more-2669"></span></p>
<p>Doch all die Ausbeutung, die finanziellen Sorgen und die ganze Frustration könnte in naher Zukunft ein Ende finden, den es machen sich tatsächlich noch Anbieter auf, die sich mit recht fairen Tarifen anschicken, tatsächlich auf die Bedürfnisse ihrer Kundschaft einzugehen. Unter dem Namen <a href="http://www.deutschlandsim.de/" target="_blank">&#8220;DeutschlandSIM ALL-IN&#8221;</a>, einem Markennamen mit zugegebenermaßen wenig Sex-Appeal, der nach meinem Geschmack zu sehr an das Blatt mit den vier großen Buchstaben erinnert, verbirgt sich erstaunlicherweise ein wirklich bemerkenswertes Angebot: Es werden 50 Freiminuten und 50 SMS in alle deutschen Netze sowie 200 MB Highspeed-Datenvolumen für ordentliche 6,95 Euro im Monat angeboten. Das Paket lässt sich aber auch individuell anpassen, wenn beispielsweise keine Freiminuten oder Kurznachrichten benötigt werden; der Mindestbetrag von 6,95 Euro gilt jedoch in jedem Fall.Der Clou: Das ganze läuft auf Postpaid-Basis und ist damit alle vier Wochen zum Ende des Monats kündbar. Ist das Inklusiv-Volumen aufgebraucht, werden anschließend akzeptable 9 Cent pro Minute (60/60) oder SMS berechnet, ein MB Datenumsatz (10-kB-Taktung) schlägt mit etwas hoch angesetzten 24 Cent zu Buche; das alles aber nur bis zu einer monatlichen Obergrenze, genannt &#8220;Kosten-Airbag&#8221;, von 35 Euro. Eine einmalige Einrichtungsgebühr beträgt 9,95 Euro. Die Kunden bekommen dafür einen Anschluss im O2-Netz, das angeblich gerade in Großstädten die Rolle des zu Unrecht unterschätzten Underdogs einnimmt.</p>
<p>Alles in allem also ein Angebot, das man sich durchaus näher ansehen kann. Schade ist, dass der erwähnte monatliche Grundbetrag der &#8220;DeutschlandSIM&#8221; erst im November von 4,95 Euro auf den jetztigen Stand erhöht wurde, doch die Augenhöhe mit der Konkurrenz ist noch immer gegeben. Zur Einführung des Tarifs konnte man neben dem O2- auf Wunsch auch ins Vodafone-Netz, das ist mittlerweile leider nur noch in der &#8220;FLAT&#8221;-Variante möglich. Verwiesen sei noch auf die speziellen <a href="http://www.deutschlandsim.de/" target="_blank">iPhone-Tarife</a>, mit denen sich das Datenvolumen Monat für Monat um 500 MB oder 1000 MB auf- oder abstocken lässt. Für iPads und andere Geräte, die MicroSIMs unterstützen, lässt sich optional anstatt der normalen auch eine solche Karte bestellen. Damit dürften möglicherweise auch die Herzen der Apple-Anhänger höher schlagen.</p>
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		<title>Information Overload</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 18:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Woche neigt sich dem Ende zu und schon platzen Feedreader und Posteingang aus allen Nähten. Auf eure Twitter-Timeline habt ihr in den letzten Tagen sowieso kaum einmal einen Blick geworfen und die für das Lesen in unbestimmter Zukunft geöffneten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2668" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://www.flickr.com/photos/pinksherbet/4911180896/sizes/l/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2668" src="http://floffimedia.de/images/Information-Overload.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Creative Commons D Sharon Pruitt</p></div>
<p>Die Woche neigt sich dem Ende zu und schon platzen Feedreader und Posteingang aus allen Nähten. Auf eure Twitter-Timeline habt ihr in den letzten Tagen sowieso kaum einmal einen Blick geworfen und die für das Lesen in unbestimmter Zukunft geöffneten Seiten in eurem Browser sind so zahlreich geworden, dass ihr nicht mehr zwischen angepinnten und losgelösten Tabs unterscheiden könnt. Euch kommt dieses Szenario bekannt vor? In einer Zeit, in der es nur noch den ununterbrochenen Informationsfluss, nicht aber die Zeit zum Aufholen des vermeintlich Versäumten gibt, nehmen Filter den Stellenwert der eigentlichen Botschaft ein. Im Nachfolgenden die für mich hilfreichsten Werkzeuge zur Bündelung und gesunden Verdauung in Zeiten des Internets.<span id="more-2665"></span></p>
<h3>Summify</h3>
<p>Schon vor mehreren Monaten <a href="http://tautoko.info/2011/07/27/umgang-mit-der-informationsflut/" target="_blank">schrieb Johannes</a> über seinen Umgang mit der allgegenwärtigen Informationsüberflutung. In seinem Artikel findet man nicht nur die Anleitung zu einer gesunden mentalen Grundhaltung gegenüber dem Thema, er empfiehlt auch die Nutzung des aufstrebenden Webservices <a href="http://summify.com/" target="_blank">Summify</a>, der mir seitdem ein wenig mehr Übersicht verschafft. Hat man sich dort ein Konto eingerichtet und mit Google Reader, Twitter und Facebook verknüpft, bekommt man jeden Tag eine hübsche Zusammenfassung der meistgeteilten Artikel direkt ins E-Mail-Postfach geliefert. Wenn man dann gerade keine Zeit hat, die Inhalte zu lesen, kann man sie bequem für später in <a href="http://www.instapaper.com/" target="_blank">Instapaper</a> oder <a href="http://readitlaterlist.com/" target="_blank">Read It Later</a> abspeichern.</p>
<h3>Andere Kuratier-Tools</h3>
<p>Ulrike Langer macht sich die Mühe und <a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/praxis-die-neuen-kuratier-tools/" target="_blank">listet auf</a>, welche Werkzeuge zur Bündelung von Informationen noch kursieren. Nach oberflächlicher Betrachtung ist für mich keines davon von Interesse, doch man sollte mit Sicherheit im Auge behalten, was sich in diesem Bereich noch tut.</p>
<h3>#newlook</h3>
<p><a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> hat vor einigen Tagen das zweite große Redesign seit 2009 lanciert und bietet damit nicht nur ein schickeres, konsistenteres Aussehen, sondern auch einige neue Funktionen. Neben den spürbar kürzeren Ladezeiten gefällt mir die &#8220;Entdecken&#8221;-Rubrik sehr gut. Nachdem vor einiger Zeit <a href="http://tagdef.com/" target="_blank">Dienste</a> aus dem Boden schossen, die Definitionen kryptischer Hashtags liefern, versucht Twitter nun selbst, die populärsten Links hinter den Begriffen aus den Trending Topics zu aggregieren. Der Algorithmus ist sicher noch nicht perfekt, aber die Idee zählt.</p>
<h3>redundantia</h3>
<p>Ohne in Eigenlob abdriften zu wollen, muss ich bekennen, dass ich mir mit <a href="http://redundantia.floffimedia.de/" target="_blank">redundantia</a> einen Dienst geschaffen habe, den ich mittlerweile täglich selbst nutze. Klar, retweeten kann man mit jedem Account. Trotzdem halte ich es für weitaus sinnvoller, ausgewählte Kurznachrichten unter einem gesonderten Benutzerkonto zu sammeln. Bei <a href="http://twitter.com/redundantia" target="_blank">@redundantia</a> findet jetzt jeden Tag eine kleine Medienlese aus dem Feedreader, Summify und der Twitter-Timeline statt. Dass über die offene <a href="http://redundantia.floffimedia.de/" target="_blank">Schnittstelle</a> theoretisch jeder dazu beitragen kann, ist ein netter, kleiner Bonuspunkt, der zwar nicht oft genutzt wird, aber dennoch auf jeden Fall bestehen bleibt.</p>
<h3>Google Currents</h3>
<p>Für mobile Geräte ist aktuell der Dienst <a href="http://www.google.com/producer/currents" target="_blank">Google Currents</a> als Antwort auf die iOS-Anwendung <a href="http://flipboard.com/" target="_blank">Flipboard</a> gestartet. Content-Anbieter können schön gestaltete Magazine anlegen, die Texte, Bilder und Videos aus verschiedenen Quellen vereinen. Das Resultat lässt sich dann bequem auf Tablets und Smartphones betrachten und natürlich gibt es auch schon eine optimierte Version von <a href="http://www.google.com/producer/editions/CAow5fsu/floffimedia" target="_blank">floffimedia</a>.</p>
<h3>Quote.fm</h3>
<p>Zu guter Letzt die schönste, durchdachteste und zukunftsträchtigste Seite auf dieser Liste; wenngleich auch ironischerweise eine Quelle ständig neuen, hochwertigen Inputs: Das Startup <a href="http://quote.fm/" target="_blank">Quote.fm</a> von <a href="http://uarrr.org/" target="_blank">Marcel</a>, <a href="http://knuspermagier.de/" target="_blank">Philipp</a> und <a href="http://visuellegedanken.de/" target="_blank">Martin</a>. Intelligente Menschen geben anhand von Zitaten Leseempfehlungen an ihre Follower weiter. Die durchweg hohe Qualität wird derzeit leider nur durch einen zahlenmäßig äußerst beschränkten Nutzerkreis sichergestellt. Wünschenswert wäre es sicher, diese Erlesenheit durch ausgeklügelte Filtermechanismen zu erzeugen und gleichzeitig trotzdem jedem die Möglichkeit zu geben, Fundstücke mit seinen Anhängern zu teilen. Seit kurzem kann sich immerhin jeder einen Apprentice-Account anlegen und dadurch den Personen seiner Wahl folgen. Ihr findet mich wie gewohnt unter <a href="http://quote.fm/floffimedia" target="_blank">floffimedia</a> und dürft mir gerne eine Einladung für ein richtiges Konto schicken (wenn ihr unglaublich großzügig seid).</p>
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		<title>Ich war davor noch nie in Potsdam</title>
		<link>http://floffimedia.de/fotografie/ich-war-davor-noch-nie-in-potsdam/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 05:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht bin ich von den Berliner Leitsystemen zu verwöhnt, aber Potsdam macht es einem wirklich schwer, zum vermutlich einzigen sehenswerten Ort der Stadt zu kommen. Brandenburg eben. Als ich es dann nach Ewigkeiten doch noch in den Park Sanssouci schaffte, begegnete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2656" src="http://floffimedia.de/images/Potsdam-01.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p>Vielleicht bin ich von den Berliner Leitsystemen zu verwöhnt, aber Potsdam macht es einem wirklich schwer, zum vermutlich einzigen sehenswerten Ort der Stadt zu kommen. Brandenburg eben. Als ich es dann nach Ewigkeiten doch noch in den Park Sanssouci schaffte, begegnete ich auch fast keinen Menschen. Ein schöner Nachmittag im Spätherbst, begleitet von viel Natur und viel Ruhe.<span id="more-2655"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2657" src="http://floffimedia.de/images/Potsdam-02.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2658" src="http://floffimedia.de/images/Potsdam-03.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2659" src="http://floffimedia.de/images/Potsdam-04.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2660" src="http://floffimedia.de/images/Potsdam-05.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2661" src="http://floffimedia.de/images/Potsdam-06.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2662" src="http://floffimedia.de/images/Potsdam-07.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2663" src="http://floffimedia.de/images/Potsdam-08.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
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		<title>Die perfekte Tasche?</title>
		<link>http://floffimedia.de/hardware/die-perfekte-tasche/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 17:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, fällt mir auf, dass ich in der Vergangenheit noch nie eine Tasche besessen habe, von der ich richtig begeistert war. Das ist insofern verwunderlich, als dass ich noch bis vor kurzem insgesamt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2679" src="http://floffimedia.de/images/Urban-Messenger-Bag-01.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p>Im Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, fällt mir auf, dass ich in der Vergangenheit noch nie eine Tasche besessen habe, von der ich richtig begeistert war. Das ist insofern verwunderlich, als dass ich noch bis vor kurzem insgesamt zwölf Jahre damit beschäftigt war, zu viele Dinge in verschiedenen Behältnissen in verschiedene Schulgebäude zu schleppen. Mit dem Einstieg an der Universtität beschloss ich, diesen Zustand zu ändern. Wochenlang habe ich online recherchiert und in diversen Läden vor Ort nachgeforscht, doch traurigerweise scheint es in Deutschland von mir abgesehen keinen Bedarf an wohlgestalteten Schultertaschen zu geben.</p>
<p>Die von <a href="http://bettertastethansorry.com/2009/02/whats-in-my-bag/" target="_blank">mehreren</a> <a href="http://stylespion.de/incase-taschen/4491/" target="_blank">vertrauenswürdigen</a> Quellen hochgelobte <a href="http://goincase.com/products/detail/nylon-messenger-cl55314" target="_blank">Incase Messenger Bag</a> befand ich für zu groß und zu schlaff. Eine Tasche sollte ihre Form auch beibehalten, wenn sie einmal nur mit wenig Inhalt befüllt wird. Die optisch wunderbare <a href="http://www.creativesoutfitter.com/product/38/messenger-bag-by-99" target="_blank">Variante von The 99%</a> wird nur unter Inkaufnahme eines völlig unangemessenen Portos nach Europa geliefert. Meine letzte Option war die <a href="http://www.alkr.com/urban-messenger.html" target="_blank">Urban Messenger Bag</a> von Alkr, mit der ich schon seit ihrer Vorstellung liebäugelte. Allerdings war sie seit Monaten ausverkauft und auf meine Nachfrage wurde <a href="http://twitter.com/alkr/status/121849702118465538" target="_blank">angekündigt</a>, der Nachschub könne noch längere Zeit auf sich warten lassen. Eine weitere Phase intensiven Googlens förderte schließlich einen Restposten von einem einzigen Exemplar beim niederländischen Versandhandel <a href="http://www.freshcotton.com/de/all" target="_blank">Freshcotton</a> zu Tage. In weniger als 48 Stunden befand sich das Paket bei mir.</p>
<p>Seit einigen Wochen habe ich meinen neuen, stolzen Besitz nun im täglichen Einsatz und möchte ein erstes Resümee ziehen.<span id="more-2678"></span></p>
<p>Äußerlich mag die Tasche wie das Incase-Modell etwas unscheinbar wirken, doch das leuchtend hellblaue Innenfutter und die orangen Akzente machen das spielend wett. Die Wahl von <a href="http://www.cordura.com/en/index.html" target="_blank">Cordura-Nylon</a> als Hauptmaterial ist nicht weiter ungewöhnlich und durchaus nützlich, weil man seine Habseligkeiten so auch sicher durch den Regen transportieren kann; allerdings sind die Nähte hier und da ein wenig unsauber. Da das durchdachte Design nicht beim Aussehen endet, versuche ich, die einzelnen Fächer und Funktionen ein wenig zu gliedern.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2680" src="http://floffimedia.de/images/Urban-Messenger-Bag-02.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<ul>
<li>Im allervordersten <strong>Reißverschluss-Fach</strong> mit den Reflektor-Streifen befindet sich bei mir zur Zeit nur der abnehmbare Quergurt, aber viel hat darin sowieso nicht Platz.</li>
<li>Der <strong>Griff</strong> ist mit einem abnehmbaren Stück Nylon umwickelt, das einen Schlüsselring enthält. Vor allem bei hohem Gewicht lässt sich die Tasche durch den breiteren Griff angenehmer tragen.</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2681" src="http://floffimedia.de/images/Urban-Messenger-Bag-03.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<ul>
<li>Ganz oben im Bild steht die Lasche des vordersten <strong>Klettverschluss-Fachs</strong> direkt unter der Taschenklappe hervor. Hier bewahre ich meinen zugegebenermaßen etwas sperrigen Schlüsselbund an einem Karabinerhaken auf, der sich durch einen Clip unkompliziert abnehmen lässt (siehe nächstes Foto). Der Riemen ist gerade so lang, dass ich damit Haus- und Wohnungstür öffnen kann, ohne die Tasche oder den Schlüsselbund abnehmen zu müssen. Praktisch. Im selben Fach gibt es noch <strong>drei abgetrennte Bereiche</strong>, einer davon samtgepolstert, in dem Smartphone und anderer Kleinkram verstaut werden können.</li>
<li>Die beiden orangen Zipper markieren <strong>zwei verschieden große Reißverschlussfächer</strong>. In das obere passen Blöcke und Hefte in A5-Größe oder das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0051QVF7A/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=flofdasmultbl-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0051QVF7A" target="_blank">neue Kindle</a> [Affiliate-Link], das untere bietet Platz für ein Standard-Moleskine-Notizbuch.</li>
<li>Auf der linken Seite verbirgt sich vorn noch ein <strong>Klettverschluss-Fach</strong>, das wie für Reclam-Büchlein geschaffen scheint.</li>
<li>Rechts vorn befindet sich in meinem Fall in einem <strong>offenen Fach</strong> die obligatorische Packung Taschentücher. Davor sind noch schwach <strong>drei Stiftschlaufen</strong> zu sehen. Mehr als drei Stifte braucht man sowieso nie.</li>
<li>Das <strong>Innenfach</strong> ist wirklich riesig. Die große orangefarbene Mappe hat DIN-A4-Übergröße und trotzdem könnte ich auf der Seite noch eine Flasche unterbringen. Der Boden ist zu meiner Begeisterung gut gefüttert, sodass die Tasche niemals wirklich aus ihrer Form gerät.</li>
<li>Hinter der Mappe erkennt man ansatzweise die Lasche eines samtweich gepolsterten <strong>Laptop-Fachs</strong>, das die komplette Rückseite einnimmt und über einen Klettverschluss zusätzlich gesichert ist. Laut Hersteller finden Geräte bis zu 15 Zoll darin Platz.</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2682" src="http://floffimedia.de/images/Urban-Messenger-Bag-04.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<ul>
<li>Der <strong>Schultergurt</strong> ist angenehm breit und lässt sich durch eine große Öse auch während des Tragens verstellen.</li>
<li>Die <strong>Taschenklappe</strong> wird in geschlossenem Zustand nicht nur durch die beiden <strong>Clips</strong> (zweites und sechstes Foto), sondern auch durch <strong>Klettverschlüsse</strong> auf beiden Seiten in Position gehalten. Auch wenn man zu faul ist, die Clips jedes Mal zu öffnen und zu schließen, kann so kaum etwas schiefgehen.</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2683" src="http://floffimedia.de/images/Urban-Messenger-Bag-05.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<ul>
<li>Das <strong>abnehmbare Polster</strong> für den Schultergut ist goldrichtig für jede lastgeplate Schulter. Der abnehmbare Querriemen hingegen erfüllt meinen bisläufigen Erfahrungen nach den Zweck der Gewichtsverteilung eher schlecht.</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2684" src="http://floffimedia.de/images/Urban-Messenger-Bag-06.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<ul>
<li>Bisher gab es meines Wissens <a href="http://sneakerb0b.de/meine-alkr-urban-messenger-bag-ist-da/3420" target="_blank">erst einen</a> <strong>Größenvergleich</strong> mit dem lebenden Objekt. Wie riesig die Tasche in Wirklichkeit ist, wird auch hier noch nicht richtig deutlich. Stattdessen könnt ihr sehen, dass ich die Urban Messenger Bag offenbar zu tief trage.</li>
<li><strong>Zwei Schlaufen</strong> an der Außenseite laden dazu ein, noch mehr schwere Gegenstände zu transportieren. Habe ich meinem Rücken zuliebe bisher noch nicht ausprobiert.</li>
</ul>
<p>Ich hatte definitiv noch nie eine Tasche in den Händen, die näher an der Perfektion war als diese. Tatsächlich fallen mir auch keinerlei Verbesserungsvorschläge ein. Well done, Mr. Alker!</p>
<p>Schade nur, dass die sie derzeit noch immer ausverkauft ist. Immerhin könnt ihr auf der Seite der <a href="http://www.alkr.com/urban-messenger.html" target="_blank">Urban Messenger Bag</a> schon einmal die besseren Produktfotos bewundern.</p>
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		<title>WordPress: Ersten Post jedes Monats ausgeben</title>
		<link>http://floffimedia.de/blog/wordpress-ersten-post-jedes-monats-ausgeben/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 18:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon einige Monate her, dass ich die gute, alte Sidebar ein wenig aufgeräumt und das Dropdown-Menü mit den Monatsarchiven auf einer eigene Seite platziert habe. Fortan fristete es zusammen mit einer kurzen, schmucklosen Liste aller Kategorien sein Dasein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2650" src="http://floffimedia.de/images/Archiv.jpg" alt="" width="600" height="302" /></p>
<p>Es ist schon einige Monate her, dass ich die gute, alte Sidebar ein wenig aufgeräumt und das Dropdown-Menü mit den Monatsarchiven auf einer eigene Seite platziert habe. Fortan fristete es zusammen mit einer kurzen, schmucklosen Liste aller Kategorien sein Dasein im &#8220;Archiv&#8221;-Bereich. Come on, die schlechtgestalteste Seite der Welt soll all deine wunderbaren Artikel aus vergangenen Tagen beherbergen? Lange konnte die Sache nicht gutgehen, denn glücklicherweise scheine ich immer noch einen Sinn für Ästhetik zu besitzen.</p>
<p>Wildes Herumkritzeln im Notizbuch ergab dann das Layout, das ihr ab sofort selbst <a href="http://floffimedia.de/archiv/" target="_blank">bestaunen</a> dürft. Für jeden Monat wird, in absteigender Reihenfolge, das Thumbnail des neuesten Posts angezeigt. Selbst die Kategorien ließ ich gütigerweise bestehen, wenn ihr sie auch längst im Menü-Reiter &#8220;Themen&#8221; finden könnt. Noch herrscht hier ja keine Usability-Wüste. Ein einziges größeres Problem ergab sich bei der Umsetzung: Wie bringe ich den WordPress-Loop dazu, für jeden einzelnen Monat den neuesten Post auszugeben?<span id="more-2651"></span></p>
<p>Während jeder Artikel, jede Seite, jede Kategorie und jeder Tag seine eigene ID besitzt, existiert für Monatsarchive nichts dergleichen. Die einzige Lösung fand sich in einer geschickten Konfiguration der <a href="http://codex.wordpress.org/Class_Reference/WP_Query" target="_blank">WP_Query</a>. Mit den Parametern <code>'year=2012&amp;monthnum=12'</code> lässt sich beispielsweise die Ausgabe der neuesten Artikel des Weltuntergang-Monats erzielen. Kombiniert man eine for- mit einer foreach-Schleife, lässt sich eine Abfrage aller Monate erzielen, in denen bisher etwas publiziert wurde. Die spezifische Anzeige der Posts lässt sich nun wie gewohnt einstellen; in meinem Fall reicht mir das entsprechende Thumbnail aus. Möchte man den Artikel oder das Vorschaubild mit dem entsprechenden Monatsarchiv verlinken, bietet sich die Funktion <a href="http://codex.wordpress.org/Function_Reference/get_month_link" target="_blank">get_month_link</a> an.</p>
<h3>Für jeden Monat den ersten Post ausgeben</h3>
<p><code>&lt;?php date_default_timezone_set('Europe/Berlin'); $this_year = date('Y'); $first_year = 2011 //Jahr des ersten Posts ?&gt;<br />
&lt;?php for($year = $this_year; $year &gt;= $first_year; $year--) { ?&gt;<br />
&lt;?php $months = array('12', '11', '10', '09', '08', '07', '06', '05', '04', '03', '02', '01'); ?&gt;<br />
&lt;?php foreach($months as $month) { ?&gt;<br />
&lt;?php $archives = new WP_Query('year=' . $year . '&amp;monthnum=' . $month . '&amp;showposts=1'); ?&gt;<br />
&lt;?php while ($archives-&gt;have_posts()) : $archives-&gt;the_post(); ?&gt;<br />
//Ausgabe des Posts<br />
&lt;?php endwhile; ?&gt;<br />
&lt;?php } ?&gt;<br />
&lt;?php } ?&gt;</code></p>
<h3>Für jede Kategorie den ersten Post ausgeben</h3>
<p>Geht es um Kategorien, fällt die Umsetzung verhältnismäßig deutlich einfacher aus, da WordPress die praktischen Funktionen <a href="http://codex.wordpress.org/Function_Reference/get_all_category_ids" target="_blank">get_all_category_ids</a> und <a href="http://codex.wordpress.org/Function_Reference/get_cat_name" target="_blank">get_cat_name</a> mitbringt.</p>
<p><code>&lt;?php $cat_ids = get_all_category_ids(); ?&gt;<br />
&lt;?php foreach($cat_ids as $cat_id) { ?&gt;<br />
&lt;?php $cat = new WP_Query('cat=' . $cat_id . '&amp;showposts=1'); ?&gt;<br />
&lt;?php while ($cat-&gt;have_posts()) : $cat-&gt;the_post(); ?&gt;<br />
//Ausgabe des Posts<br />
&lt;?php endwhile; ?&gt;<br />
&lt;?php } ?&gt;</code></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zu Hause</title>
		<link>http://floffimedia.de/fotografie/zu-hause/</link>
		<comments>http://floffimedia.de/fotografie/zu-hause/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 14:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit sechs Wochen wohne ich nun hier und Manches verstehe ich noch nicht richtig. Warum die Fassade innen so viel schöner ist als auf der Außenseite. Oder warum das Treppenhaus zum Hof direkt neben der Küche mitten durch die Wohnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2631" src="http://floffimedia.de/images/Haus-01.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p>Seit sechs Wochen wohne ich nun hier und Manches verstehe ich noch nicht richtig. Warum die Fassade innen so viel schöner ist als auf der Außenseite. Oder warum das Treppenhaus zum Hof direkt neben der Küche mitten durch die Wohnung führt. Aber das macht nichts. Ich realisiere erst ganz langsam, an welch tollem Ort ich eigentlich gelandet bin. Und ich freue mich jeden Tag noch ein bisschen mehr.<span id="more-2630"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2632" src="http://floffimedia.de/images/Haus-02.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2633" src="http://floffimedia.de/images/Haus-03.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2634" src="http://floffimedia.de/images/Haus-04.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2635" src="http://floffimedia.de/images/Haus-05.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2636" src="http://floffimedia.de/images/Haus-06.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2637" src="http://floffimedia.de/images/Haus-07.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2638" src="http://floffimedia.de/images/Haus-08.jpg" alt="" width="855" height="632" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2639" src="http://floffimedia.de/images/Haus-09.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2640" src="http://floffimedia.de/images/Haus-10.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kino: Submarine</title>
		<link>http://floffimedia.de/filme/kino-submarine/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 12:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[»I find that the only way to get through life is to picture myself in an entirely disconnected reality,« gesteht uns Oliver Tate gleich zu Beginn von Submarine. Das macht er dann auch, als er sich die möglichen, aber unwahrscheinlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2603" src="http://floffimedia.de/images/Submarine-Movie.jpg" alt="" width="600" height="373" /></p>
<p><em>»I find that the only way to get through life is to picture myself in an entirely disconnected reality,«</em> gesteht uns Oliver Tate gleich zu Beginn von <em><a href="http://www.submarine-film.de/" target="_blank">Submarine</a></em>. Das macht er dann auch, als er sich die möglichen, aber unwahrscheinlichen Reaktionen seines Umfelds auf seinen plötzlichen Tod ausmalt. Oliver ist 15 Jahre alt und kämpft mit den üblichen Komplikationen des Erwachsenwerdens. Während Jordana, in die er sich verliebt hat, nicht wie gewünscht auf seine Avancen reagiert, muss er gleichzeitig mit ansehen, wie die sowieso schon angespannte Ehe seiner Eltern langsam zerbröckelt. Er wächst Mitte der achtziger Jahre im walisischen Swansea auf, was den Zuschauer in den Genuss von herrlich meditativen Aufnahmen des Meers in Kombination mit skurriler Retro-Optik kommen lässt. Obwohl er ganz klar Außenseiter ist, führt seine verzerrte Selbstwahrnehmung dazu, sich als populären, feinsinnigen Intellektuellen zu betrachten.</p>
<p>Da Oliver seine Erlebnisse die ganze Zeit über in der ersten Person schildert, entstehen zusammen mit der visuellen, also extern fokalisierten, und der musikalischen drei Erzählebenen, die nur zu oft miteinander kollidieren und so eine wunderbare Ironie erzeugen. Erinnert ihr euch noch an das hochgefeierte <a href="http://www.simfy.de/artists/18939-Alex-Turner/albums/923948-Submarine-original-songs" target="_blank">Solodebüt</a> von Alex Turner? Anfang des Jahres machte es eine große Runde durch die Blogosphäre. Für exakt diesem Film wurden die sechs Songs überhaupt erst geschrieben. Trotzdem ist es fast ein wenig schade, dass gerade mit dem Namen Alex Turner so exzessiv geworben wird, wo doch schon der Soundtrack nur zur Hälfte aus seinen Beiträgen besteht und auch Andrew Hewitt, verantwortlich für die Musik, die ganze Produktion noch einmal sehr bereichert. Oftmals prallt die dramatische, klassische Musik in Verbindung mit Olivers vermeintlich revolutionären Erkenntnissen über das Leben an sich knallhart auf die ungeschönte Realität und bringt das Publikum unwillkürlich zum Schmunzeln.<span id="more-2602"></span></p>
<p>Erst nach einer halben Stunde erfahren wir, woher der Titel <em>Submarine</em> eigentlich rührt.</p>
<blockquote><p>Tonight I stumbled across an encyclopaedia entry on ultrasound. Ultrasound is a sound vibration too high frequency to be audible. It was first developed to locate submerged objects – submarines, depth charges, atlantis and such. Some animals, like bats, dolphins and dogs, can hear within the ultrasonic frequency.</p>
<p>But no human can. No one can truly know what anyone thinks or feels. What&#8217;s inside Mum? What&#8217;s inside Dad? What&#8217;s inside Jordana? We&#8217;re all travelling under the radar undetected. And no one can do a thing about it.</p></blockquote>
<p>Diese Metapher steht für die ganze Tragik in Olivers Sozialleben. Er ist ein notorischer Kontrollfreak, späht sogar seine eigene Eltern aus und versucht durchweg, die Entscheidungen seiner Mitmenschen zu beeinflussen. Als Jordana und er zufällig doch zusammenfinden, scheitert er zusehends an ihrer Unfähigkeit, emotionale Bindungen zuzulassen, die der Krebserkrankung ihrer Mutter geschuldet ist. Obendrein muss er verzweifelt feststellen, dass er nichts gegen die immer größer werdende Krise in der Beziehung seiner Eltern unternehmen kann. Diese beiden Ereignisse führen schließlich zur Eskalation (auch sehr schön: die Erzählung wurde ganz traditionell in drei Akte mit Prolog und Epilog aufgeteilt).</p>
<p>Glücklicherweise kann ich gar nicht zu viel von der Handlung vorwegnehmen, denn durch das nicht sehr eindeutige Ende bekommt jeder die Gelegenheit, den Ausgang nach eigener Vorstellung zu gestalten. Wie jede gute Geschichte lebt Submarine auch gar nicht von seinem Inhalt, sondern von der Erzählweise. Katja Lüthge <a href="http://www.fr-online.de/berlinale-2011/vielleicht-eine-spur-zu-schlau,7166624,7196404.html" target="_blank">konstatiert</a>, der Film wirke, wie sein Hauptdarsteller, vielleicht ein wenig zu schlau. <em>»Seinem Charme schadet das nicht.«</em> Schnitte und Effekte (Super 8!) werden maßvoll an den richtigen Stellen eigesetzt, die restliche Zeit über wissen die Schauspieler, uns zu überzeugen. Mit Craig Roberts und Yasmin Paige in den Hauptrollen sehen die Darsteller, wenn auch deutlich älter als ihre jungen Charaktere, endlich einmal nicht unnatürlich aus, wie es im Coming-of-Age-Genre leider nur zu oft der Fall ist. Selbst die Nebenrollen wurden mit Größen des britischen Kinos besetzt, ganz großartig fällt die Kombination von Sally Hawkins und Noah Taylor aus, die als Paar bis zur Unerträglichkeit verkrampft sind. Ich komme nicht umhin, noch einen Namen zu nennen, denn kein geringerer als Richard Ayoade, den wir alle als Moss aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_IT_Crowd" target="_blank">The IT Crowd</a> lieben, feiert mit diesem Film sein Regiedebüt. Hier dürfen wir auf jeden Fall noch eine glorreiche Karriere erwarten.</p>
<p>Submarine ist bisher definitiv mein Lieblingsfilm für dieses Jahr und feiert am Donnerstag, den 17. November, endlich auch seine Deutschlandpremiere. Joe Dunthornes gleichnamiger Roman kommt ganz oben auf meine etwas längere Noch-zu-lesen-Liste.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/QdQRqxrgze0" frameborder="0" width="600" height="335"></iframe></p>
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		<title>Ishome</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 22:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Russland. Das größte Land der Erde. Einwohnermäßig liegt es etwas abgeschlagen auf dem neunten Platz, doch statistisch gesehen stammt immerhin jeder fünfzigste Mensch aus dem Vielvölkerstaat mit seiner unheimlich vielseitigen Geschichte. Russland erstreckt sich von Polen bis nach Alaska und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2628" src="http://floffimedia.de/images/Mirabelle-Ishome.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Russland. Das größte Land der Erde. Einwohnermäßig liegt es etwas abgeschlagen auf dem neunten Platz, doch statistisch gesehen stammt immerhin jeder fünfzigste Mensch aus dem Vielvölkerstaat mit seiner unheimlich vielseitigen Geschichte. Russland erstreckt sich von Polen bis nach Alaska und dennoch leben drei Viertel der Bevölkerung im europäischen Teil westlich des Urals. Seine größten Städte haben Namen wie Jekaterinburg oder Nischni Nowgorod und dürften noch nicht oft ihren Weg in die Gehörgänge des durchschnittlichen Mitteleuropäers gefunden haben. Oder wer von euch hat schon einmal von Krasnodar gehört?</p>
<p>Krasnodar liegt nicht weit vom Schwarzen Meer entfernt und damit auch in relativer Nähe zur Ukraine und Georgien. Die bislang wahrscheinlich bekannteste Tochter der Stadt heißt Anna Netrebko und ist Opernsängerin, doch demnächst dürfte sich unter Umständen noch ein weiterer Name dazugesellen, der bestens in das von mir verfolgte Umfeld elektronischer Musik passt: <a href="http://soundcloud.com/ishome" target="_blank">Mirabelle Ishome</a>. Sie ist jung, weiblich und kommt aus dem Osten &#8211; damit passt sie schon einmal so gar nicht in das Klischee des üblicherweise britischen, männlichen DJs irgendwo aus dem Süden Londons. Diese erfrischende Andersartigkeit manifestiert sich auch in ihrer Musik. Einerseits findet sich das altbekannte Tröpfeln und Plätschern wieder, das vielleicht am besten als &#8220;einsam in einer fremden Stadt um zwei Uhr morgens&#8221; beschrieben werden könnte. Doch auf der anderen Seite kombiniert sie diese in westlichen Produktionen sehr häufig eingesetzten Themen immer auch mit völlig neuartigen, exotischen Samples. Man höre sich nur einmal diese fantastischen Klänge der Bläser in <strong>&#8220;Walking Stick&#8221;</strong> (<a href="http://soundcloud.com/ishome/walking-stick-upcoming" target="_blank">Soundcloud</a>) an.<span id="more-2627"></span></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" data=""><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F2789080"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>Im <a href="http://insideami.com/?p=406" target="_blank">Interview</a> wird deutlich, wie ambitioniert die Künstlerin ist. Ihre Selbstkritik grenze manchmal an Selbstkasteiung; bevor sie mit einem neuen Song nicht hundertprozentig zufrieden ist, wird er nicht veröffentlicht. Das kann mitunter Monate dauern. Weil sie der nächste, zufällige Inspirationsschub nur während der Arbeit erreichen kann, setzt sie sich vor den Rechner und wartet. Manchmal ist die Muse spät dran. &#8220;Entschuldige, Mira. Staus, du weißt schon.&#8221; Sie sieht das, wie alles im Leben, mit Humor. Eines ihrer größten Vorbilder heißt <a href="http://www.myspace.com/sergejzarin" target="_blank">Sergey Zarin</a> und kommt aus ihrer Heimatstadt. Seine Podcast-Reihe <a href="http://highsessions.net/highsessions.net_podcast.html" target="_blank">Highsessions</a> habe sie erst dorthin gebracht, wo sie heute stehe. So ist es nicht verwunderlich, dass sie auch selbst einen <a href="http://highsessions.net/ishome-live-at-digger-club-2011-03-05.html" target="_blank">Livemitschnitt</a> beigesteuert hat. Andere Idole stammen aus dem Ausland, wie der Brite <a href="http://www.myspace.com/burialuk" target="_blank">Burial</a>, der für sie zum wichtigsten Musiker geworden ist, oder die Berliner Modeselektor-Apparat-Kombo <a href="http://www.myspace.com/moderat" target="_blank">Moderat</a>.</p>
<p>Aktuelle Trends sieht Mirabelle kritisch. Obwohl sich auch in ihr Schaffen hin und wieder die obligatorischen Wobbles einschleichen, distanziert sie sich entschieden von der zur Zeit massiv gehypten Dubstep-Bewegung. Allgemein stellt sie fest, dass es heutzutage viel schwieriger geworden sei, als richtiger Künstler aus dem omnipräsenten kulturellen Überfluss hervorzustechen. Ihr <a href="http://www.farfrommoscow.com/articles/ishome-dance-music-for-people-who-hate-going-outside.html" target="_blank">Lebensstil</a> erinnert dabei sehr an den klassischen Bohémien: &#8220;Ich habe die Gewohnheit des frühen Aufstehens aufgegeben. Tatsächlich habe ich <em>jede</em> Gewohnheit aufgegeben, bis auf die Arbeit mit der Musik und warme Mahlzeiten.&#8221;</p>
<p>Ishomes Debütwerk nennt sich <strong>&#8220;Caraboo&#8221;</strong> (<a href="http://www.simfy.de/artists/711762-Ishome/albums/587054-Caraboo" target="_blank">Simy</a>), gefolgt von <strong>&#8220;Al Capone&#8221;</strong> (<a href="http://soundcloud.com/ishome/sets/indeks018-ishome-al-capone-ep/" target="_blank">Soundcloud</a>). Seine taufrische Nachfolgerin hört auf den Namen <strong>&#8220;Eva&#8221;</strong> (<a href="http://soundcloud.com/ishome/sets/ishome-eva-ep-proton-music/" target="_blank">Soundcloud</a>).</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22474197?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="600" height="338"></iframe></p>
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		<title>World Press Photo 11</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 05:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit öffentlichen Ausstellungen kam ich zum ersten Mal bewusst vor einigen Jahren in Prag in Kontakt. Irgendwo an der Moldau, vermutlich in der Nähe der touristisch stets überlaufenen Karlsbrücke, war eine ganze Reihe an Schautafeln mit beeindruckenden Bildern aufgebaut. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2619" src="http://floffimedia.de/images/World-Press-Photo-11-01.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p>Mit öffentlichen Ausstellungen kam ich zum ersten Mal bewusst vor einigen Jahren in Prag in Kontakt. Irgendwo an der Moldau, vermutlich in der Nähe der touristisch stets überlaufenen Karlsbrücke, war eine ganze Reihe an Schautafeln mit beeindruckenden Bildern aufgebaut. Ich war von dem Konzept sofort begeistert. Galerien schaffen normalerweise immer eine sehr elitäre und sterile Atmosphäre. Wieso die Fotos nicht zurück auf die Straße bringen, wo viele von ihnen sowieso aufgenommen wurden? Irgendwie auch ein sehr demokratischer Akt.</p>
<p>Natürlich ist mir der Titel der Veranstaltung damals in Prag längst entfallen, doch Sonntag stolperte ich ganz zufällig über die Ausstellung zu den <a href="http://www.worldpressphoto.org/" target="_blank">World Press Photo Awards</a> 2011 - mitten im Bahnhof Friedrichstraße. Umgeben von der Hektik der Reisenden lädt hier eine künstlerische Oase zum Stehenbleiben, Betrachten und Nachdenken ein. Die hochkarätigen Preise, die in ganz unterschiedlichen Kategorien vergeben wurden, garantieren durchweg fotografische Spitzenklasse. Manche Objekte faszinieren durch ihre bloße Ästhetik, die überwiegende Mehrheit erzählt jedoch ergreifende Geschichten, die nur zu oft von Krieg, Katastrophe und Verzweiflung handeln. Da es sich um Pressefotos handelt, dürfte den meisten ein Teil davon schon bekannt sein. Es ist aber auf jeden Fall eine interessante Erfahrung, derart ikonische Bilder, die den Zeitgeist unserer Epoche für alle Zeit konservieren werden, großformatig abgezogen zu sehen.</p>
<p>Die Gewinnerbilder des <a href="http://www.worldpressphoto.org/winners/2011" target="_blank">54. World Press Photo Contests</a> sind noch bis einschließlich Montag, den 24. Oktober, in der Eingangshalle des Bahnhofs Friedrichstraße zu sehen. Wer in Berlin eine längere Strecke zurücklegt, wird früher oder später sowieso irgendwann dort umsteigen müssen, also nehmt euch etwas Zeit und nutzt die Gelegenheit. Wann bekommt man schon einmal solche Klasse kostenlos zu Gesicht?</p>
<p>Recht zusammenhanglos kommen im Anschluss noch ein paar Aufnahmen von mir aus den letzten Tagen.<span id="more-2608"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2620" src="http://floffimedia.de/images/World-Press-Photo-11-02.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2621" src="http://floffimedia.de/images/World-Press-Photo-11-03.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2622" src="http://floffimedia.de/images/World-Press-Photo-11-04.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2623" src="http://floffimedia.de/images/World-Press-Photo-11-05.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2624" src="http://floffimedia.de/images/World-Press-Photo-11-06.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2625" src="http://floffimedia.de/images/World-Press-Photo-11-07.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2626" src="http://floffimedia.de/images/World-Press-Photo-11-08.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
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		<title>I&#8217;ll do it &#8211; Breaking Bad Season 4</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 21:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist immer eine interessante Erfahrung, eine liebgewonnene Serie, die man bisher nur aus der digitalen Konserve konsumiert hat, plötzlich Woche für Woche live bei der Erstausstrahlung einer neuen Staffel mitzuverfolgen. So geschehen mit mir und Breaking Bad, das ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2606" src="http://floffimedia.de/images/Breaking-Bad-Season-4-Walt-And-Jesse.jpg" alt="" width="600" height="350" /></p>
<p>Es ist immer eine interessante Erfahrung, eine liebgewonnene Serie, die man bisher nur aus der digitalen Konserve konsumiert hat, plötzlich Woche für Woche live bei der Erstausstrahlung einer neuen Staffel mitzuverfolgen. So geschehen mit mir und <em><a href="http://www.amctv.com/shows/breaking-bad" target="_blank">Breaking Bad</a></em>, das ich tatsächlich erst so spät entdeckte, dass ich die ersten drei Staffeln in einem Rutsch bei dubiosen Streaminganbietern ansehen konnte. Wie fieberhaft blickte ich dem 17. Juli entgegen, an dem &#8220;Box Cutter&#8221; endlich seine Premiere feiern durfte! Wie viele Montagmorgen verbrachte ich, umgeben von völliger Finsternis, vor dem Rechner, um die brandneuen Bilder in Echtzeit um vier Uhr morgens quer über den Atlantik auf den eigenen Bildschirm schicken zu lassen. Wie sehr sich all die Mühe gelohnt hat!</p>
<p>Es ist so beeindruckend mitanzusehnen, wie eine Gruppe äußerst kreativer Menschen all ihr Herzblut in solch ein Projekt steckt. Nur, um eine Geschichte bis ins letzte Detail perfekt zu erzählen. Tatsächlich hat sich das Erzähltempo in Season 4 noch einmal deutlich gesteigert, doch die Erzählweise ist die selbe geblieben. Noch immer werden dem Zuschauer diese langen, ruhigen Szenen geboten, in denen man sich innerlich zurücklehnen und das bisher Geschehene verarbeiten kann. Schon im nächsten Moment schlägt der Plot dann wieder gnadenlos zu und raubt einem buchstäblich den Atem.<span id="more-2605"></span></p>
<p>Popkulturelle Referenzen begeistern mich in allen filmischen Produktionen, so habe ich mich sehr gefreut, eine deutliche Zunahme an Querverweisen feststellen zu dürfen. Beispielsweise in der Szene, in der Badger und Skinny Pete auf einem Trip Zombie-Spiele diskutieren und mir plötzlich auffällt, dass ich diese Spiele selbst einmal gespielt habe. <em>»They&#8217;re not just zombies, they&#8217;re nazi zombies! They&#8217;re the Talibans of the zombie world!«</em> Und dann fährt plötzlich der Staubsauger-Roboter vorbei und nicht nur der Protagonist denkt in diese Augenblick: <em>»Did that just happen?«</em> Die Anleihe am klassischen Western- und Mafia-Stil in Verbindung mit christlicher Mythologie und natürlich modernen Elemente katapultiert Vince Gilligans Werk an die Spitze alles bisher auf Video Gebannten. Völlig zu Recht spricht die New York Times von der <a href="http://douthat.blogs.nytimes.com/2010/06/15/breaking-bad-versus-mad-men/" target="_blank">&#8220;besten Show im Fernsehen&#8221;</a>, adelt der Spiegel die Serie als <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-76659532.html" target="_blank">&#8220;größtes Kunstwerk der Gegenwart&#8221;</a> und verkündet Metacritic mit 96% positiver Kritiken <a href="http://www.metacritic.com/tv/breaking-bad/season-4" target="_blank">&#8220;universal acclaim&#8221;</a>. Es sind die Momente wie der, in dem Walter plötzlich in das Lachen eines Wahnsinnigen verfällt, die eine Gänsehaut am ganzen Körper erzeugen und einen spüren lassen, dass hier gerade cineastische Vollkommenheit erreicht wurde. Noch nie lag mir das Wohlergehen fiktiver Figuren so sehr am Herzen.</p>
<p>In der vierten Staffel verändern sich fast alle Charaktere stark. Walter macht es einem immer schwerer, Sympathien für ihn zu hegen, wenn er die Vaterrolle gegenüber Jesse komplett ablegt, andere gnadenlos für seine Zwecke missbraucht und nur äußerst selten hinter die häßliche Fratze des Heisenberg blicken lässt. Umso bewegender ist das Gespräch mit seinem Sohn, in dem er neben Jesses Geschichte vom &#8220;Problem Dog&#8221; den eindringlichsten Monolog der Staffel vorbringt. Konträr zu Walts Niedergang erlebt Skylers Rolle eine überraschend positive Wandlung. Man erinnere sich an frühere Aktionen, in denen sie ohne nachzudenken die Polizei involvierte, um ihren Ehemann aus seinem eigenen Haus zu vertreiben. Während Walter nur noch impulsiv und planlos handelt, weil er die ganze Staffel über weiß, dass Jesse und er tote Männer sind, ist sie es, die mehr als einmal ihre Famile vor dem Mann beschützt, der ihre Familie beschützt, und klug vorausplant. Das Verhältnis zwischen Walt und Skyler hat mittlerweile die Professionalität erreicht, von der einst die Beziehung zu Gustavo geprägt war. Der unantastbare Gus selbst kämpft mit steigendem Druck und verliert stellenweise beinahe die Kontrolle. Brillant ist sein Fingerzucken nach der Polizeibefragung, unvergessen das Zurechtrücken der Krawatte im großen Finale. Jesse wird zu guter Letzt erwachsen und bewegt sich unberechenbar zwischen den Fronten. Als ihn Christian Alt bei Negativ (die übrigens <a href="http://www.negativ-film.de/search/label/Breaking%20Bad" target="_blank">alle Episoden</a> auf höchstem Niveau analysiert haben, unbedingt lesen!) als <a href="http://www.negativ-film.de/2011/08/breaking-bad-staffel-4-episode-7.html" target="_blank">&#8220;moralisches Gewissen des Breaking-Bad-Universums&#8221;</a> bezeichnete, konnte ich das zunächst nicht ganz nachvollziehen, aber natürlich hat er völlig recht. Jesse ist die einzige Person, die ihr Handeln überhaupt noch reflektiert und sich über die ausbleibende Gerechtigkeit sorgt. Bei so vielen Leichen vergisst man schnell, dass Gale sein erster und einziger Mord ist, während der erste Mord der anderen Figuren nur deren Sprungbrett zu noch mehr Toten war. Bisher wurde der Zuschauer immer raffiniert dazu gebracht, sich instinktiv eine Annäherung Walts und Jesses zu wünschen. Durch die Enthüllungen zum Staffelende werden mit einem Schlag alle Emotionen umgekehrt. Die vermeintliche Versöhnung beim Abschied der beiden kann und darf nicht von Dauer sein.</p>
<p>Überhaupt lässt einen das Finale ziemlich ratlos zurück. Zu viele Wendungen, die man so nie erwartet hätte, müssen noch verstanden und verarbeitet werden. Filmisch ist diese Folge zweifellos großartig, erzähltechnisch bietet sie eine Enttäuschung: Erstmalig wurde der fortlaufende Handlungsstrang unterbrochen, um nicht zu sagen beendet. Bei der Produktion stand noch nicht fest, ob es eine Zukunft für die Serie geben würde, demnach stellt das Ende einen Kompromiss dar aus halbwegs würdigem Abschluss und Möglichkeit zur Fortsetzung. Wie auch immer diese in den letzten 16 Episoden aussehen wird, die Zäsur lässt sich nicht mehr revidieren. Auf jeden Fall wird sich Breaking Bad wieder ein wenig treiben lassen, was nach der atemlosen letzten Zeit definitiv kein Fehler ist. Mike, Hank und Jesse werden über die Zukunft von Walter entscheiden, falls ihnen nicht sein Krebsleiden zuvorkommt.</p>
<p>Trotzdem weiß ich, dass am Ende doch alles anders kommen wird als gedacht. Auf jeden Fall war es absolut richtig, mit der fünften Staffel das endgültige Aus festzulegen. Dieses Kunstwerk ist Ergebnis von Menschen, Ideen und Umständen, die zufällig zur selben Zeit am selben Ort aufeinanderprallen. Man das einzigartige Momentum nicht künstlich in die Länge ziehen, sonst würde seine Magie schnell verblassen. Ich bin einfach nur unfassbar dankbar, selbst ein winziger Teil eines solch epischen Augenblicks sein zu dürfen.</p>
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		<title>Then We Take Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 19:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor langer Zeit habe ich festgestellt, dass Berlin für mich die interessanteste Stadt in Deutschland ist. Ich lese eine Berliner Wochenzeitung, obendrein werden unzählige wunderbare Blogs und Magazine in der Hauptstadt produziert und auch der Großteil der Tweets in meiner Timeline stammt aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2574" src="http://floffimedia.de/images/Berlin-Alexanderplatz-Galeria-Kaufhof.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p>Schon vor langer Zeit habe ich festgestellt, dass Berlin für mich die interessanteste Stadt in Deutschland ist. Ich lese eine <a href="http://www.freitag.de/" target="_blank">Berliner Wochenzeitung</a>, <a href="http://www.jeriko.de/" target="_blank">obendrein</a> <a href="http://www.ignant.de/" target="_blank">werden</a> <a href="http://www.spreeblick.com/" target="_blank">unzählige</a> <a href="http://stylespion.de/" target="_blank">wunderbare</a> <a href="http://www.nicorola.de/" target="_blank">Blogs</a> <a href="http://www.crackajack.de/" target="_blank">und</a> <a href="http://www.amypink.com/" target="_blank">Magazine</a> <a href="http://www.designisnowhere.com/" target="_blank">in</a> <a href="http://www.dragstripgirl.de/" target="_blank">der </a><a href="http://www.findingberlin.com/" target="_blank">Hauptstadt</a> <a href="http://textkrieg.de/blog" target="_blank">produziert</a> und auch der Großteil der <a href="http://twitter.com/search/near%3A%22Berlin%22%20within%3A25km" target="_blank">Tweets</a> in meiner Timeline stammt aus der zweitgrößten Stadt Europas. Es lag also mehr als nahe, meinen Wohnsitz dauerhaft nach Berlin zu verlagern. Jetzt musste nur noch ein passender Vorwand gefunden werden. Also nahm ich ein paar Mal Zugfahrten von über zwölf Stunden Dauer auf mich, organisierte einen <a href="http://www.fu-berlin.de/" target="_blank">Studienplatz</a>, fand Unterkunft in einer reizenden Wohngemeinschaft mitten in Kreuzberg und transportierte zuletzt all meinen Krempel in einer fast siebenstündigen Autofahrt vom Süden in den Norden der Republik.</p>
<p>Hallo Berlin!<span id="more-2573"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2581" src="http://floffimedia.de/images/Berliner-Dom.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2584" src="http://floffimedia.de/images/Schlossbrücke-Berlin.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2585" src="http://floffimedia.de/images/Berlin-Alte-Nationalgalerie.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2583" src="http://floffimedia.de/images/Berlin-Friedrichshain.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2577" src="http://floffimedia.de/images/Berlin-Tempelhofer-Freiheit-01.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2578" src="http://floffimedia.de/images/Berlin-Tempelhofer-Freiheit-02.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2579" src="http://floffimedia.de/images/Berlin-Tempelhofer-Freiheit-03.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2595" src="http://floffimedia.de/images/Wohnung-01.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2596" src="http://floffimedia.de/images/Wohnung-02.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2597" src="http://floffimedia.de/images/Wohnung-03.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2598" src="http://floffimedia.de/images/Wohnung-04.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2599" src="http://floffimedia.de/images/Wohnung-05.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2600" src="http://floffimedia.de/images/Wohnung-06.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2601" src="http://floffimedia.de/images/Wohnung-07.jpg" alt="" width="855" height="570" /></p>
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		<title>Serienwahn: Fringe</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 23:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich wieder eine Serie, die mich das Gruseln lehrt. Dachte ich. Dann nämlich, wenn ich nach Ende der neuesten Episode ob der fortgeschrittenen Uhrzeit etwas reuevoll den Fernseher ausschalte oder viel eher das Laptop zuklappe und eigentlich nur noch einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2571" src="http://floffimedia.de/images/Fringe-Hand.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<p>Endlich wieder eine Serie, die mich das Gruseln lehrt. Dachte ich. Dann nämlich, wenn ich nach Ende der neuesten Episode ob der fortgeschrittenen Uhrzeit etwas reuevoll den Fernseher ausschalte oder viel eher das Laptop zuklappe und eigentlich nur noch einmal vor dem Schlafengehen ins Bad möchte. Doch auf dem Weg durch die stockdunkle Wohnung spielen sich im Hinterkopf dann plötzlich die grausamsten Horrorszenarien ab. In besonders schaurigen Nächten sehe ich gedanklich immer noch das Gesicht des Albino-Kindes, das sein ganzes Leben unter der Erde verbracht hat, draußen an der Scheibe kleben.</p>
<p>Aber Moment mal &#8211; eigentlich interessiere ich mich kein Stück für Horror. Dann schon viel eher für die parawissenschaftlichen bis abstrusen Phantastereien, die in guten Fällen in &#8220;The Science Of&#8221;-Blogposts münden, in schlechten Fällen jedoch auf dem fruchtbaren Nährboden der Unwissenheit der Zuschauer Hirngespinnste zur neuen Realität aufbauschen. Bevor mich Walter White davon überzeugte, dass Chemielehrer die coolsten Menschen des Universums sein können, war Walter Bishop mein heimlicher Held und sorgte dafür, dass mein Interesse für Naturwissenschaften wieder neu entflammte. Ich war jung und naiv.<span id="more-2570"></span></p>
<p>Die Rede ist von <a href="http://www.fox.com/fringe/" target="_blank"><em>Fringe</em></a>, dessen Pilotfilm ich vor etwas mehr als einem Jahr zu Gesicht bekam und das ich anschließend bis zur dritten Staffel in mich aufsog. Selbige lief zu dieser Zeit gerade erst in den USA an, ich hielt es noch einige Episoden lang aus, konnte die ständige deprimierende Mittelmäßigkeit dann aber nicht mehr ertragen, hatte genug von dem künstlich gedrosselten Erzähltempo und entwickelte nebenbei sowieso schon so etwas wie einen ersten eigenen Geschmack. Irgendwie muss meine Hassliebe zu der Serie aber erst nach der vorläufigen Trennung richtig ans Licht gekommen sein, jedenfalls stieg ich wieder in der Mitte von Season 3 ein, als die deutsche Synchronisation überraschend flink auf ProSieben nachgereicht wurde. ProSieben hierzulande, Fox in den Vereinigten Staaten &#8211; schon bei den verantwortlichen Sendern sollte man eigentlich stutzig werden, auch Macher J. J. Abrams sticht eher weniger als Höhepunkt der Filmgeschichte hervor.</p>
<p>Der Plot an sich ist gar nicht so unintelligent und greift viele metaphysische Mythen auf, die einem schon irgendwie bekannt vorkommen. Da gibt es Telepathie und Telekinese, Zeitreisen, Selbstenzündungen und ab und an sogar die gute, alte Drogenverherrlichung. Bedauerlich, dass es ausgerechnet Anna Torv zur Hauptdarstellerin geschafft hat, andererseits passt hier eine eher unsympathische Schauspielerin auch recht gut zu ihrer eher unsympathischen Rolle. Joshua Jackson spielt Peter Bishop und weckt leider weder positive noch negative Emotionen. Sein Serienvater John Noble erfüllt seinen Part hingegen mit Bravur, ist er doch geradezu die Inkarnation des stereotypischen schrulligen Wissenschaftlers und weiß als solcher zu begeistern. Die bezaubernde Jasika Nicole als Astrid Farnsworth sorgt gerade noch dafür, dass auch die weibliche Seite einigermaßen zufriedenstellend repräsentiert wird. Schauspielerische Exzellenz wird man vielleicht auch aufgrund der Regie nicht finden, verdichten sich ein paar Szenen, in denen fast schon so etwas wie Gefühl aufkommt, wird das von Seiten der Drehbuchautoren zudem sofort mit sinnloser Action und plumpen Effekten quittiert. Außerdem wird man nach anfänglicher Verwirrung sowieso schnell Zeuge davon, wie die Handlung sich ständig im Kreis dreht, das Ermittlerteam verursacht mehr Schaden, als es jemals beheben kann, und wichtige Schritte werden immer weiter aufgeschoben, als müsse man sich krampfhaft noch Stoff für die nächsten zehn Staffeln aufbewahren.</p>
<p>Fringe kann man machen, muss man nun aber wirklich nicht. Dafür wartet da draußen einfach noch viel zu viel anspruchsvolles Material, dass erst gesichtet werden möchte, bevor wir uns niveautechnisch ins Souterrain begeben.</p>
<p>Nichtsdestotrotz sei darauf verwiesen, dass die Premiere der vierten Staffel der Serie heute, Freitag (der in den USA noch immer herrscht), um 9/8c bei Fox ausgestrahlt wird. Bei uns entspricht das Samstagmorgen, drei Uhr. Lange dauert es gar nicht mehr.</p>
<h5>Gesponsert von der Gesellschaft für Blogposts, die klingen, als hätte sie jemand unter dem Einfluss stark bewusstseinsverändernder Substanzen verfasst.</h5>
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		<title>redundantia, der famose Retweet-Bot</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 03:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Verhältnis zu Coding ist etwas seltsam. Nach einigen Wochen der Abstinenz muss ich mich einfach wieder kopfüber in die PHP- und JavaScript-Zeilen stürzen, bevor ich dann erneut für längere Zeit genug habe. Mein Hauptanlaufpunkt für kleinere Spielereien ist seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2566" src="http://floffimedia.de/images/redundantia-promotion.jpg" alt="" width="600" height="300" /></p>
<p>Mein Verhältnis zu Coding ist etwas seltsam. Nach einigen Wochen der Abstinenz muss ich mich einfach wieder kopfüber in die PHP- und JavaScript-Zeilen stürzen, bevor ich dann erneut für längere Zeit genug habe. Mein Hauptanlaufpunkt für kleinere Spielereien ist seit <a href="http://floffimedia.de/blog/clagg-goes-twitter/" target="_blank">Twitclagg</a> die wunderbare <a href="http://dev.twitter.com/" target="_blank">Twitter-API</a>, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten für alle jungen, technikgeprägten Menschen. Nachdem ich bisher nur Status-Updates ausgelesen, nicht aber selbst gepostet hatte, war es höchste Zeit für die nächste Stufe der Entwicklung. Das hört sich nun möglicherweise deutlich einfacher an, als es dann wirklich ist, denn zunächst muss man sich seinen Weg durch den mehrstufigen <a href="https://dev.twitter.com/docs/auth/oauth" target="_blank">Authentifizierungs-Prozess</a> bahnen.<span id="more-2565"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2568" src="http://floffimedia.de/images/Twitter-OAuth-Authentication-Flow.jpg" alt="" width="600" height="400" /></p>
<p>Bei meinen äußerst bescheidenen Kentnissen in serverbasierten Skriptsprachen wurde mir schnell klar, dass ich ohne entsprechendes Framework nicht weiterkäme. Glücklicherweise half mir <a href="http://abrah.am/" target="_blank">Abraham Williams&#8217;</a> großartige <a href="http://github.com/abraham/twitteroauth" target="_blank">twitteroauth-Library</a> aus der Patsche und ermöglichte, relativ problemlos an einen Access-Token <a href="http://www.sitepoint.com/oauth-for-php-twitter-apps-part-1/" target="_blank">heranzukommen</a>.</p>
<p>Was sollte ich nun mit der neu gewonnenen Freiheit anfangen? Ich entschloss mich, einen kleinen Retweet-Bot mit dem hübschen Namen <a href="http://twitter.com/redundantia" target="_blank">@redundantia</a> aufzusetzen, der nicht mehr oder weniger wahllos Gesprächsfetzen aufgreift, sondern gezielt von Nutzern gesteuert werden kann. Ist man der Meinung, der Welt etwas wichtiges mitteilen zu können, hängt man einfach <strong>@redundantia</strong> oder <strong>#redundantia</strong> an den Tweet, schon taucht er auch im Profil des Bots auf. Würde man hingegen auch gerne ältere Updates oder solche, in denen kein freier Platz mehr war, retweeten lassen, postet man einfach die ID der Nachricht und schon greift das kleine Helferlein sie auf.</p>
<p>Alles nur hier auf der Microsite <a href="http://redundantia.floffimedia.de/" target="_blank">redundantia.floffimedia.de</a>. Viel Vergnügen.</p>
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		<title>Destroyer &#8211; Savage Night at the Opera</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 04:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Paris, ein Augustmorgen im Jahre 1976. Es ist noch nicht ganz halb sechs und die Straßen sind wie leergefegt. Kaum ein Mensch begibt sich so früh vor die Haustüre und der Verkehr beschränkt sich auf ein paar wenige Autos. Plötzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2561" src="http://floffimedia.de/images/Destroyer-Savage-Night-at-the-Opera.jpg" alt="" width="600" height="254" /></p>
<p>Paris, ein Augustmorgen im Jahre 1976. Es ist noch nicht ganz halb sechs und die Straßen sind wie leergefegt. Kaum ein Mensch begibt sich so früh vor die Haustüre und der Verkehr beschränkt sich auf ein paar wenige Autos. Plötzlich kommt ein Irrer mit Vollgas die Prachtstraßen der französischen Hauptstadt entlanggerast, auf seinem fast achtminütigen Höllenritt erreicht er Geschwindigkeiten von <a href="http://hypertextbook.com/facts/2005/Rendezvous.shtml" target="_blank">220 Stundenkilometern</a>. Die Öffentlichkeit wird später spekulieren, ein Formel-1-Pilot habe das halsbrecherische Manöver am Steuer eines Ferraris vollführt, doch sie liegt falsch: Kein Geringerer als Filmemacher Claude Lelouch ist dort unterwegs, seine Kamera an der Stoßstange eines leistungsstarken Mercedes montiert. Für seinen Kurzfilm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/C%E2%80%99%C3%A9tait_un_rendez-vous" target="_blank">&#8220;C’était un rendez-vous&#8221;</a> ignoriert er konsequent rote Ampeln, befährt Einbahnstraßen in der falschen Richtung, gefährdet mehr als nur einen Fußgänger und muss vor einem Müllwagen auf den Gehweg ausweichen. Gerüchteweise wird der Regisseur bei der Erstausstrahlung für sein straffälliges Verhalten festgenommen, das <a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,530522,00.html" target="_blank">Publikum</a> ist dennoch begeistert und spricht von der mit Abstand authentischsten Autofahrt, die je <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KO8gMXrrESk" target="_blank">auf Film gebannt wurde</a>.<span id="more-2560"></span></p>
<p>Vancouver, 2011: Eine junge Motorradfahrerin bahnt sich ihren Weg durch die Stadt, während im Hintergrund die Sonne aufgeht. Destroyer hat sein neues Video zu <strong>&#8220;Savage Night at the Opera&#8221;</strong> veröffentlicht.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28198024?portrait=0" width="600" height="338" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Via <a href="http://www.crackajack.de/2011/09/02/musicvideos-destroyer-air-review-birdy-nam-nam/" target="_blank">René</a></p>
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